Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 24.8.2011

Jeder Deutsche spült täglich 34 Liter Trinkwasser durch die Toilette

Trinkwasser ist weltweit das wichtigste Lebensmittel. Jeder Deutsche verbraucht täglich etwa 127 Liter davon, jedoch im Schnitt nur 5 Liter zur Zubereitung von Speisen und Getränken. Allein 34 Liter verschwinden täglich durch die Toilettenspülung. Auch wenn es so aussieht, als sprudele Wasser in scheinbar unbegrenzter Menge aus dem Hahn, steigen Aufwand und Kosten zur Aufbereitung von Trinkwasser ständig an.

"Wir brauchen einen Bewusstseinswandel. Wenn auch kommenden Generationen noch qualitativ gutes Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stehen soll, müssen wir in den Verwaltungen, Unternehmen und privaten Haushalten umdenken", sagt u.a. Anja Schumann, Vizepräsidentin der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.(fbr) anlässlich der Weltwasserwoche 2011, die vom 21. bis 27. August in Stockholm stattfindet. Der bewusste Umgang mit Niederschlagswasser gehöre ebenso zum nachhaltigen Umgang mit Wasser wie die Schaffung und Erhaltung einer guten Wasserqualität.

"Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser lässt sich durch die Nutzung von Regenwasser auf etwa 60 Liter reduzieren", betont Frau Schumann. "Das spart langfristig gesehen nicht nur Geld, sondern schont auch die Grundwasservorräte." Regenwasser könne überall dort eingesetzt werden, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist. Im privaten Bereich gelte dies vor allem für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung.

Die Zusammenhänge von Klimawandel, voranschreitender Urbanisierung, Bevölkerungsentwicklung und Trinkwasserversorgung stehen im Mittelpunkt der Weltwasserwoche 2011 "Responding to Global Changes - Water in an Urbanising World". Die Tagung befasst sich mit institutionellen Gestaltungsmöglichkeiten sowie den nötigen Investitionen in die Wasserinfrastruktur, um auch in Zukunft lebenswerte Städte zu gestalten. Die Herausforderung der Trinkwasserversorgung ist dabei oft gekoppelt an soziale Fragestellungen. ... Wir starten heute in den Bauletter mit ganz unterschiedlichen Waschbecken, die auf ihre Art frischem Trinkwasser in einer urbanisierten Welt einen würdigen Rahmen geben:
  

Beton-Waschbecken nach dem Vorbild ausgestorbener Kopffüßer 
Ammonit: dieses Beton-Waschbecken von HighTech ist in jedem Fall ein Eyecatcher. Seine Form orientiert sich unmissverständlich an einem Fossil und gibt dem ablaufenden Wasser viel Raum zum Ablauf.

Alape Tangens ... mit der Welle im strengen Becken 
Eine klar definierte Welle in der Beckenmulde von "Tangens" setzt einen für Alape eher ungewöhnlichen Akzent, da die Waschbecken des Goslarer Unternehmens eher für eine streng puristische Linienführung bekannt sind.

Doppelwaschtisch für Laufens Palomba Collection mit dem "fingerprint of nature" 
Der Schweizer Badspezialist Laufen hat einen neuen Doppelwaschtisch in die Palomba Collection aufgenommen. Wie alle Stücke der Kollektion trägt der Doppelwaschtisch den „fingerprint of nature“, wie Ludovica und Roberto Palomba das organische Design nach dem Vorbild der Natur getauft haben.

„Choose-your-size“-Waschbecken von Teuco 
„Choose-your-size“ lautet das Konzept, auf dessen Basis die Waschbecken-Serie „C-Size“ vom Studio Transit entworfen wurden.

Relingsystem von Keuco für Komfort und Sicherheit in Dusche und WC 
Zusätzlichen Komfort und höhere Sicherheit in der Dusche und am WC verspricht das Elegance Relingsystem. Damit erweitert Keuco die etablierte Serie, die fürs Bad ein umfassendes Sortiment bietet - vom Waschtisch über die Armaturen und Accessoires bis hin zum Spiegelschrank, dem Lichtspiegel und den Badmöbeln.

+Sound: Wenn der Badezimmerspiegel zum Bluetooth-Sound-System wird 
High-End-Sound im Badezimmer? Die Frage danach sollte nicht „Warum?“ lauten, sondern „Wie?“. Eine sowohl akustisch als auch visuell attraktive Antwort hat Villeroy & Boch mit +Sound auf der ISH 2011 vorgestellt. Jetzt im August kommt/kam das System auf den Markt.

dena warnt vor Einbruch des SanReMo-Marktes 
Nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind die hocheffizienten energetischen Gebäudesanierungen 2011 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurückgegangen.

ifo Architektenumfrage im 2. Quartal 2011 hat viel Optimismus ausgemacht 
Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden Architekten hat sich das Geschäftsklima zu Beginn des zweiten Quartals 2011 spürbar verbessert.

ifo Geschäftsklima hat sich auch im Bauhauptgewerbe eingetrübt 
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist insgesamt im August deutlich gesunken: Die Unternehmen haben ihre Erwartungen an den Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr stark zurückgeschraubt; ihre aktuelle Geschäftslage bewerten die Firmen jedoch weiterhin vorwiegend als gut - wenngleich die Situation in den vergangenen Monaten noch merklich günstiger war.

Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juni 2011: Hochbau im Plus, Tiefbau im Minus
Im Juni 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juni 2010 preisbereinigt um 0,7% gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitgeteilt hat, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 3,6% zu, im Tiefbau dagegen um 5,0% ab.

 

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