Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 20.11.2010

Rohstoffeffizienz: Wirtschaft entlasten, Umwelt schonen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt hat, ist der Materialbedarf der deutschen Wirtschaft im Jahr 2008 um 39 Millionen Tonnen gegenüber dem Jahr 2000 gesunken. Dabei gab es zwei gegenläufige Tendenzen. Einerseits ging die Rohstoffentnahme im Inland deutlich - und zwar um 123 Millionen Tonnen - zurück, andererseits stiegen die Importe im gleichen Zeitraum um 84 Millionen Tonnen.

Diese und weitere Ergebnisse der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen hat Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, gerade in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Umweltbundesamt zum Thema "Rohstoffeffizienz: Wirtschaft entlasten, Umwelt schonen" vorgestellt.

Die Rohstoffentnahme im Inland sank zwischen 2000 und 2008 vor allem aufgrund des Rückgangs bei den Baumineralien (-127 Millionen Tonnen) und der Steinkohle (-16 Millionen Tonnen). Bei den Importen stieg die Einfuhr von Fertigwaren besonders stark (+42 Millionen Tonnen).

Auf der Pressekonferenz wurden auch zentrale Ergebnisse eines Forschungsprojektes vorgestellt, das beim Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt durchgeführt wurde. In diesem Projekt wurden erstmals auch die Rohstoffe berechnet, die im Ausland für die Herstellung der deutschen Importgüter eingesetzt werden. Diese Größe bezeichnet man als "indirekte" Importe oder bildlich gesprochen als "Rohstoffrucksäcke" der Importe. Sie sind insbesondere unter dem Aspekt der globalen Verantwortung für Rohstoffverbrauch und Umweltbelastungen von Interesse. Ein wesentliches Ergebnis des Projektes ist, dass im Jahr 2008 je Kilogramm deutscher Importgüter durchschnittlich rund 5 Kilogramm an Rohstoffen im Ausland eingesetzt wurden. Hiernach ergibt sich ein neues Bild bei der Entwicklung des Materialeinsatzes: Während also der tatsächliche Materialbedarf von 2000 bis 2008 um 39 Millionen Tonnen zurückging, läge der Materialbedarf einschließlich der "Rohstoffrucksäcke" 2008 um 134 Millionen Tonnen höher als im Jahr 2000. ... Ein Teil davon ist bestimmt auch in den heutigen Bauletter-Beiträgen hängen geblieben.

  

Neue Slimparker von Wöhr für lange, schmale Grundrisse
Wenn viel Platz in der Länge, aber wenig Raum in der Breite zur Verfügung steht, kann möglicherweise der neue Slimparker 557 von Otto Wöhr aushelfen. Für schmale Streifen zwischen zwei Gebäuden benötigt dieses schlanke Parksystem nur 2,60 m Einbaubreite.

Mieter erstritten wegen lärmenden Tors eine Mietminderung
Wenn jemand eine Wohnung unter bestimmten äußeren Bedingungen anmietet, dann hat er später mit Beschwerden dagegen relativ wenig Chancen. Anders sieht es aus, wenn sich solche Einflussfaktoren wie Lärm, Licht und Gerüche plötzlich ändern.

Aluminium-Garagentore als Roll-, Deckenlauf- und Schiebetore
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Tore und Brandschutzabschlüsse zur bauseitigen Beplankung
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Deutlich erweiterte Zulassung für Schaummontage von Brandschutzzargen
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zur Erinnerung: Einbrecher lieben Nebeneingänge
Obwohl der Zugang zum Keller Einbrechern sogar Sichtschutz bietet, ist dieser in vielen alten Bauten immer noch nur mit einer leicht aufzubrechenden Holztür ausgestattet. Das wissen auch die Langfinger. Türen der DIN-Widerstandsklasse 2 (WK2) versprechen dagegen wirksamen Schutz.

 

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