Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 18.10.2009
Nur jeder Vierte versteht Werbeslogans in englischer Sprache und
interpretiert damit Marken- und Produktkampagnen von Herstellern richtig.
Irritationen dieser Art können sehr schnell zu skurrilen Übersetzungen
führen, die letztendlich ihre eigentliche Intention verfehlen. Aus dem
Slogan des Automobherstellers Opel "Explore the City Limits" wurden
"Explosionen an der Stadtgrenze" oder "Das Stadtlimit explodiert". Noch
peinlicher ist die Interpretation des Klassikers "Come in and find out" der
Parfümeriekette Douglas. Für ahnungslose Kunden bedeutet diese Werbung "Komm
rein und finde wieder raus" - ein fatales PR-Missverständnis.
"Leider sind Fauxpas dieser Art keine Seltenheit. Da englische
Slogans immer noch bei vielen nicht ankommen, muss man daraus
ableiten, dass die Konzerne nichts dazu gelernt haben", erläutert
Thomas Otte, Inhaber des gleichnamigen Beratungsunternehmens,
gegenüber
pressetext. Dem Markeninsider nach sollte Werbung stets
Informationen über das Produkt oder die Marke geben sowie darüber
hinaus die Entscheidung der potenziellen Käufer beeinflussen.
"Erfüllen Werbeslogans die Funktion, dann spricht man von
,dienender Kreativität'. Agenturen kommen dieser Aufgabe aber oft
nicht nach", so Otte.
Diese Einschätzung bestätigt sich mit Blick auf die Ergebnisse
der Branchenerhebung der Namensagentur
Endmark, die erhoben hat, wie Slogans in englischer Sprache
von deutschen Kunden verstanden werden. Der Werbespruch des
US-Jeans-Giganten Levi Strauss "live unbuttoned", der ein freies
und ungezwungenes Leben suggerieren soll, ist mit "Leben ohne
Knöpfe", "Leben am Knopf" oder gar mit "unbekleidetem Leben"
übersetzt worden. Das Problem entsteht darin, dass Agenturen oft
ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die eigentlichen
Information über Produkt-Besonderheiten dieser unterordnen.
Die Beispiele Opel, Douglas und Levi Strauss zeigen, dass die
Unternehmen selbst wohl nicht genau wissen, wofür ihre Slogans
eigentlich stehen und was sie ausdrücken sollen. Werbeinsider
plädieren somit dafür, dass Slogans immer so gewählt sein sollten,
dass sie sich auf den Alltag übertragen und sich in einem Gespräch
verwenden lassen. In der Muttersprache funktioniert dieses Prinzip
häufig viel einfacher. "Nichts ist unmöglich" (Toyota), "Bitte ein
Bit" (Bitburger), "Ich bin doch nicht blöd" (Media Markt) oder
"Beton, es kommt darauf an, was man daraus macht!" sind doch gute
Beispiele!?
|
() |
Libeskinds Betonkeil durchs MHM in Dresden
In Dresden wird das traditionsreiche
Militärhistorische Museum nach Plänen von
Daniel Libeskind umgestaltet. Das ehemals sächsische Arsenalgebäude wird in
seinen historischen Zustand zurückgebaut und durch ein integriertes neues
Gebäude erweitert. Beim Betonieren der für Libeskind typischen Raumelemente galt
es eine Reihe betontechnologischer Probleme zu lösen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1748.php4 - Web-Code: 1748)
|
|
() |
DAM Architekturbuchpreis 2009 entschieden
Das
Deutsche Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main hat den DAM
Architekturbuchpreis 2009 erstmals in fünf Kategorien vergeben. Der in
Kooperation mit der
Frankfurter Buchmesse organisierte Preis wurde in einer Feierstunde im DAM
an die Vertreter der ausgezeichneten Verlage übergeben.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1757.php4 - Web-Code: 1757)
|
|
() |
Deutscher Beitrag gewinnt den Solar Decathlon 2009
Der deutsche Beitrag hat dieses Jahr erneut den weltweit renommierten Preis im "Solar Decathlon" in Washington D.C. gewonnen. Der Preis wird vom amerikanischen
Energieministerium ausgelobt und gilt als "inoffizielle Weltmeisterschaft der
Solarhäuser". Am Endausscheid nahmen 20 Teams von Universitäten aus Amerika und
Europa teil.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1756.php4 - Web-Code: 1756)
|
|
() |
noch freie Plätze: 7. Forum Wärmepumpe 22.+23.10.2009
Bereits zum siebten Mal findet am 22. und 23. Oktober 2009 das "Forum
Wärmepumpe" in Berlin statt. Der traditionsreiche Branchentreff versammelt
einmal jährlich die gesamte Wertschöpfungskette entlang der
