Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 8.11.2009
Der schwer angeschlagene US-Hypothekenfinanzierer
Fannie Mae will notleidenden Hausbesitzern, denen die
Zwangsvollstreckung droht, anbieten, in ihren Häusern zu bleiben und diese
bis zu einem Jahr zu mieten. Damit beabsichtigt die Regierung, die mit ihrer
Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency seit September 2008 die
Kontrolle bei Fannie Mae hat, den geschwächten Immobilienmarkt zu entlasten
und die Hauspreise mittels der Verhinderung eines unnötigenden Überangebots
zu stabilisieren. Interessenten gibt es viele.
"Der Zusammenbruch des Subprime-Marktes im Sommer 2007 ist
nicht zuletzt auf eine viel zu laxe Kreditvergabe der Banken
zurückzuführen. Wenn man überschuldeten Hausbesitzern nun
entgegenkommt und sie befristet auf Miete wohnen lässt, dann ist
das sinnvoll", erläutert Dieter Thomaschowski, Geschäftsführer der
IRICIC GmbH Investment Research in Change, auf Nachfrage von
pressetext. Der Branchenkenner warnt jedoch davor, dass die
Erwartungen in der aktuellen Marktphase zu hoch geschraubt werden.
Mehr als eine Verschnaufpause für die Eigentümer sei in einem
weiter kranken Umfeld nicht zu erwarten.
Um überhaupt in den Genuss des sogenannten "Deed for
Lease"-Programms von Fannie Mae zu kommen, müssen von einer
Zwangsvollstreckung bedrohte Hausbesitzer nachweisen, dass sie
selbst für Kreditmodifikationen wegen ihrer finanziellen Situation
nicht in Frage kommen. Wie das Wall Street Journal berichtet,
zahlen die zu Mieter gewordenen Hauseigentümer dann Mieten, die
niedriger sind als die bisherigen Abzahlungsraten. "Es bleibt
fraglich, ob man als Betroffener viel Geld zurücklegen kann",
erläutert Thomaschowski. Allein im ersten Halbjahr wurde Fannie
Mae durch Zwangsversteigerungen zum Eigentümer von etwa 57.000
Häusern.
Fannie Mae sieht den Vorteil der Mietlösung vor allem auch in
seiner sozialen Funktion. "Je mehr Menschen in ihren Häusern
bleiben können, desto besser ist dies für die Gesellschaft. Auch
ist es besser für die Finanzgesellschaften, die Häuserbesitzer
sind", lässt sich Jay Ryan, Vizepräsident Equity Investments bei
Fannie Mae, zitieren. Thomaschowski weist eher auf die positive
Preisstabilisierung des US-Immobilienmarktes hin. In einem Jahr
könnte sich der Markt ein Stück weit erholt haben. Helfen dürfte
die Aktion auch Fannie Mae, im vergangenen Geschäftsjahr machte
der Konzern 58,7 Mrd. Dollar Verlust. ... Kommen wir zurück nach
Deutschland:
|
() |
Was taugt die Literatur zur neuen HOAI?
Zwar
gilt sie schon seit knapp drei Monaten, brauchbare Literatur zur neuen HOAI gibt
es jedoch derzeit nur rudimentär, auch wenn die Verlage sich seit Wochen darin
überschlagen, Neuerscheinungen anzukündigen. So handelt es sich bei den bis
Redaktionsschluss erschienenen Werken durchweg um Textausgaben mit amtlicher
Begründung oder um erweiterte Honorartabellen, wie etwa die
erweiterten
Honorartafeln für Ingenieure von
Simmendinger oder das
Honorartabellenbuch von Seifert. Dass es für diese Druckwerke noch einen Markt gibt, erstaunt
angesichts der verbreiteten elektronischen Hilfsmittel auch für Interpolationen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1899.php4 - Web-Code: 1899)
|
|
() |
Architekten-Trendstudie 2009: Bauen und Wohnen wird nachhaltig
Die
Heinze Marktforschung hat Architekten und Innenarchitekten nach ihrer
Einschätzung zu Trends der kommenden fünf bis sechs Jahre im Wohnbau befragt.
