Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 5.7.2010
Investitionsanreize in den klimagerechten und altersgerechten Wohnungsbau
sind der beste Konjunkturmotor. Darauf verweisen die
Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und die
Aktion Impulse für den Wohnungsbau vor der für den 7. Juli 2010
geplanten Kabinettsitzung zur Beschließung des Etatentwurfs 2011 und der
Finanzpläne bis 2014. Gemeinsam haben sich die 29 Verbände aus der
Immobilien- und Bauwirtschaft sowie die
IG Bauen-Agrar-Umwelt zu einem Bündnis für den Klimaschutz und den
Erhalt und die Sanierung der Städte zusammengeschlossen.
Die Verbände erklären, dass die Kürzungspläne der
Bundesregierung bei Investitionsanreizprogrammen wie dem
CO2-Gebäudesanierungsprogramm und der Städtebauförderung den
Staat mehr kosten, als sie sparen. Diese Förderprogramme würden
nachweislich zur Sicherung sowie zum Ausbau der
Beschäftigungsverhältnisse führen, die weitere Einnahmen über
Lohnsteuer und Sozialabgaben für die öffentlichen Kassen bringen.
Dabei stünden bei den Energieeffizienzprogrammen sowie der
Städtebauförderung einem Euro staatlicher Investition bis zu neun
Euro an privaten Investitionen gegenüber. Die geplante Reduzierung
der Programme auf etwa die Hälfte ihres Fördervolumens
widerspräche den Aussagen im Koalitionsvertrag, sei eine
Investitionsbremse und wirke sich nachhaltig schädigend auf die
konjunkturelle Erholung aus. Die Klimaschutzziele der
Bundesregierung seien so in keinem Fall zu erreichen.
Die beteiligten Verbände und die IG BAU lehnen Kürzungen der
KfW-Programme grundsätzlich ab. Stattdessen schlägt das Bündnis
vor, mit dem Auslaufen der Konjunkturpakete die energetische
Sanierung zusätzlich durch steuerliche Förderungsmaßnahmen wie
z.B. der Wiedereinführung einer degressiven AfA oder
Investitionszulagen zu fördern. Dadurch könnte die Sanierung des
gesamten Wohngebäudebestandes deutlich vorangetrieben sowie eine
spürbare Ankurbelung der Binnenkonjunktur angeregt werden, ohne
die öffentlichen Haushalte zu belasten.
Im Krisenjahr 2009 hatte die Bautätigkeit im Wohnungsbau
nochmals unter den Vorjahreswerten gelegen und damit einen neuen
Tiefstand erreicht. Mit nur noch rund 159.000 Wohneinheiten wurden
rund 17.000 Wohneinheiten weniger fertig gestellt als noch im
Vorjahr (siehe auch unsere
Baukonjunktur-Seite). Angesichts der viel zu niedrigen
Baufertigungszahlen in Deutschland und bereits spürbaren Anzeichen
für Wohnungsmangel in den Ballungsgebieten könnte durch
steuerliche Maßnahmen oder Investitionszulagenregelungen der
Wohnungsneubau deutlich angekurbelt und damit gleichzeitig eine
Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung nachhaltig
unterstützt werden.
Auch die Anfang Juni vom Pestel-Institut veröffentlichte
Studie "Wohnungsbauinvestitionen und Staatliche Haushalte"
verweist darauf, dass die Wiedereinführung der degressiven AfA
beim Wohnungsbau die öffentlichen Einnahmen erhöhe: Bereits ein
Plus von 4.600 Wohneinheiten gegenüber dem aktuellen Bauniveau
generiere öffentliche Mehreinnahmen. Bei der Minderung der
Städtebauförderungsmittel müsse gesehen werden, dass damit so
wichtige Programme, wie der Stadtumbau Ost und West sowie das
Programm Soziale Stadt tangiert werden können. Dies würde eklatant
den im Koalitionsvertrag formulierten politischen Absichten der
Bundesregierung widersprechen. Die notwendigen Investitionen in
die Zukunftsfähigkeit der Städte würden damit erheblich getroffen.
Der Stadtumbau Ost und West wird in der Zukunft durch den
demografischen Wandel noch wichtiger, als er es heute schon ist.
Das Bündnis appelliert daher an die Bundesregierung, auch bei
der Wohnungs- und Städtebauförderung auf Investitionen und
Wachstum zu setzen und die aufgezeigten Vorschläge bei der
geplanten Sitzung des Bundeskabinetts am 7. Juli 2010 zu
berücksichtigen - warten wir also mit etwas lockerer Haustechnik
auf die Entscheidungen am Mittwoch, die übrigens auch das
Marktanreizprogramm betreffen können. (Hoffentlich verlassen sich
die Politiker nicht darauf, dass die Fußballer - egal, was in
Berlin entschieden wird - unsere Laune am Abend schon wieder
aufpolieren werden!)