Wärmepumpenindustrie. Schwerpunktthema des 7. Forums
Wärmepumpe ist die
Wohnungswirtschaft.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1755.php4 - Web-Code: 1755)
|
|
() |
Dachbegrünungs-Seminare im Herbst
Nicht nur als ökologischer Schutzbelag, sondern auch als individuell gestaltete
Dachgärten lassen sich Gründächer heute perfekt in architektonische
Gesamtkonzepte einbinden. Die
Dachbegrünung kann sogar zur Aufwertung der
Wärmedämmung und zur Effizienzsteigerung der
Solaranlage beitragen. Damit die
Pflanzen auch unter Extrembedingungen auf dem
Dach gedeihen, kommt es auf die
richtige Planung und Produktauswahl an. Mit den Gründach-Seminaren im Herbst
will
ZinCo einen Einstieg ins Thema bieten und über die neuesten Trends rund um
genutzte Dachlandschaften
informieren.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1754.php4 - Web-Code: 1754)
|
|
() |
Fertigbauer vermelden gute Zahlen in der Krise
Die
deutschen Holz-Fertigbau-Unternehmen können sich in Zeiten der Krise und
dramatisch rückläufiger
Baugenehmigungszahlen im Eigenheimbau
(-6,6%
in den ersten 7 Monaten des Jahres) wohl recht gut behaupten. So erwarten die 45
Mitgliedsunternehmen des
Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) nach einem schwachen Vorjahr für
das Jahr 2009 sowohl steigende Umsätze als auch eine höhere Zahl an
Fertighäusern.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1753.php4 - Web-Code: 1753)
|
|
() |
Bauwirtschaft erwartet für 2009 "blaues Auge"
"Der Umsatz der von uns vertretenen 330.000 Mitgliedsbetriebe wird in diesem
Jahr von 189,2 Mrd. Euro auf 186 Mrd. Euro und damit um 1,5% sinken. Dabei
werden wir 2,73 Mio. Menschen beschäftigen." So die Einschätzung von Karl-Heinz
Schneider, Vorsitzender der
Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich des 1. Deutschen
Bauwirtschaftstages 2009. "Wir werden mit einem blauen Auge aus diesem Jahr 2009
herausgehen, wobei unsere Kollegen aus dem Bauhauptgewerbe die größte Last der
Rezession zu tragen haben."
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1752.php4 - Web-Code: 1752)
|
|
() |
Bauwirtschaft fordert Korrektur der Wohnungsbaupolitik
"Der Wohnungsneubau muss uns mit Sorge erfüllen, und nicht nur, weil
Bauunternehmen leere Auftragsbücher haben, sondern vor allem auch, weil wir in
einigen Regionen Deutschlands bereits wieder auf Wohnungsknappheit zulaufen.
Hier muss die Politik endlich gegensteuern: Das ist auch eine unserer
Hauptforderungen an die neu gewählte Bundesregierung." So der Vorsitzende der
Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider, am 15.10.2009 in Berlin.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1751.php4 - Web-Code: 1751)
|
|
() |
Wiedereinführung der degressiven AfA für Mietwohngebäude
Auch die Bauwirtschaft ist Gegenstand der Koalitionsverhandlungen in Berlin; im
Gespräch ist u.a. die Wiedereinführung der
degressiven
Afa für Mietwohngebäude. Auf der Fachpressekonferenz der Baufachmesse
DEUBAU sprach sich Lutz Pollmann, Hauptgeschäftsführer der
Baugewerblichen Verbände Nordrhein, für eine Änderung der
Abschreibungsregelung bei Mietwohngebäuden aus. Er stellte dazu erste Ergebnisse
einer Studie vor, die von NRWs Bauminister Lienenkämper beim
Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. in Auftrag
gegeben worden war.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1750.php4 - Web-Code: 1750)
|
|
() |
Was Kommunikation in der Wirtschaftskrise leisten muss
In der Wirtschaftskrise sind Unternehmer schnell bereit gewesen, ihre
Werbebudgets zusammenzustreichen. Wird auf kostspielige, klassische Werbung
verzichtet, müssen die Firmen aber ihre Kommunikation strategisch neu
aufstellen. Den Rotstift generell bei Kommunikationsmaßnahmen anzusetzen, ist
ein gefährlicher Weg, denn das Informationsbedürfnis nimmt in der Krise zu.
Besonders in der Baubranche und in der Immobilienwirtschaft gilt: Angesichts von
Leerständen und vieler Player auf einem zunehmend enger werdenden Markt sind
systematische Marketing- und
PR-Maßnahmen nötiger denn je.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1749.php4 - Web-Code: 1749) |
|