Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 15.5.2010

Die christlichen Kirchen in Deutschland kaufen jährlich Produkte im Wert von mehr als 60 Milliarden Euro ein: vom Computer, Autos und Büromöbeln bis hin zu Baumaterialien. Dem Klimaschutz nutzt diese enorme Einkaufsmacht nicht: Die Einkäufer in christlichen Verwaltungen, Gemeinden, Schulen oder Krankenhäusern schauen zuerst auf den Preis - Energieverbrauch oder andere ökologische Kriterien zählen nur bei wenigen Beschaffern. Dies zeigt jetzt eine Umfrage der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST).

"Die Kirchen sollten ab sofort auf den Blauen Engel setzen, das neue Klimaschutzzeichen des Bundesumweltministeriums", forderte Volker Teichert, FEST-Forschungsleiter und Vorsitzender der Jury Umweltzeichen, auf dem Ökumenischen Kirchentag in München. "Der Blaue Engel kennzeichnet rund 11.500 klima- und umweltfreundliche Produkte und kann den Missstand in der kirchlichen Beschaffung am schnellsten und effektivsten überwinden". Der Blaue Engel könnte den Informationsaufwand bei energieeffizienten Produkten radikal verringern.

Das Klimaschutzzeichen kann bereits für besonders energiesparende PCs, Monitore, Notebooks, Netbooks, Drucker, DECT-Telefone oder Espressomaschinen beantragt werden. Neben dem Klimaschutz steht das Umweltzeichen auch für den Schutz der Gesundheit, der Ressourcen und des Wassers. Welchem Schutzziel ein Produkt entspricht, erkennt man am jeweiligen Zusatz im Logo des Blauen Engel. Mit schadstoffarmen Tapeten und Möbeln bis hin zu Büromaterial aus Recyclingpapier hilft der Blaue Engel dabei, die Verwaltung kirchlicher Einrichtungen nachhaltig zu gestalten.

Zurzeit gibt es 11.500 Blauer Engel-Produkte von rund 1050 Unternehmen in 90 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit sollen die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und RAL gGmbH garantieren. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind unter anderem BUND, DGB, Kirchen, NABU, Stiftung Warentest und vzbv. ... Wieder einmal geht es also darum, nicht nur auf die Fassade der Dinge zu achten:
 

()  Photovoltaik: Avantgarde meets Energy
Photovoltaik Module auf der grünen Wiese oder auf Dächern kennt mittlerweile schon fast jeder, der sich mit erneuerbarer Energie auseinandersetzt. Für einen Modulproduzenten wie Ertex Solar wird es interessant, wenn sich ein Avantgarde-Architekt mit einem Spezialfassadenbauer zusammen tut, um die edelste Form der nachhaltigen Stromgewinnung in ein Gebäude zu integrieren. So geschehen bei der Testfassade für das Projekt House of Music in Aalborg, Dänemark.
 
() Aluminium-, Holz- und Stahlfassaden von Raico mit Passivhaus-Segen
Die Raico Bautechnik hat ihr komplettes Fassadensystem Therm+ vom Passivhaus Institut berechnen lassen und für alle drei Systemvarianten das Passivhaus-Zertifikat erhalten. Damit ist Raico derzeit der einzige Systemanbieter im deutschsprachigen Markt, der Passivhaus-zertifizierte Fassadensysteme in den Ausführungen Aluminium, Stahl und Holz anbieten kann.
 
() Wicona-Finder - Referenzobjekte, Daten und Fakten weltweit recherchieren
Hydro Building Systems präsentiert seit Kurzem mit dem Wicona-Finder eine neue Internet-Plattform mit interessanten Nutzungsmöglichkeiten für Architekten, Planer und Metallbaufachbetriebe. Hier sind detaillierte Informationen zu weltweit realisierten Wicona-Objekten recherchierbar. Die Konstruktionsdetails hinter der Architektur werden zugänglich gemacht und Lösungen für Problemstellungen anhand real ausgeführter Gebäude aufgezeigt.
 
() Faszination Fassade: Klimafreundliche Architektur auf 568 Seiten
Eindrucksvoll in Bild und Wort zeigt die umfangreich aktualisierte Ausgabe "Fassaden - Gebäudehüllen für das 21. Jahrhundert", dass Fassaden und Gebäudehüllen einer Immobilie nicht nur ein ästhetisches Gesicht verleihen, sondern nachhaltig dazu beitragen, Energie zu sparen und gleichzeitig zu gewinnen. Auf 568 Seiten dokumentiert die dritte Ausgabe des Fachbuchs rund 300 Referenzobjekte aus mehr als 40 Ländern, die von der Schüco International KG rund um den Globus mit ihren Partner geplant und umgesetzt wurden.
 
() Gebäudeveredelung mit Hightech-Folien von 3M
Fassaden sind die Visitenkarten eines jeden Gebäudes. Doch an ihnen nagt nicht nur der Zahn der Zeit, sondern auch Wetter- und Umweltbedingungen verlangen ihren Tribut beim äußeren Erscheinungsbild. Speziell Fassaden aus Aluminium lassen sich mit der neuen DI-NOC Fassadenveredelung des Multi-Technologieunternehmens 3M auf recht einfache Weise wieder in einen neuwertigen und dauerhaft wertbeständigen Zustand versetzen.
 
() VMZINC-Katalog 2010-2011 für Bedachung, Fassade und Dachentwässerung
Auch der aktuelle VM ZINC-Katalog in der Ausgabe 2010-2011 ist im neuen Corporate Design erschienen. Das gesamte Produktprogramm der Umicore Bausysteme GmbH wurde im vergangenen Jahr unter dem Markennamen VMZINC zusammengefasst. So wird die Orientierung über das Gesamtangebot, das Zinkprodukte für Bedachung, Fassade und Dachentwässerung umfasst, erleichtert.
 
() Dokumentation zur Libeskind-Villa und ArchiZincture von Rheinzink
Zwei interessante Publikationen erweitern das Literatur-Repertoire von Rheinzink: Das Werkbuch zur Libeskind-Villa ist eine Bau-Dokumentation des neuen Rheinzink-Empfangsgebäudes. Bei der neuen Broschüre, der ArchiZincture, dreht sich alles um die Realisation hochwertiger Architektur mit dem Werkstoff Rheinzink.

 

 

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