Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 6.+7.5.2007

Wenn man von "Gebäuden der Zukunft" spricht, geht es weniger um energieeffiziente Dämmung oder Wärmetechnik, sondern um stromfressende(?)  Gebäudeleittechni (GLT). Warum eigentlich?

() VDI-Richtlinie: Betreiben von und mit Gebäudeautomation
Blatt 3 der Richtlinie VDI 3814 Blatt 3 gibt Hinweise für Planung, Betrieb und Instandhaltung von und mit Gebäudeautomation. Dabei wird der Nutzen der Gebäudeautomation für das Technische Gebäudemanagement behandelt. Die Richtlinie VDI 3814 "Gebäudeautomation" gilt für Einrichtungen, Software und Dienstleistungen zur automatischen Steuerung und Regelung, Überwachung, Optimierung und Bedienung sowie für das Management zum energieeffizienten und sicheren Betrieb der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA).
 
() c't: Steckdosen-/Powerline-Netz unsicher
Beim Verteilen von Musik, Video oder Daten aus dem Internet durchs ganze Haus dominieren Kabel oder WLAN-Funknetze. Eine etwas kostspieligere, aber bequeme Alternative sind schnelle Powerline-Adapter für die Steckdose. Auch für Powerline gilt allerdings: Eine sichere Datenübertragung gibt es nicht ab Werk, so das Computermagazin c't in der Ausgabe 10/07.
 
() Breitband-Daten optisch auch im Privaten übertragen
ür den Aufbau von Heimnetzwerken haben Siemens und Infineon eine einfache breitbandige Übertragungstechnik entwickelt. Sie basiert auf optischen Polymerkabeln, die sich ohne Fachkenntnisse selbst verlegen und installieren lassen. Ähnlich wie bei der Glasfaser überträgt das System die Daten mit Lichtwellen.
 
() Wertsteigerung mit Multimedia-Netzwerk
Wohnimmobilien droht ein Wertverlust, wenn sie keine Infrastruktur für Multimedia, Breitbandinternet und intelligente Haustechnik aufweisen", warnt Martin Reichle, CEO der Reichle & De-Massari AG (R&M), und ergänzt: "Eine strukturierte Wohnungsverkabelung nach den Standards ISO 15018 bzw. EN 50173-4 sollte heute bei Umbauten, Renovierungen und Neubauten grundsätzlich vorgesehen werden. Der Mehraufwand beträgt nur 1 bis 1,5 Prozent der Gesamtbaukosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Minimal-Installation."
 
() EU-Projekt "I3CON" für Gebäude mit Zukunft
27 Partner aus Industrie und Forschung kooperieren in dem Ende 2006 gestarteten EU-Projekt "I3CON". Ziel ist es, einen Wandel in der europäischen Bauindustrie zu bewirken: Mit integrierten Komponenten und Dienstleistungen sollen zukünftig intelligente Gebäudesysteme entstehen.
 
() KfW Förderbank lobt Energieeffizienzpreis 2007 aus
Die KfW Förderbank schreibt zum vierten Mal den KfW-Energieeffizienzpreis aus, der dieses Jahr unter dem Motto "Energetische Modernisierung von gewerblich genutzten Gebäuden" steht. Insgesamt 15.000 EUR Preisgeld erwarten Unternehmen mit zukunftsweisenden Lösungen für die Umsetzung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen an ihren Gebäuden.
 
() Renault Traffic Future Award 2007 gestartet
Mit einem neuen Namen startet am 3. Mai 2007 zum achten Mal der Wettbewerb um den führenden deutschen Preis für Verkehrsarchitektur - der Renault Traffic Future Award. Neben den Aspekten der visionären Gestaltung und Funktionalität bewertet die Jury ab diesem Jahr die eingereichten Projekte auch unter dem Kriterium der ökologischen Nachhaltigkeit. Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2007 eingereicht werden.
 
() Deutscher Gemeinschaftsstand auf der größten Norwegischen Baumesse im September 2007
Der Baubranche in Norwegen weist seit einigen Jahren zweistellige Zuwachsraten auf. Norwegische Baufirmen können den enormen Bedarf allein nicht mehr bewältigen. Deshalb haben ausländische Unternehmen gute Chancen, von diesem Aufschwung zu profitieren.
 
() STLB-Bau und Dynamische BauDaten für Städte und Gemeinden
STLB-Bau und die Dynamischen BauDaten gehören offensichtlich immer mehr zum Rüstzeug moderner Bauverwaltungen. Dazu hat sicher die Einführung des STLB-Bau im Vergabehandbuch des Bundes (VHB) beigetragen, einem Werk, an dem sich auch viele Kommunen mit teilweise eigenen Vergabehandbüchern orientieren. Und...: Was Städten und Gemeinden billig ist, ist vielen Planern und privaten Auftraggeber recht. Daher ist die folgende Darstellung für alle geeignet, die sich für aktuelle Bau- und Kostendaten interessieren.
 
() Neue Publikation: "Prüfen und Werten von Baunachträgen leicht gemacht"
Bei der Weimarer f:data GmbH ist ab sofort die Publikation "Prüfen und Werten von Baunachträgen leicht gemacht" gegen eine Schutzgebühr von 29,80 € erhältlich. Dr. habil. Dipl.-Ing. (Bau) Klaus Schiller hat das Handbuch unter Mitwirkung von Prof. Dr. habil. Siegmar Kloß verfasst.
 
() Erstes deutsches PPP-Pilotprojekt an der A8 startet planmäßig
Planmäßig zum 1. Mai 2007 begann die Konzession für das bundesweit erste A-Modell-Pilotprojekt an der A8. Der Konzessionsvertrag mit dem deutsch-niederländisch-französischen Konsortium Autobahnplus und die zahlreichen Finanzierungsverträge sind unterzeichnet. Dies teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee mit.
 
() Die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes wird 50
SOKA-Bau/Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG (ZVK) wird 2007 50 Jahre alt. Am 31. Oktober 1957 erteilte das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und Bausparwesen, Berlin, der ZVK die Erlaubnis, ihren Geschäftsbetrieb als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit aufzunehmen. Ziel der Tarifvertragsparteien (TVP) der Bauwirtschaft war es, Arbeitnehmern der Bauwirtschaft den Aufbau einer zusätzlichen Rente zu ermöglichen, um so branchenspezifische Nachteile hinsichtlich der gesetzlichen Rente auszugleichen.

  

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