Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 31.10.2007

Bislang sind dicke Dämmpakete von 30 cm und mehr typisch für Passivhäuser. Derartige Dämmstärken sind für das Energiesparen sehr effizient, wollen am Gebäude aber untergebracht werden. Würde man stattdessen auf Vakuumdämmung zurückgreifen, dann wäre der Passivhausstandard bereits mit wenigen Zentimetern Stärke zu erreichen. Die neue BINE-Projekt-Info "Vakuumgedämmte Fertigteile in der Baupraxis" (09/2007) stellt ein Demonstrationsgebäude mit Passivhausstandard in Neumarkt/Oberpfalz vor. Auch ansonsten geht es im heutigen Bauletter um Dämmen und Dichten.

()  Mit Radonkarte und Sachverstand Hauskeller auf Radon untersuchen
Immer wieder hören und lesen Hausbesitzer von gesundheitsgefährdendem Radon in deutschen Kellern. Das erschreckt viele Menschen. Dabei besteht kein Grund zur Panik, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das Problem Radon lässt sich in der Regel bautechnisch lösen.
 
() Unsichtbares Risiko bei Abdichtung erdberührter Flächen
n Deutschlands Neubaukellern mehren sich die Feuchtigkeitsschäden aufgrund unzulänglicher Bauwerksabdichtungen. Zeigen sich die ersten Ausblühungen und Schimmelsporen, dann nutzt auch der Verweis auf die Einhaltung der DIN 18195 nichts mehr. Dabei können gerade Architekten diesen Risiken vorbeugen, indem sie bereits bei der Ausschreibung eine Beschichtung fordern, die die Vorgaben der DIN-Norm übertrifft.
 
() Balkonsanierung mit allem Pipapo
Der Balkon gehört zu den Bauteilen, die bereits in der Planungsphase besondere Aufmerksamkeit erfordern. Permanent der Witterung ausgesetzt und durch Verkehrslast stark beansprucht, ist die Schadenanfälligkeit hoch. Ob Neubau oder Sanierung: Sorgfältige Planung, die kompetente Auswahl der Produkte und eine gewissenhafte Ausführung sind Voraussetzungen für ein langlebiges Resultat.
 
() Schallschutz verbessernde Sanierung von Wohnungs- und Haustrennwänden
Für die nachträgliche schalltechnische Verbesserung von massiven Wohnungs- bzw. Reihenhaustrennwänden hat Knauf eine wirtschaftliche und offensichtliche effektive Lösung entwickelt - nämlich die Vorsatzschale W 626. Die freistehende Konstruktion besteht aus CW 50-Profilen, die zweilagig mit Knauf Diamant beplankt sind.
 
() Praxiserfahrungen mit Vakuumdämmung in Fertigteilen
Die neue BINE-Projekt-Info "Vakuumgedämmte Fertigteile in der Baupraxis" stellt ein Demonstrationsgebäude mit Passivhausstandard in Neumarkt/Oberpfalz vor. Für das Demonstrationsgebäude wurde ein ganzer Bausatz passivhaustauglicher VIP-Fertigteile aus Beton und Holz entwickelt, die alle Anschlussdetails gelöst haben, wie anschließende Thermographieaufnahmen belegen.
 
() Wärmeverluste erdberührter Bauteile minimieren
Gerade bei erdberührten Bauteilen kommt es schon konstruktionsbedingt zu Wärmeverlusten aufgrund von Wärmebrücken. Speziell der Übergang im Kellergeschoss zwischen Bodenplatte und erdberührter Außenwand ist ein wärmedämmtechnisch kritischer Bereich. Die Anforderungen an einen Dämmstoff für diesen Bereich gehen über die üblichen Anforderungen deutlich hinaus.
 
() Passivhaus-Protokollband über Grenzen des wärmebrückenfreien Konstruierens
Der Arbeitskreis 35 "Wärmebrücken und Tragwerksplanung - die Grenzen des wärmebrückenfreien Konstruierens" beschäftigte sich daher mit den immer wiederkehrenden kritischen Stellen beim Konzept der "einen geschlossenen wärmedämmenden Hülle" bei großen Gebäuden.
 
() Erstmals Betriebe mit "Fachbetrieb Dämmtechnik" ausgezeichnet
Im Rahmen des Hessischen Landesverbandstages und des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbetages 2007 wurden die ersten Betriebe mit der neuen Wort-/Bildmarke "Fachbetrieb Dämmtechnik" ausgezeichnet.
 
() "Einer muss es können" geht online
Spezielle Aktions-Internetauftritte, mit denen Baustoffhersteller Produkte bewerben, sind im Netz mittlerweile häufig anzutreffen. Der neue, zweite Sakret-Internetauftritt sakret-bauhandwerk.de geht andere Wege: Wie in der laufenden Anzeigenkampagne steht hier das Bauhandwerk mit dem Statement "Einer muss es können" im Vordergrund.

 

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