Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 21.5.2008

Heute gelesen: Ungeachtet zahlreicher Gerichtsbeschlüsse, dass kreationistische Lerninhalte in US-Schulen nicht unterrichtet werden sollten, lehrt einer von acht US-amerikanischen Lehrern Kreationismus als valide Wissenschaft. Das ergab eine aktuelle Studie von Politwissenschaftlern der Pennsylvania State University. Außerdem widmen Lehrer wissenschaftlichen Ansätzen und vor allem der Evolutionsbiologie dann weniger Unterrichtszeit, wenn sie selbst unerfahren in der Materie sind. Zwei Prozent der befragten Lehrer im naturwissenschaftlichen Bereich hatten überdies angegeben, dass sie die Evolution überhaupt nicht behandeln würden. ... Zur Erinnerung: Kreationisten ignorieren Darwins Evolutionslehre. Vielmehr sind sie der Auffassung, dass die Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreiben würden, dass also Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hätte. ... Mit Verlaub, wie könnte ein göttliches Wesen so unklug sein, ein auf Millionen / Milliarden von Jahren ausgerichtetes System so anzulegen, dass es sich nicht selbst korrigiert, nachhaltig weiterentwickelt, neuen Anforderungen anpaßt und ständig nachjustiert?

Was hat das nun mit dem Bauen zu tun? Jede Menge: Ohne Evolution säßen wir noch in Höhlen und würden uns mit Palmblättern vor'm Regen schützen. Und genau das ist das Thema des Bauletters:  

()  Steildachsystem: In großen Schritten: Dachsanierung mit Dachelementen
Die Grundschule von Trelde wurde 1960 errichtet und sollte nun saniert werden. Typisch für die alte Well-Asbestdeckung sind Dachkonstruktionen mit Fachwerkbindern im Abstand von 5 m und Koppelpfetten alle 1,25 m. In der Ausschreibung war ursprünglich ein Aufsparrendämmsystem vorgesehen. Aber die Entscheidung fiel letztlich zugunsten von Planelementen von Unidek.
 
() Wärmedämmung und Abdichtung von Industrieleichtdächern nach DIN 18234
Ein wesentlicher Grund für die Einführung der DIN 18234 war die Erkenntnis, dass bei Verwendung von unterschiedlichen Materialien im gesamten Dachaufbau die Betrachtung des Brandverhaltens einzelner Baustoffe oder Bauteile nach DIN 4102 alleine nicht mehr ausreichte. Um eine Risikobewertung vorzunehmen, wurden Systemprüfungen des gesamten Dachaufbaus unter realen Brandbedingungen notwendig.
 
() Neues IsoBouw-Flachdachdämmsystem für erhöhte Brandschutzanforderungen
Um erweiterten Anforderungen im Hinblick auf verbesserten Brandschutz gerecht werden zu können, hat IsoBouw die Flachdachdämmung V-VB entwickelt. Es handelt sich hierbei um ein normgerechtes Brandschutzelement nach DIN 18234-2.
 
() Flachdach: Weiß auf schwarz, neu auf alt, kühl statt warm mit weißer Bitumenbahn
Für die Sektkellerei Henkell und den Selbstbedienungsgroßhändler Metro realisiert Derbigum zwei Projekte zur Flachdachsanierung mit der energiesparenden Dachmembran Derbibrite. Die Bahn reflektiert bis zu 76 Prozent der Sonnenstrahlen und verhindert dadurch eine unnötige Erwärmung der Gebäude. Damit wird der Energiebedarf zur Klimatisierung erheblich gesenkt.
 
() Dachbegrünung: Update Rhepanol hg: Gründachbahn auf Polyisobutylen-Basis
Rhepanol hg ist die weltweit einzige Gründachbahn auf Basis PIB - Polyisobutylen. Zugleich stellt diese hochwertige und begrünbare Bahn eine Weiterentwicklung der ältesten Kunststoff-Dachbahn der Welt - nämlich Rhepanol (siehe Beitrag vom 9.6.2006) - von der Mannheimer FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG dar.
 
() Roofing: Sika-Dampfsperren für die Flachdachabdichtung überarbeitet
Sika Roofing hat die Sarnavap-Dampfsperren auf die Anforderungen des Marktes und das Programm der Marken Sarnafil (FPO) und Sikaplan (PVC) neu abgestimmt: Neben den PE-Dampfsperrbahnen Sarnavap 500 E (sd-Wert > 100 m) und 1000 E (sd-Wert > 220 m) wurde u.a. die Sarnavap 2000 E (sd-Wert > 420 m) neu in das Produktprogramm aufgenommen.

 

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