Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 18.10.2009

()  Libeskinds Betonkeil durchs MHM in Dresden
In Dresden wird das traditionsreiche Militärhistorische Museum nach Plänen von Daniel Libeskind umgestaltet. Das ehemals sächsische Arsenalgebäude wird in seinen historischen Zustand zurückgebaut und durch ein integriertes neues Gebäude erweitert. Beim Betonieren der für Libeskind typischen Raumelemente galt es eine Reihe betontechnologischer Probleme zu lösen.
 
() DAM Architekturbuchpreis 2009 entschieden
Das Deutsche Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main hat den DAM Architekturbuchpreis 2009 erstmals in fünf Kategorien vergeben. Der in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse organisierte Preis wurde in einer Feierstunde im DAM an die Vertreter der ausgezeichneten Verlage übergeben.
 
() Deutscher Beitrag gewinnt den Solar Decathlon 2009
Der deutsche Beitrag hat dieses Jahr erneut den weltweit renommierten Preis im "Solar Decathlon" in Washington D.C. gewonnen. Der Preis wird vom amerikanischen Energieministerium ausgelobt und gilt als "inoffizielle Weltmeisterschaft der Solarhäuser". Am Endausscheid nahmen 20 Teams von Universitäten aus Amerika und Europa teil.
 
() noch freie Plätze: 7. Forum Wärmepumpe 22.+23.10.2009
Bereits zum siebten Mal findet am 22. und 23. Oktober 2009 das "Forum Wärmepumpe" in Berlin statt. Der traditionsreiche Branchentreff versammelt einmal jährlich die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Wärmepumpenindustrie. Schwerpunktthema des 7. Forums Wärmepumpe ist die Wohnungswirtschaft.
 
() Dachbegrünungs-Seminare im Herbst
Nicht nur als ökologischer Schutzbelag, sondern auch als individuell gestaltete Dachgärten lassen sich Gründächer heute perfekt in architektonische Gesamtkonzepte einbinden. Die Dachbegrünung kann sogar zur Aufwertung der Wärmedämmung und zur Effizienzsteigerung der Solaranlage beitragen. Damit die Pflanzen auch unter Extrembedingungen auf dem Dach gedeihen, kommt es auf die richtige Planung und Produktauswahl an. Mit den Gründach-Seminaren im Herbst will ZinCo einen Einstieg ins Thema bieten und über die neuesten Trends rund um genutzte Dachlandschaften informieren.
 
() Fertigbauer vermelden gute Zahlen in der Krise
Die deutschen Holz-Fertigbau-Unternehmen können sich in Zeiten der Krise und dramatisch rückläufiger Baugenehmigungszahlen im Eigenheimbau (-6,6% in den ersten 7 Monaten des Jahres) wohl recht gut behaupten. So erwarten die 45 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) nach einem schwachen Vorjahr für das Jahr 2009 sowohl steigende Umsätze als auch eine höhere Zahl an Fertighäusern.
 
() Bauwirtschaft erwartet für 2009 "blaues Auge"
"Der Umsatz der von uns vertretenen 330.000 Mitgliedsbetriebe wird in diesem Jahr von 189,2 Mrd. Euro auf 186 Mrd. Euro und damit um 1,5% sinken. Dabei werden wir 2,73 Mio. Menschen beschäftigen." So die Einschätzung von Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich des 1. Deutschen Bauwirtschaftstages 2009. "Wir werden mit einem blauen Auge aus diesem Jahr 2009 herausgehen, wobei unsere Kollegen aus dem Bauhauptgewerbe die größte Last der Rezession zu tragen haben."
 
() Bauwirtschaft fordert Korrektur der Wohnungsbaupolitik
"Der Wohnungsneubau muss uns mit Sorge erfüllen, und nicht nur, weil Bauunternehmen leere Auftragsbücher haben, sondern vor allem auch, weil wir in einigen Regionen Deutschlands bereits wieder auf Wohnungsknappheit zulaufen. Hier muss die Politik endlich gegensteuern: Das ist auch eine unserer Hauptforderungen an die neu gewählte Bundesregierung." So der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider, am 15.10.2009 in Berlin.
 
() Wiedereinführung der degressiven AfA für Mietwohngebäude
Auch die Bauwirtschaft ist Gegenstand der Koalitionsverhandlungen in Berlin; im Gespräch ist u.a. die Wiedereinführung der degressiven Afa für Mietwohngebäude. Auf der Fachpressekonferenz der Baufachmesse DEUBAU sprach sich Lutz Pollmann, Hauptgeschäftsführer der Baugewerblichen Verbände Nordrhein, für eine Änderung der Abschreibungsregelung bei Mietwohngebäuden aus. Er stellte dazu erste Ergebnisse einer Studie vor, die von NRWs Bauminister Lienenkämper beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. in Auftrag gegeben worden war.
 
() Was Kommunikation in der Wirtschaftskrise leisten muss
In der Wirtschaftskrise sind Unternehmer schnell bereit gewesen, ihre Werbebudgets zusammenzustreichen. Wird auf kostspielige, klassische Werbung verzichtet, müssen die Firmen aber ihre Kommunikation strategisch neu aufstellen. Den Rotstift generell bei Kommunikationsmaßnahmen anzusetzen, ist ein gefährlicher Weg, denn das Informationsbedürfnis nimmt in der Krise zu. Besonders in der Baubranche und in der Immobilienwirtschaft gilt: Angesichts von Leerständen und vieler Player auf einem zunehmend enger werdenden Markt sind systematische Marketing- und PR-Maßnahmen nötiger denn je.

  

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