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Neue KNX-Broschüre wendet sich an Endverbraucher
Für die Kundenberatung gibt
KNX Deutschland den bundesweit rund 9.000 KNX-Partnern jetzt eine neue
Imagebroschüre an die Hand. Die Informationen des Achtseiters mit dem
Titel "Technologien für zeitgemäßes Wohnen" sind auf Endkunden
zugeschnitten und ergänzen damit das bereits bestehende Marketing-Paket
für KNX-Partner.
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Spelsberg-Katalog "Elektroinstallation 2010/2011" im Maxi- und
Miniformat
Spelsberg hat einen
neuen Gesamtkatalog für den Geschäftsbereich els
Elektroinstallation aufgelegt.
Der Katalog ist im DIN-A4-Format oder als handliche Pocketversion erhältlich.
Auf mehr als 450 Seiten finden Installateure, Planer und Handel detaillierte
Informationen zu fast 2.000 Produkten.
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"Residens" untersucht Energienutzung des Endabnehmers
Wie
kann man private Stromkunden motivieren, Energie effizienter und verstärkt auch
aus erneuerbaren Quellen zu nutzen? Eine Möglichkeit ist der Einsatz
elektronischer Stromzähler, die den Verbrauch messen. Wie sich die Smart Meter
unkompliziert nutzen lassen, untersuchen Forscher im Projekt "Residens -
Effizientere Energienutzung durch systemtechnische Integration des privaten
Endabnehmers".
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Energiesparsteckdose mit Reaktivierungs-"Buzzer" vermeidet
Standby-Strom
Die
Energiesparsteckdose AES3 von
Ansmann ist speziell für PC-Arbeitsplätze gedacht. Jeder kennt es: Nach dem
Herunterfahren des PCs sollten eigentlich auch alle Peripheriegeräte
(Monitor, Drucker usw.) abgeschaltet werden - dies wird jedoch oft
vergessen, oder es ist zu unbequem.
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Handbemalt: Neue Schalter- und Steckdosenkollektion von
Siemens
Siemens
bietet eine neue Schalter- und Steckdosenkollektion, mit der sich im Wohnbereich
individuelle Farbakzente setzen lassen. Die Produktreihe entstand in
Zusammenarbeit mit dem für die Kreation hochwertiger Wohnaccessoires
international bekannten Künstler Tom Hoffmann ("Tom’s
Company").
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Blauer Engel jetzt auch für Haushaltslampen
Auf der Sitzung der Jury Umweltzeichen im Juni wurden Vergabegrundlagen
für eine Reihe neuer Produkte verabschiedet - so auch für Haushaltslampen.
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Leditron: Branche arbeitet am "Dimmen der Zukunft"
Glühlampen werden nach und nach durch energiesparende Lampen ersetzt - häufig mit
integriertem Vorschaltgerät und E27- oder E14-Sockel. Das Problem
beginnt mit dem Dimmen der neuen Lampen, denn aus Kundensicht ergeben sich dabei
häufig negative Effekte wie Flackern, unsteter Dimmverlauf und weitere
unangenehme Effekte. Die Dimmerhersteller
Berker,
Gira,
Jung und
Insta sowie der Lampenhersteller
Osram suchen Abhilfe.
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Neues Siedle-Magazin: "architektur an der schwelle"
Die Prozesse des Übergangs gestaltet
Siedle, Spezialist für Sprechanlagen und Gebäudekommunikation, seit
mehr als 70 Jahren. Das neue Magazin "Architektur der Schwelle" fasst
zusammen, was die traditionsreiche Marke aus dem Schwarzwald ausmacht, und
erörtert, wie die Schwellen der Zukunft aussehen könnten.
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co2online Klima-Barometer: Medieninteresse am Klimaschutz
sinkt
Die Temperaturen steigen, der Sommerurlaub rückt immer näher. Viele
Verbraucher haben jedoch zur heißen Jahreszeit nicht nur die nächste
Eisdiele im Blick. Die aktuellen Umfrage-Ergebnisse des Klima-Barometers,
das von der gemeinnützigen
co2online GmbH quartalsweise veröffentlicht wird, zeigen: Die Themen
Klimaschutz und Energiesparen sind auch während der heizungsfreien Monate
präsent. |
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