Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 19.-21.5.2007

Wenn es keine NĂ€chte gĂ€be, wĂŒrden VerhandlungsfĂŒhrer vermutlich nie zu einem Ergebnis kommen: "ZĂ€he Nachtsitzungen" gehören zum Ritual und machen sich bei den eigenen AnhĂ€ngern wohl besser als eine kurz-und-bĂŒndige Einigung beim 5-Uhr-Tee. Auch am Samstag konnten sich alle Bautarifparteien nicht verkneifen, auf die 22-stĂŒndigen Verhandlungen hinzuweisen - immerhin mit einem Resultat!! Trotzdem: Ob bei solchen Gelegenheiten nicht zwischendurch auch mal 'ne Rund Skat gespielt wird?

()  "Castello": Schlossdielen in XXL
Sie verleihen reprĂ€sentativen RĂ€umen das besondere Etwas: Dielen mit ÜberlĂ€ngen und Überbreiten, mit denen der oberbayerische Parkett-Spezialist Hain im gehobenen Objektbereich gestalterische Akzente setzt. Neu im Sortiment ist der, mit viel Handarbeit hergestellte Schlossboden "Castello", als XXL-Diele - extra lang und breit.
 
() Landhausdielen, auf alt getrimmt oder kontrastreich gekalkt
Der Trend zur Alt-Optik ist in gewissen Bereichen schon seit vielen Jahren gegeben - in letzter Zeit ist er auch in der Möbel- und Bodenbranche zu beobachten. Vor diesem Hintergrund prĂ€sentierte die STIA Holzindustrie GmbH Anfang 2007 mit der neuen Produktlinie "Admonter Antico" auf alt getrimmte Böden.
 
() Nanotechnologie im Kampf gegen Kratzer im Parkett
Ein neuer Parkettlack von Pallmann soll Holzböden besonders widerstandsfÀhig machen. Mit Hilfe von Nanotechnologie entsteht ein neuartiger OberflÀchenschutz, der Kratzer und Abrieb verhindert sowie Schmutz abweist.
 
() Landhausdielen legten um 35 Prozent zu
Getrieben von einer erstmals wieder positiven Baukonjunktur stieg die Parkettproduktion in Deutschland im Jahr 2006 deutlich um insgesamt 10,4 Prozent auf knapp 13 Mio. Quadratmeter an. Dies teilte jetzt der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie, Ralph Plessmann, mit. Der Wert des in Deutschland produzierten Parketts stieg um 8,3 Prozent auf 279 Mio. Euro.
 
() Neue Ardex-BroschĂŒre fĂŒr Bodenleger
Mit der neuen BroschĂŒre "Ardex Premium Verlegesysteme" bietet der Wittener Bauchemiespezialist ARDEX Bodenlegern einen praxisnahen Ratgeber zur Lösung typischer ProblemfĂ€lle beim Bodenaufbau.
 
() Comeback der textilen BodenbelĂ€ge in Österreich
Textile und elastische BodenbelĂ€ge ĂŒberschritten 2006 in Österreich die 110-Mio.-Euro-Marke. Eine Trendwende scheint geschafft. Doch wĂ€hrend textile BodenbelĂ€ge ihr Imageproblem offensichtlich abgelegt haben, zeigt sich die Konjunktur fĂŒr elastische BelĂ€ge durchwachsen - analysieren zumindest Kreutzer Fischer & Partner | Marktanalyse in einer aktuellen Studie.
 
() Vom Leinöl bis zum Linoleum
Wenn von Linoleum die Rede ist, denken die meisten an ihre Schulzeit: Es war dieser typische Duft, der einem im Treppenhaus entgegenschlug. Aber auch an der Hochschule Niederrhein im Labor fĂŒr Instrumentelle Analytik riecht es derzeit nach Linoleum, allerdings streng wissenschaftlich. Im Auftrag eines fĂŒhrenden Herstellers von BodenbelĂ€gen in Europa erforscht die Masterstudentin Melissa Erling die molekulare Struktur von Linoleum und seinen Vorstufen. Das Ziel: die QualitĂ€t des Rohstoffs und die ProduktivitĂ€t zu verbessern.
 
() Schieferboden mit dem Gehkomfort eines Kautschukbelages
Schiefer ist ein dunkles Gestein mit einem unregelmĂ€ĂŸigen und optisch sehr warmen Erscheinungsbild. Sein Kennzeichen sind feine, annĂ€hernd parallel angeordnete, dĂŒnne Schichten und ein seidenmatter Glanz, der durch die leicht ölig wirkende OberflĂ€che entsteht. Exakt an dieser Optik orientiert sich der Kautschukbelag norament 925 serra.
 
() Weltpremiere: Mineralischer Elastobelag auf Dispersionsbasis
Linoleum, PVC und Laminat zĂ€hlen bis heute zu den beliebtesten BodenbelĂ€gen. Ihre VorzĂŒge sind bekannt, ihre Nachteile wurden bislang als unvermeidbar hingenommen. Hierzu gehören Verschnittreste bei der Verlegung und erhebliche UmstĂ€nde, um AnschlĂŒsse - z.B. an SĂ€ulen, TĂŒrausschnitten und Stufen - passgenau herzustellen. Unvermeidbar sind auch immer die Fugen bei diesen BelĂ€gen. Bei der Bodenreinigung kann deshalb stets etwas Wasser in den Untergrund eindringen und ihn durchfeuchten. Alle diese Nachteile will Remmers mit der Disflex-Technologie vermeiden.
 
