Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 26.8.2010

BMVBS-Wettbewerb: Ein Haus wird Energielieferant für Elektrofahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat den Startschuss für die dritte Generation des Plus-Energie-Hauses gegeben. Heute wird der Planungswettbewerb für ein neues Haus in Berlin ausgelobt, dessen Überschuss an selbst produzierter Energie die Elektrofahrzeuge der Bewohner versorgt. Das Einfamilienhaus soll - anders als sein Vorgänger, der als wandernder Ausstellungspavillon konzipiert ist - auch tatsächlich bewohnt werden.

Bundesminister Peter Ramsauer sagte dazu: "Mit dem Projekt zeigen wir, wie viel Kapazität in Gebäuden schlummert. Dieses neue Haus wird seinen Bewohnern nicht nur modernsten Komfort bieten, sondern auch ihre Elektrofahrzeuge mit Strom versorgen. Das ist ein Schritt in die Zukunft: Das Haus wird vom Verbraucher zum Energieversorger und trägt darüber hinaus zu einer klima- und stadtfreundlichen Mobilität bei."

Das neue Plus-Energie-Haus ist das Kernstück eines Forschungsprojekts des Bundesbauministeriums, mit dem die zukunftsfähige Kombination energieeffizienter Häuser mit Elektromobilität demonstriert wird. Durch modernste Energiespartechnik an und im Gebäude und die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen wird das Haus mehr Energie bereitstellen, als es bei voller Belegung und Nutzung verbraucht. Diese Energie wird dann die Elektrofahrzeuge der Bewohner betanken. Am offenen interdisziplinären Planungswettbewerb können Hochschulen in Zusammenarbeit mit Generalplanern teilnehmen. Die Jury wird am 27. Oktober 2010 entscheiden. Alle Wettbewerbsbeiträge werden anschließend in einer Ausstellung gezeigt. Das Haus soll im Herbst 2011 fertig gestellt sein. Unter Einsatz modernster Planung und Technik und mit wissenschaftlicher Begleitung wird es dann einem längeren Praxistest "im Alltag" unterzogen. ... Alternativ-Vorschlag: Das Haus produziert keinen Strom sondern Biomasse - damit wäre auch das leidige Problem mit den Batterien gelöst:

  

Algen, willkommen am Haus ... als Energielieferanten
Architekten aus Hamburg und weiteren Städten wollen Algen an Hausfassaden als Energielieferanten einsetzen. Wie das Magazin GEO in seiner September-Ausgabe berichtet, soll die Idee im Rahmen der Internationalen Bauausstellung verwirklicht werden, die im Stadtviertel Wilhelmsburg auf der Elbinsel 2013 stattfinden wird.

Experimentelle Sanierung und Wohraumaufwertung mit VIPs und Balkonen
Unterschiedliche Sanierungsansätze werden derzeit in der Großsiedlung Rintheimer Feld in Karlsruhe erprobt. Das bereits prämierte Konzept zielt langfristig auf eine städtebauliche Werterhöhung, Minimierung des Primärenergieeinsatzes und der CO₂-Emissionen sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung ab.

WDVS-Fassaden mit geflochtener und welliger Oberfläche
Gleich zwei ungewöhnliche Fassaden-Elemente zeigt ein Anbau in Erlangen: Das Obergeschoss wirkt wie ein geflochtener Korb, während Fassadenteile des Erdgeschosses die raumhohe Verglasung wie Vorhänge ergänzt. Um die Vision von Architekt und Bauherr zu realisieren, waren die Handwerker kreativ gefordert.

Schwarze Leichtbetonfassade in Berlin-Mitte
Ein kubischer Stahlbeton-Massivbau mischt das städtebauliche Erscheinungsbild in Berlin-Mitte auf und sorgt für Gesprächsstoff: Das Projekt "L40" (Linienstrasse 40) entstand im Rahmen eines vom Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa Luxemburg Platz e.V. initiierten Programms in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Cosima von Bonin.

Champagner, Gold bis Bronze für Dächer und Fassaden aus Aluminium
In einer Weiterentwicklung der bestehenden AluPlusPatina Oberfläche für Dach- und Fassadensysteme bietet Kalzip Planern und Architekten jetzt neue edle Tönungen in Gold und Bronze und erweitert damit sein Spektrum um eine weitere Facette. Die neuen metallischen AluPlusPatina Oberflächen sind in jeweils vier Tönungen, von Hell-Gold (Champagner) bis Dunkel-Bronze erhältlich.

Fassadenseminar: "Treffpunkt Fassade 2010 - Konzepte für die VHF"
Fassaden müssen heute weit mehr können, als ein Gebäude hübsch verpacken. Sie sind Multitalente, die auf wenigen Zentimetern mehr leisten als nur den erforderlichen Wetterschutz sicher zu stellen. Nach wie vor sind Umweltschutz und Energiesparen die beherrschenden Themen bei einer Fassadengestaltung. Hier spielt die fachgerecht montierte, bauphysikalisch funktionierende und optisch ansprechende Fassadengestaltung eine herausragende Rolle.

URSA Glasswool-Dämmplatten mit verbesserter Dämmleistung
Eine bessere Dämmleistung oder eine geringere Plattendicke - das ermöglichen die neuen URSA Glasswool-Dämmplatten mit einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von nun λ = 0,032 W/mK. Gerade für konstruktions­bedingt definierte Dämmschichtdicken wie z.B. beim zweischaligen Mauerwerk mit Kerndämmung oder industriell gefertigten Fassadenkassettenelementen bieten die optimierten Dämmplatten mehr Optionen gegenüber den Vorgängern.

Erstes IFBS-geprüftes Dichtsystem für den Metallleichtbau
Damit war es amtlich: Die Systemkomponenten des isoM-Metallbaudichtsystems wurden vom ift-Rosenheim nach der IFBS-Richtlinie 4.02 "Fugendichtheit im Stahlleichtbau" als Dichtsystem geprüft. Der Prüfbericht bestätigt zusammenfassend, dass die Dichtbänder und Profilfüller von ISO-Chemie den Spezifikationen der "Dichtbandtypen für die Anwendung bei Konstruktionen des Stahlleichtbaus" entsprechen.

  

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