Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 20.12.2011

28 Millionen Haushalte in Deutschland haben einen Breitbandanschluss

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt hat, sind inzwischen 77% der privaten Haushalte in Deutschland mit einem Internetzugang ausgestattet, davon besaß die Mehrheit (93%; das entspricht 28 Millionen privaten Haushalten) eine schnelle Internetverbindung.

Die Zugangswege zur Datenautobahn sind sehr vielfältig, eine Reihe von Haushalten nutzt dabei mehrere Verbindungsarten. Am weitesten verbreitet ist der DSL-Anschluss: 82% der Haushalte mit Internetzugang nutzten diese Art des Breitbandanschlusses. Ein Drittel der Haushalte mit Internetzugang (29%) verwendete weitere Breitbandanschlussarten, um ins Internet zu gelangen. Hierzu zählen kabelgebundene Internetanbindungen zum Beispiel über TV-Kabel, Stromkabel oder Glasfaserkabel, mit denen 11% der Haushalte mit Internetzugang ausgestattet waren. Schnelle mobile, drahtlose Internetanbindungen über Handy/Smartphone oder über Laptop-Karte beziehungsweise USB-Stick wurden in 2011 von 19% der Haushalte mit Internetzugang genutzt. Schnelle ortsgebundene drahtlose Internetanbindungen (zum Beispiel Satellit, WiMax) spielten dagegen für den Zugang von zu Hause aus kaum eine Rolle.

Langsamere Verbindungsarten (Schmalbandanschlüsse) zum Internet waren in 2011 von zu Hause aus deutlich weniger im Einsatz: Die Internetanbindung über Handy/Smartphone mit GPRS setzten im Jahr 2011 insgesamt 8% der Haushalte mit Internetzugang ein. 5% der Haushalte mit Internetzugang wählte sich über ein analoges Modem oder über ein ISDN-Modem oder eine ISDN-Karte ins Netz ein.

Trotz der hohen Verbreitung von schnellen Internetzugängen war im Jahr 2011 fast ein Viertel (23%) aller privaten Haushalte in Deutschland nicht mit einem Internetzugang ausgestattet. Vor allem Einpersonenhaushalte und Zweipersonenhaushalte ohne Kinder (unter 16 Jahren) verzichteten zu Hause auf den Zugang zum Netz. Als Hauptgrund für den fehlenden Internetzugang wurde "kein Bedarf" genannt (72% der Einpersonenhaushalte, 74% der Zweipersonenhaushalte). Auch die fehlenden notwendigen Kenntnisse für den Umgang mit dem Internet waren für diese Haushalte ein Hinderungsgrund (32% bei Einpersonenhaushalten, 37% bei Zweipersonenhaushalten). Bei den Einpersonenhaushalten hielten außerdem 27% die Anschaffungskosten und 22% die Nutzungskosten für zu hoch. Bei den Zweipersonenhaushalten wurden diese Hinderungsgründe dagegen seltener genannt. Die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre waren für 15% der Haushalte ein weiteres Argument, um auf den eigenen Zugang zur Datenautobahn zu verzichten. Die fehlende Verfügbarkeit schneller Internetverbindungen seien hingegen kein nennenswerter Hinderungsgrund. ... Apropos: Mit einer realen Autobahn im eigentlichen Sonne - genauer: mit dem Rückbau einer Autobahnbrücke - beginnt der heutige Bauletter:
  

Weltneuheit in der Vorschubgerüsttechnik ... im Einsatz beim Rückbau von Brücken 
An der Bundesautobahn A7 südlich von Fulda setzt die ThyssenKrupp Bauservice GmbH, Geschäftsbereich RöRo Traggerüstsysteme, im Auftrag der Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG erstmalig ein Vorschubgerüst zum Abbruch der beiden knapp 580 Meter langen Überbauten der Döllbach-Talbrücke ein.

Maßgeschneiderte Schallösungen für das Bauen im Bestand 
Bestandsumbauten setzen ganz eigene Prioritäten. Eine durchdachte Planung und maßgeschneiderte Lösungen sind das A und O für das Gelingen solcher Projekte. So auch beim Komplettumbau Kölner Hochhauses „maxCologne“ im Stadtteil Deutz. Der direkt am Rhein liegende ehemalige Firmensitz der Deutschen Lufthansa wird zu einer Büroimmobilie mit 45.000 m² Mietfläche in Neubaustandard verwandelt.

Filigranes Netz aus Stahlbeton prägt und trägt Prosta Tower in Warschau 
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Radienverstellbare Trapezträger-Rundschalung von Paschal 
Die radienverstellbare Trapezträger-Rundschalung (TTR) wurde von Paschal ganz gezielt für Rundbecken entwickelt, wie sie beispielsweise für Kläranlagen gebraucht werden. Neben dem technischen Ingenieurbau kann sich aber auch gestaltungsreich für anspruchsvolle Hochbauten eingesetzt werden.

Tagungsband: "Weiße Wannen - richtig beraten, richtig planen, richtig bauen" 
Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werfen bei Bauherren, Architekten, Tragwerksplanern und Bauunternehmern immer wieder technische und vertragsrecht­liche Fragen auf. Dieser Tagungsband enthält verschiedene Beiträge anerkannter Fachleute und bietet allen Beteiligten Lösungsansätze für die problematische Thematik.

Beton-Kalender 2012 zu Infrastrukturbau, Befestigungstechnik, Eurocode 2 
Unter dem Schwerpunktthema "Infrastrukturbau" behandelt der Beton-Kalender in mehreren Beiträgen Planung und Entwurf von baulichen Anlagen der Verkehrsinfrastruktur, wie z.B. Bahnhöfe.

ifo Geschäftsklima aufgehellt ... auch im Bauhauptgewerbe 
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Dezember weiter verbessert, nachdem es sich bereits im Vormonat stabilisiert hatte. Die momentane Geschäftslage wird von den Unternehmen als unverändert günstig angegeben. Das gilt auch für das Bauhauptgewerbe.

 

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