Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 29.2.2012

Hochschulen und Städte – Wer braucht wen?

Die 9. Jahrestagung des MBA-Studiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement wird sich am 1. März an der Hochschule Osnabrück mit der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und Städten beschäftigen. Innovative Felder und Formen der Zusammenarbeit sollen aufgezeigt und „Good Practices“ aus dem In- und Ausland vorgestellt werden. Über einen interaktiven „Markt für gute Ideen“ werden neue Ansätze diskutiert und durch die Teilnehmer bewertet. Es soll versucht werden, gemeinsam Eckpunkte für ein Positionspapier zur Kooperation zu entwickeln.

Städte brauchen Wissenschaft: Wirtschaftsstrukturen ändern sich dramatisch und das bekommen Kommunen in Deutschland zu spüren. Ganze Industriezweige sind weggebrochen, neue unter dem Stichwort der Science- based-Economy gewachsen. Der „Denkwerker“ heute - Mitarbeiter in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen - stellt andere Bedürfnisse an eine lebendige, attraktive Stadt als der Industriearbeiter. Dem müssen Städte gerecht werden, ebenso den Rufen nach einem koordinierten Standortmarketing zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune. Die Potenziale der Hochschulen, die Stadtentwicklung zu unterstützen, sind enorm.

Wissenschaft braucht Städte: Und zwar nicht erst, wenn neue Gebäude vom Bauamt genehmigt werden müssen. In den letzten Jahren intensivierte sich die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, befeuert durch Initiativen wie „Stadt der Wissenschaft“ des Stifterverbandes. Vielerorts gut eingespielt haben sich Kooperation im Marketing oder in der Veranstaltungskommunikation. Damit ist es nicht genug - Wissenschaft braucht die Kommune bei der Werbung von Talenten (Mitarbeitern, Studierenden), der Schaffung des entsprechenden Umfeldes (Kinderbetreuung, Infrastrukturen) oder dem Ausbau ihrer Internationalität. Blickt man ins Ausland, gilt häufig „community service“ als selbstverständliche dritte Aufgabe von Hochschulen neben Forschung und Lehre. ... mit einer der herausragenden Städte Europas beginnt auch unser heutiger Bauletter:
  

Workshop Architekturfotografie in Barcelona im Mai für Architekten 
Architektur fotografieren zu lernen in der katalani­schen Metropole Barcelona an herausragenden Bauwerken, u.a. von Gaudí, Herzog & de Meuron, Mies van der Rohe, Perrault, Nouvel, Jordi Badia, Domènech i Montaner - das bietet das StoDesign Forum.

2011 wurden Immobilien für 165 Milliarden Euro verkauft 
Das Transaktionsvolumen von gewerblichen und privaten Immobilien in Deutschland ist 2011 gegenüber dem Vorjahr um rund 13,1 Prozent auf 165,84 Milliar­den Euro gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Hochrechnung des Immobilienver­bands IVD auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunder­werbsteueraufkommens.

Transportbetonproduktion wuchs 2011 um 14 Prozent 
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesver­bandes der Deutschen Transportbetonindustrie e.V. (BTB) stieg im Jahr 2011 die Transportbetonproduktion der knapp 2.000 stationären und mobilen Anlagen um rund 14 Prozent.

Gesamte Heizungswirtschaft verzeichnet Wachstum im Jahr 2011 
Nach Schätzungen des Münchener ifo Instituts zur konjunkturellen Entwicklung der Heizungswirtschaft hat sich der um Doppelzählungen bereinigte Umsatz der Branche gegenüber den Vorjahren wieder erhöht. 2011 erwirtschaftete die gesamte Heizungsbranche einen Umsatz von 28,8 Mrd. Euro.

Heylo Forum am 7./8. Mai 2012 zum Umgang mit Staub, Wasserschäden und Schadstoffen 
Heylo sorgt (wieder) für Luftveränderung: Nach dem Forum in 2010 treffen am 7./8. Mai 2012 zum zweiten Mal Experten aus Praxis, Wissenschaft und Forschung auf Profis für Brand-, Wasserschaden- und Altbau-Sanierung und für Schadstoff- und Schimmelbeseitigung.

ARGE Baurecht warnt vor Haftung bei verjährten Ansprüchen 
Architekten und Bauherren haben häufig ein besonderes Vertrauensverhältnis. Deswegen werden Architekten oftmals als „Sachwalter“ ihrer Bauherren angesehen. Diese traditionelle Beziehung zwischen dem Bauherrn und seinem Planer hat seit jeher aber ihre Tücken, erläutert die ARGE Baurecht.

Fertigbaubranche reagiert proaktiv auf Absenkung der Solarförderung 
Die Bundesregierung senkt die Förderung von Solaranlagen. Für angehende Bauherren lohnt es sich trotzdem, unabhängiger von immer weiter steigenden Strom-, Gas- und Ölpreisen zu werden. Die Zauberformel des BDF heißt "Eigenstromverbrauch".

ifo Standpunkt: „Abgesang auf das EEG“ 
Auf einer gerade abgeschlossenen Konferenz der Bayerischen Akademie der Wissenschaften waren viele Meinungen zum Klimawandel vertreten, aber es gab nicht einen Redner, der sich für den Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ausgesprochen hätte. Es ist nämlich ein Faktum, dass das EEG dem Klima nichts bringt, wohl aber extrem teuer ist.

„Staffelsteiner Erklärung 2012“ der Solarbranche zur Absenkung der Solarförderung 
Die „Staffelsteiner Erklärung 2012“ zur performanten Absenkung der Solarförderung wurde heute beim 27. Symposium Photovoltaische Solarenergie des Ostbayerischen Technologie-Transfer-Instituts e.V. erarbeitet und von 1.500 Teilnehmern unterschrieben.

Klimafonds wird Einnahmeziel verfehlen ... mit Folgen für die CO₂-Gebäudesanierung!? 
Die Bundesregierung geht nicht mehr davon aus, dass sich die aus dem Handel mit Emissionszertifikaten für den Energie- und Klimafonds in diesem Jahr ein­geplanten 780 Millionen Euro in voller Höhe realisieren lassen.

Vergabeerleichterungen bei Bauaufträgen ohne positive Wirkung 
Die im Rahmen des Konjunkturpakets II geschaffenen Möglichkeiten zur erleichterten Vergabe öffentlicher Aufträge haben nicht zu einer Beschleunigung öffentlicher Investitionen geführt. Statt dessen wurde der Wettbewerb stark eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht des Bundesrechnungshofes über Vergabeerleichterungen bei Bauvorhaben des Bundes.

CEFEP - Interessengemeinschaft für technische Dämmstoffe gegründet 
Führende europäische Hersteller von technischen Dämmstoffen aus Schaumkunststoffen haben sich in der Interessengemeinschaft CEFEP (European FEF and PEF Interest Group) zusammengeschlossen.

Festschrift zum 50. Geburtstag der MC-Bauchemie mit zahlreichen Fachaufsätzen 
Unter dem Titel „Der Innovation verpflichtet“ präsentiert die MC-Bauchemie  anlässlich ihres 50. Geburtstages ein besonderes Buchprojekt. Es entstand in Kooperation mit namhaften internationalen Wissenschaftlern, Planern und Bauausführenden. Anhand zahlreicher Fachaufsätze stellt das Werk in neun Kapiteln und auf rund 450 Seiten einen „State of the Art Report“ zu den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der MC zusammen.

 

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