() Studie "Energieeinsparung contra Behaglichkeit?"
Sparsamer Umgang mit der in BĂŒrogebĂ€uden genutzten Energie steht keineswegs im Widerspruch zur Behaglichkeit. Dies belegt eine vom Bundesamt fĂŒr Bauwesen und Raumordnung beauftragte Studie.
 
() 5-Milliarden-Dollar-Programm fĂŒr 15 Weltmetropolen
Unter der Schirmherrschaft des frĂŒheren US-PrĂ€sidenten Bill Clinton wollen 15 Weltmetropolen, darunter auch Berlin, ein umfangreiches Energiesparprogramm fĂŒr öffentliche GebĂ€ude starten. Wie Bill Clinton am 16. Mail 2007 beim Klimagipfel der 40-StĂ€dte-Initiative (C40) in New York erklĂ€rte, wollen sich vier international tĂ€tige Energieunternehmen und fĂŒnf weltweit operierende Banken in das Energiesparprogramm einbringen.
 
() "Großteil der nötigen CO₂-Einsparungen bereits mit heutiger Technik möglich"
Energieerzeugung, -ĂŒbertragung und -verbrauch sind die wichtigsten Hebel, um den Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid wirksam zu begrenzen und so dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die Technik dazu soll bereits heute verfĂŒgbar sein: Wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future (Herausgeber: Siemens AG) in seiner FrĂŒhjahrsausgabe berichtet, verfĂŒge Siemens ĂŒber ein extrem breites Portfolio zur CO₂-Reduktion.
 
() Forschungsinitiative Zukunft Bau: Start der zweiten Antragsrunde im Jahr 2007
Ziel der Forschungsinitiative Zukunft Bau ist es, die WettbewerbsfÀhigkeit des deutschen Bauwesens im europÀischen Binnenmarkt zu stÀrken und bestehende Defizite insbesondere im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovationen zu beseitigen.
 
() HIS-Publikation: PPP im Hochschulbau bei Neubau und Sanierung
Um die Einsatzmöglichkeiten von Public Private Partnership-Modellen bei Neubau- und Sanierungsprojekten im unterfinanzierten Hochschulbau zu diskutieren, trafen sich im November 2006 auf Einladung der HIS Hochschul-Informations-System GmbH PrÀsidenten, Kanzler und Dezernenten deutscher Hochschulen sowie Vertreter von Finanz- und Wissenschaftsministerien in Hannover zum Workshop PPP im Hochschulbau. Die RedebeitrÀge des Workshops fasst nun die HIS-Publikation Forum Hochschule 3|2007 "Public Private Partnership im Hochschulbau" zusammen.
 
() Bautechnik fĂŒr Juristen: Fortbildung am 15./16.6.
Immer mehr Bau-Streitigkeiten lassen sich nur noch vor Gericht klĂ€ren - und somit mit Hilfe von Juristen. Ein Drittel aller Zivilprozesse in Deutschland sind Baustreitigkeiten, in den neuen BundeslĂ€ndern sogar die HĂ€lfte. FĂŒr Juristen ist das ein neuer Markt und entsprechend wichtig ist es fĂŒr sie, sich in den Themen der Bautechnik und des Baubetriebs auszukennen. Deshalb bieten Hochschule und Bauakademie Biberach jetzt die Weiterbildung Bautechnik fĂŒr Juristen an.
 
() ARGE Baurecht rÀt: Bauherr darf Bauabnahme verweigern
Wer bei der Übernahme seines neuen Wohnhauses auf die förmliche Bauabnahme verzichtet oder MĂ€ngel stillschweigend in Kauf nimmt, der vergibt leichtfertig seine Rechte, warnt die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV).
 
() VBI: "IngenieurbĂŒros ĂŒberleben nur mit fairen Honoraren"
Mittelsatz ist Regelsatz. Unter diesem Motto fĂŒhrt der VBI seine Ende 2005 begonnene Kampagne fĂŒr eine angemessene Honorierung von Ingenieur- und Architektenleistungen weiter. Mit der BroschĂŒre "HOAI 2008 - Honorarermittlung bis zur 6. Novelle" will der VBI der Stagnation im HOAI-Novellierungsprozess ein leicht anzuwendendes Instrument entgegen setzen.
 
() Schlichtung im Baugewerbe (vorerst) erreicht
Nach 22-stĂŒndigen Verhandlungen ist es dem Bundesminister a. D. Wolfgang Clement offensichtlich gelungen, eine Schlichtung zwischen den Tarifparteien im Baugewerbe herbeizufĂŒhren (zur Erinnerung: Der bereits ausgehandelte Tarifvorschlag vom 31.3. bekam Anfang Mai keinen Zuschlag). Zentraler Punkt der Vereinbarung, die rĂŒckwirkend zum 1. April 2007 in Kraft tritt und fĂŒr 24 Monate gilt, ist die Erhöhung der Löhne und GehĂ€lter der 700.000 BeschĂ€ftigten in drei Stufen.

  

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