Knapp 400 Personen nahmen an der von Ende August bis Mitte September
durchgeführten Online-Untersuchung teil.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1897.php4 - Web-Code: 1897)
|
|
() |
KfW: Beim Wohnungsneubau bleiben die Aussichten düster
Der Wohnungsneubau in Deutschland hat im Jahr 2008 mit rund 156.000 neu
errichteten Wohnungen einen historischen Tiefstand erreicht. Im europäischen
Vergleich werden damit in Deutschland, bezogen auf die Einwohnerzahl, die
wenigsten Wohnungen gebaut. Eine ähnlich negative Entwicklung zeichnet sich im
Jahr 2009 für die Wohnungsbauinvestitionen insgesamt ab.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1896.php4 - Web-Code: 1896)
|
|
() |
Eigene vier Wände prägen die Jugend
Zwei
Drittel der 10- bis 20-Jährigen in Deutschland leben mit ihrer Familie in den
eigenen vier Wänden. Das hat das
Forschungs-Institut
empirica im Auftrag der
Landesbausparkassen (LBS) aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 des
Statistischen Bundesamtes ermittelt. Die positiven Impulse aus dieser
Wohnumgebung für die jungen Leute erklären für LBS Research auch, warum nach
allen Umfragen vier von fünf Deutschen (und damit auch die Hälfte der
Noch-Mieter) am liebsten Wohneigentum schaffen würden.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1895.php4 - Web-Code: 1895)
|
|
() |
kon-ii.de: Ein Jahr kostenlos für Existenzgründer
Vor
rund einem Jahr ist die Kon-ii GmbH mit seinem E-Business- und Netzwerkportal
für die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft online gegangen.
Inzwischen nutzen zahlreiche Unternehmen und Entscheider
kon-ii.de, um aktiv Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und zu nutzen und mit
den angebotenen Funktionen E-Business zu betreiben.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1894.php4 - Web-Code: 1894)
|
|
() |
VORteile – Das Backstein-Magazin
Einfamilienhäuser
stehen im Fokus der zweiten Ausgabe des Backstein-Magazins VORteile. Das von der
Initiative Bauen mit Backstein herausgegebene Magazin zeigt nominierte und
prämierte Häuser des
Fritz-Höger-Preises 2008. VORteile 02/09 ist kostenlos über die Initiative
erhältlich.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1893.php4 - Web-Code: 1893)
|
|
() |
Verleihung des 6. Xella Studentenwettbewerbs
"Leben
an und mit der Elbe" - dem Leitthema der Internationalen Bauausstellung "IBA Stadtumbau 2010" folgend, haben Architekturstudenten aus ganz Deutschland für
den diesjährigen
Xella Ideenwettbewerb einen Ort der Begegnung entworfen, der
städtebauliche Entwicklung, Wohnungsbau und touristische Anforderungen vereint.
Jetzt wurden im großen Foyer der MDR Landesfunkanstalt Sachsen-Anhalt in
Magdeburg die Preisträger des Bundeswettbewerbes ausgezeichnet.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1892.php4 - Web-Code: 1892)
|
|
() |
Diplom-Ingenieur neben Bachelor und Master erhalten
Die
verschiedenen Bachelor- und Masterstudienabschlüsse des Ingenieurwesens zeichnen
sich durch eine starke inhaltliche Bandbreite aus. Eine Vergleichbarkeit der
Studieninhalte und der Studienabschlüsse ist für Verbraucher und Studierende
kaum noch gegeben. Demgegenüber ist der deutsche Diplom-Ingenieur weltweit
bekannt und ein anerkanntes Qualitätssiegel. Die so genannte "Bologna-Erklärung"
der EU-Mitgliedsstaaten, die zur Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge
geführt hat, enthält keinen Zwang, das Diplom als Abschlussbezeichnung
aufzugeben.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1898.php4 - Web-Code: 1898) |
|