Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 24.5.2011

Fragen, Problemen und Chancen rund um die Beobachtung des Flächenverbrauchs in Deutschland

Die Bundesregierung hat in ihrer Nachhaltigkeitsinitiative die Begrenzung des Wachstums von Siedlungs- und Verkehrsflächen gefordert. Ab dem Jahr 2020 sollen maximal 30 Hektar täglich überbaut werden, gegenwärtig sind es knapp 100 Hektar. Gefordert ist die Kontrolle dieser Überbauung. Das 3. Dresdner Flächennutzungssymposium am 26. und 27. Mai 2011 beschäftigt sich mit Fragen, Problemen und Chancen rund um die Beobachtung des Flächenverbrauchs in Deutschland. Das Symposium hat sich zum wichtigsten Treff der Experten zu diesen Problemen entwickelt. Organisiert wird es vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) e.V..

Vor allem in den vergangenen 100 Jahren entwickelten sich die Siedlungen in Deutschland rasant: Wohn- und Gewerbegebiete entstanden, verbunden durch Straßen. Einmal überbaut, werden die in Anspruch genommenen Flächen selbst nach dem Erlöschen des ursprünglichen Zwecks in der Regel Brachen und nicht wieder etwa für die Land- oder Forstwirtschaft genutzt. Die Summe der baulichen Entwicklungen über die Zeit hinweg stellt ein Problem dar. „Die Landschaft wird zerschnitten, der Ausbau der Infrastruktur zunehmend teurer und die Erhaltung der Infrastruktur vor dem Hintergrund schrumpfender Bevölkerungszahlen künftig kaum zu leisten sein“, erläutert Dr. Gotthard Meinel, Forschungsbereichsleiter am IÖR.

Auf der Tagung stellen IÖR-Wissenschaftler die aktuellen Ergebnisse der Erhebung der Flächennutzung 2010 vor. Diese Daten werden auf der Webseite "Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“  im Internet bereitgestellt - siehe Beitrag "IÖR-Monitor visualisiert Flächenverbrauch in Stadt und Land" vom 20.9.2010. Es hat sich unter anderem gezeigt, dass zwar immer weniger Fläche neu für Siedlungszwecke in Anspruch genommen wird, das Ziel 30 Hektar pro Tag jedoch noch weit entfernt liegt. Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie werden an den beiden Tagen mit Praktikern Fragen des Trends und des Messens der Flächennutzung diskutieren. ... Dazu passen auch einige der heutigen Baulinks-Beiträge. Es geht u.a. um die Entwässerung, Beleuchtung und Begrünung versiegelter Flächen:
 

Top und Flop bei WHG-normierten Schlitzrinnen
Für die Entwässerung schwerlastbefahrener WHG-Flächen gilt die Anforderung höchster Produktintegrität. Seriöse Hersteller statten ihre Rinnensysteme mit entsprechender Sicherheitsleistung aus. Andere bringen zweifelhafte Sparprodukte auf den Markt. Oft werden dann Sicherheitswahrung und Kosten auf den Einbau verlagert. Durchblick zählt und zahlt sich aus.

Proline komplettiert Procodrain durch verstellbare Procoline-Rinnen
Mit Proline komplettiert Proline Systems die Procodrain-Drainagesysteme durch in der Höhe stufenlos verstellbare Drainageroste für die Fassaden-Entwässerung oder den Einsatz als Linienentwässerung auf Balkonen und Terrassen.

Neue Planungs- und Ausführungsdetails von Gutjahr
Gutjahr bietet seine aktuellen Planungs- und Ausführungsdetails rund um Balkone, Terrassen und Außentreppen erstmals auch als "eBook" an. Der Vorteil: Die Informationen zu den einzelnen Konstruktionen können durch direkte Verlinkungen und einen übersichtlichen Aufbau schneller und einfacher gefunden werden. Zusätzlich können Planer und Verarbeiter die Informationen als PDF-Datei oder für CAD-Systeme von der Gutjahr-Website herunterladen.

Die Ampel am Bordstein zu Füßen
Für die Entwässerung schwerlastbefahrener WHG-Flächen gilt die Anforderung höchster Produktintegrität. Seriöse Hersteller statten ihre Rinnensysteme mit entsprechender Sicherheitsleistung aus. Andere bringen zweifelhafte Sparprodukte auf den Markt. Oft werden dann Sicherheitswahrung und Kosten auf den Einbau verlagert. Durchblick zählt und zahlt sich aus.

LED-Katalog Straßenleuchten 2011 von Hess
Als einer der führenden Hersteller von gestalteten Außenleuchten setzt sich Hess bei LED-Straßenleuchten hohe Maßstäbe hinsichtlich Design, Materialien und Verarbeitung. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen u.a. speziell an die gängigen Leuchtentypen und Beleuchtungssituationen angepasste und austauschbare LED-Module entwickelt.

LED-Technologie, die Straßenleuchten Tag und Nacht gut aussehen lassen
Mit Livorno will die Hess AG ihren hohen Anspruch  an die Gestaltung von Straßenleuchten unterstreichen. Das bemerkenswert flache Leuchtengehäuse aus Aluminium und Glas weckt die Assoziation zu edlem Flatscreen-Design. Dem Designer Sven von Boetticher gelang damit der Spagat, der Zukunftstechnologie LED eine adäquate Gestalt zu verleihen und dabei eine akzeptierte Formensprache in der Straßenbeleuchtung zu wahren.

Trilux-Gruppe trifft Lizenzvereinbarung mit Philips Electronics
Top-Produkte auf dem Stand der Technik für heutige Kunden und eine nachhaltig führende Rolle im Zukunftsmarkt LED-Leuchten: um in einem sich rasend schnell verändernden Marktumfeld beides zu sichern, hat die Trilux-Gruppe eine Lizenzvereinbarung mit Philips Electronics getroffen. Das Arnsberger Unternehmen hat sich für die Teilnahme am LED-Lizenz-Leuchtenprogramm der Niederländer entschieden, um so Basistechnologien zur Veränderung von Lichtintensität und -farbe von LED-Leuchten zu nutzen.

Landschaftsgärtner geben ihrer Image- und PR-Kampagne gute Noten
Von der positiven Wirkung ihrer Image- und PR-Kampagne sind die Landschaftsgärtner überzeugt und gaben ihr jetzt bei einer bundesweiten Mitgliederbefragung gute bis sehr gute Noten. Das „Bett im Baum“, die „Küssende Frau“, die „Frau mit Cello“ und viele andere der über 50 emotionalen Motive setzen sie ein, um die Lust auf attraktiv gestaltete Gärten zu wecken ... und steigerten ihren Marktanteil am Umsatz im Privatgarten-Bereich von 51,27% (2009) weiter auf 54,98% in 2010.

Prager Steildachbegrünung zum Gründach des Jahres 2011 gewählt
Die Steildachbegrünung des Central Park Prag wurde gleich zweimal zum Gründach des Jahres 2011 gewählt! Zuerst wählten die 100 Teilnehmer der Optigrün-Geschäftsführertagung im niederländischen Zandvoort dieses Gründach aus etwa 40 Bewerbern aus, eine Woche später waren es die 130 Teilnehmer des 9. Internationalen FBB-Gründachsymposiums in Ditzingen. Zielsicherer konnte also kein Gründach des Jahres gewählt werden.

Umsatz im Bauhauptgewerbe im ersten Quartal: 31,9% über Vorjahresquartal
Im März 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum März 2010 preisbereinigt um 2,1% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitgeteilt hat, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 5,8% zu, im Tiefbau dagegen um 1,6% ab.

 

 

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