Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 3.1.2010

Hallo im neuen Jahr. Mal sehen, was 2010 so passieren wird. Der Markt f√ľr Fusionen und √úbernahmen (M&A) beispielsweise hat sich Fachleuten zufolge von seiner Schockstarre erholt. Die Boston Consulting Group (BCG) erwartet zusammen mit der UBS einen signifikanten Anstieg an Transaktionen. Das wiedergewonnene Vertrauen in den Markt sorge f√ľr eine R√ľckkehr zur "Normalit√§t". Jedes f√ľnfte europ√§ische Unternehmen plane sogar eine substanzielle Akquisition mit √úbernahmezielen, die Ums√§tze von jeweils √ľber 500 Mio. Euro erwirtschaften. Sollten die Vorhaben umgesetzt werden, k√∂nnte der M&A-Markt 2010 um rund 20 Prozent wachsen.

Insgesamt wird sich der Wert der geplanten Transaktionen "auf dem Niveau der Jahre 2004 und 2005, den ersten Aufschwungjahren der letzten M&A-Welle, einpendeln", prognostizieren BCG und UBS. Allerdings sei ein derartiger Anstieg mit dem erwarteten wirtschaftlichen Aufwärtstrend in diesem Jahr verbunden. Noch zur Jahresmitte 2009 waren die Bedingungen bei Fusionen und Übernahmen hingegen weitab der Normalität

Der √ľberwiegende Gro√üteil der bevorstehenden Akquisitionen ist den Angaben zufolge vor allem von kleiner und risikoarmer Natur, mitunter von Unternehmensteilen. Besonders Konsolidierungs- und Restrukturierungstransaktionen sollen demnach in diesem Jahr den M&A-Markt bestimmen. Wenngleich 19 Prozent der Unternehmen signifikante Transaktionen planen, bestehe dennoch nach wie vor Unsicherheit √ľber die konjunkturelle Entwicklung und Profitabilit√§t.

40 Prozent der Unternehmen sehen einen Mangel an attraktiven √úbernahmezielen. Zwischen K√§ufern und Verk√§ufern bestehen zudem noch immer unterschiedliche Erwartungen hinsichtlich der Unternehmensbewertungen. Die wichtigsten Gr√ľnde f√ľr M&A-Aktivit√§ten seien aber wachstumsorientiert. Durch Transaktionen sollen etwa das bestehende Produkt- oder Serviceportfolio ausgebaut, neue M√§rkte erschlossen bzw. neue Kunden und Vertriebskan√§le gewonnen werden. Auf Verk√§uferseite werde etwa durch Abspaltungen von Gesch√§ftseinheiten versucht, die eigene strategische und finanzielle Lage zu st√§rken ... aber so weit sind wir heute noch nicht:
 

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