Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 2.12.2010

Informationsdefizite bei gewerblichen Gaskunden

16% der deutschen Unternehmen wissen nicht, dass sie ihren Gasanbieter unabhängig vom Stromanbieter wechseln können, und knapp 40 % kennen die Kündigungsfrist ihres Anbieters nicht. Das ergab eine repräsentative Studie zum gewerblichen Gasmarkt in Deutschland, die TNS Infratest im Auftrag der meistro Energie GmbH in deutschen Unternehmen durchgeführt hat. "Die Studie zeigt, dass gerade bei gewerblichen Gaskunden ein hoher Informationsbedarf besteht", so Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH, die seit 2010 neben sauberem Strom auch CO-neutrales Erdgas im Portfolio hat.

Insgesamt wurden bei der Studie 400 Entscheider über Energieleistungen in deutschen Unternehmen befragt. Knapp 60% der Unternehmen nutzen demnach Gas zur Energieversorgung. In erster Linie wird das Gas zum Heizen (93%) und für Warmwasser (78%) genutzt. Im verarbeitenden Gewerbe wird es überdurchschnittlich oft für die Produktion eingesetzt. Die Hauptgründe für die Gasnutzung sind Preisvorteile (43%) und Versorgungssicherheit (4%). 31% nutzen Gas als Energieträger, weil es umweltfreundlicher ist als andere Energieformen.

Ein Großteil der Befragten in Unternehmen sieht umweltverträgliches Wirtschaften als wichtigen Faktor an: Für knapp zwei Drittel wirkt sich der Bezug von CO-neutralem Erdgas positiv auf das Unternehmen und sein Image aus. Allerdings gaben nur 16% der Befragten, die den Anbieter schon einmal gewechselt haben, an, dass Umweltaspekte ausschlaggebend waren. Wichtigster Grund für den Wechsel des Gasanbieters waren demnach der Preis (88%), gefolgt vom Service (28%). Insgesamt soll die Wechselbereitschaft unter deutschen Unternehmen sehr hoch sein: Fast ein Drittel hat bereits einmal den Gasanbieter gewechselt und knapp ein weiteres Drittel hat die Absicht, den Gasanbieter zu wechseln.

Angesichts der Preissteigerungen der letzten Jahre auch bei Erdgas ist die hohe Wechselbereitschaft deutscher Unternehmen nicht verwunderlich. Laut der Bundesnetzagentur sind die Preise für eine Kilowattstunde Erdgas für Gewerbekunden allein zwischen 2006 und 2009 um 10% gestiegen. ... also lassen wir heute mal Holz Gas geben.

 

Contracting mit Holzpellet- und Holzhackschnitzel-Feuerung im Vergleich
Heizen mit Holz hat Zukunft, denn die Betriebskosten sind niedriger als mit Gas oder Öl. Dazu kommt der volkswirtschaftliche Vorteil, dass die Wertschöpfung bei der Gewinnung und Lieferung des Brennstoffs in der Region bleibt. Hackschnitzel und Pellets sind außerdem klimaneutral, da Holz beim Wuchs soviel CO₂ bindet, wie bei der Verbrennung freigesetzt wird. Zwei in den Jahren 2007 und 2008 realisierte Projekte zeigen, dass mit Contracting diese Vorteile auch ohne Kapitalbindung zu haben sind. Weshalb setzt aber der eine Investor auf Hackschnitzel, der andere auf Pellets?

Holzvergaserkessel mit automatisch zuschaltbarem Öl- oder Gasbrenner
Der Holzmax F ist laut Anbieter der erste Holzvergaserkessel, der automatisch vom Heizen mit Holz auf den Betrieb mit Öl oder Gas umstellen kann. Damit bietet Ligno Heizsysteme eine Lösung für das Heizen mit Scheitholz an, bei der der Wärmebedarf zuverlässig gedeckt wird, auch wenn das rechtzeitige Nachlegen des Holzes ausfällt.

Marktübersicht Scheitholzvergaser-/Kombikessel 2010
Die 7., überarbeitete und aktualisierte Auflage der FNR-Marktübersicht Scheitholzvergaser-/Kombikessel zeigt das umfangreiche Kesselangebot auf. Sie gibt einen von den Herstellern unabhängigen, neutralen Überblick über die aktuelle Marktsituation und das Produktangebot.

Neue Pelletkessel-Generation verspricht/verlangt dramatisch weniger Emissionen
Durch Optimierung der Verbrennung und des Verbrennungsraumes die Emissionen einer Pelletfeuerung zu reduzieren - dieser Ansatz galt bislang als weitgehend ausgereizt. Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. nun aber berichtet, konnte Viessmann offensichtlich bei den Emissionen weitere, deutliche Erfolge erzielen. Das zwischen 2008 und 2010 entwickelte "Low-Dust"-Feuerungskonzept kombiniert verschiedene optimierte und aufeinander abgestimmte Maßnahmen im Bereich der Verbrennung.

Heizraum/Heizungskeller samt Pelletlager en bloc: Schiedels Heatbox
Integrierte Heizungssysteme und komplette Haustechnik-Baugruppen erfreuen sich aufgrund kurzer Installations- und Montagezeiten wachsender Beliebtheit - beim Neubau und zunehmend auch in der Modernisierung. Die Münchner Schiedel GmbH und ihr österreichische Kooperationspartner Autark Energie kombinieren aber nicht nur Heizkessel, Speicher und Pumpen sondern fassen in ihrer "Heatbox" gleich einen ganzen Heizungskeller samt Pelletlager und Schornstein zusammen.

Feinstaub-Filter der FH Gelsenkirchen serienreif
Dieser Beitrag stammt an sich vom 21.8.2009. Aber wir haben ihn um ein etwas werbendes, jedoch auch erklärendes und aufschlussreiches Filmchen ergänzt: Wissenschaftler der Fachhochschule Gelsenkirchen haben einen kleinen, kompakten Feinstaubfilter für Holzfeuerstätten erfunden. Das Besondere: Der Filter reinigt sich automatisch selbst, lässt sich nachrüsten, eignet sich auch für kleine Anlagen und soll besonders sicher sein.

 

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