Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 26.8.2012

Extremwetter auf dem Vormarsch: Deutschland drohen mehr Wolkenbrüche und Hitzewellen

Extreme Hitze, wie sie uns Hoch "Achim" zuletzt beschert hat, wird es künftig öfter geben: Bis 2100 könnte sich die Anzahl heißer Tage in Deutschland sogar verdreifachen - das zeigen Studien des Deutschen Wetterdienstes (DWD), über die National Geographic Deutschland in der September-Ausgabe berichtet. Das bedeutet für Deutschlands Norden einen Anstieg auf rund zehn heiße Tage pro Jahr, im Südwesten könnten es bis zu 40 Tage mit mehr als 30 Grad werden.

Es wird aber nicht nur heißer, sondern auch nässer: Insgesamt wird es im Sommer zwar weniger regnen, aber wenn, dann oft wolkenbruchartig. Überflutete Keller und Straßen werden keine Seltenheit mehr sein; diese Starkregen könnten vor allem Norddeutschland treffen.

Ursache für das Extremwetter sollen die vom Menschen erzeugten Treibhausgase sein, die unsere Atmosphäre von Jahr zu Jahr wärmer und feuchter werden lassen - das lassen zumindest jahrzehntelang erhobene Messdaten vieler tausend Wetterstationen erwarten. So hat die Wasserdampfmenge in der Atmosphäre allein in den vergangenen 25 Jahren um vier Prozent zugenommen. Und je mehr Wasserdampf die Luft enthält, desto größer ist die Gefahr heftiger Niederschläge.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern auf dem ganzen Globus wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Hitzewellen, Starkregen und andere Extremwetter häufiger auftreten: Eine Studie der US- Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA - National Oceanic and Atmospheric Administration) zeigt, dass 2011 das turbulenteste Wetterjahr der vergangenen drei Jahrzehnte war. Weltweit sind im letzten Jahr die wetterbedingten Schäden auf schätzungsweise 120 Milliarden Euro angestiegen; das sind 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch Analysen der Münchener Rückversicherung bestätigen, dass sich die Zahl extremer Stürme, Starkregen und anderer wetterbedingter Katastrophen in Deutschland seit den siebziger Jahren mehr als verdreifacht hat.

Mittlerweile haben Städte und Gemeinden auf diese Entwicklung reagiert und Erste-Hilfe-Maßnahmen für Mensch und Umwelt ergriffen: Hitzewarnsysteme alarmieren automatisch Kliniken und Pflegeheime, wenn die Temperaturen für Alte und Kranke bedrohlich werden. Stadtentwickler planen Grünzonen und Frischluftschneisen, um Bürger vor dem Hitzekollaps zu schützen. Versiegelte Flächen und alte Kanalsysteme, die den Starkregen nicht mehr fassen können, werden umgebaut. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt "Risa" (Regeninfrastrukturanpassung) der Stadt Hamburg: Große Parkplätze sollen mit künstlichen Bachläufen ausgestattet werden, die das Regenwasser ableiten.

Wie Wissenschaftler mit modernster Technik Wetter- und Umweltdaten sammeln, zeigt die DVD "Faszinierende Erde", die der September 2012-Ausgabe von National Geographic Deutschland beiliegt. Die wagemutigsten Forscher fliegen in das Auge von Wirbelstürmen, andere bestücken ganze Landstriche mit Sensoren oder erkunden den Meeresboden mit Robotern, wieder andere observieren das Wetter per Satellit. Der Film liefert zahlreiche Informationen über das Entstehen extremer Wetterphänomene und hilft, den hoch komplexen Organismus Erde besser zu verstehen ... und wenn Sie schon im Zeitschriftenladen sind ...
  

„Denkmalsanierung 2012/2013“ im Buch- und Zeitschriftenhandel 
Die „Denkmalsanierung 2012/2013“ ist erschienen. Das Jahresmagazin informiert Investoren, Eigennutzer und das Fachpublikum über alle Aspekte der Sanierung von Baudenk­mälern.

Hessen fördert den Einsatz passivhaustauglicher Komponenten 
Mit dem Beschluss vom 25.7.2012 fördert das Land Hessen in Zukunft den Einsatz von Passivhaus-Kompo­nenten bei der Modernisierung, wenn das Gebäude nach der Modernisierung einen Heizwärmebedarf von maximal 25 kWh/m² Wohnfläche im Jahr aufweist.

TU Darmstadt gewinnt Wettbewerb Dachwelten12 
Top-Qualität, 1A-Location, beste Stimmung! So lässt sich der Abschlussworkshop von Dachwelten 12 zusammenfassen. Am hellsten strahlten dabei die Studierenden von Prof. Hegger und Tim Bialucha, die souverän den ersten Preis gewannen.

Wohnungsneubau unterhalb der Marktabsorption 
„So erfreulich der Anstieg der Baugenehmigungen für sich genommen ist, so wenig dürfen wir uns mit dem Plus von 4,9 Prozent zufriedengeben“, kommentiert der Immobilienverband IVD die aktuell ansteigenden Genehmigungszahlen im Wohnungsbau.

Bauproduktion und Nachfrage nehmen im Juni 2012 wieder an Fahrt auf 
Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, ist der Umsatz im deutschen Bauhauptgewerbe im Juni 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 6,4% gestiegen.

Bautrends 2013 laut BauInfoConsult 
Selbst Pessimisten rechnen für 2012 und 2013 mit einem Anstieg der Bauinvestitionen zwischen 2 und 3%. Die zentralen Bautrends werden in der BauInfoConsult Jahresanalyse 2012/2013 aufgezeigt. Demnach schlägt die Stunde der Mehrfamilienhäuser im Neubau.

Neues RAL Gütezeichen „barrierefrei“ Maßstab für Architekten und Bauherrn 
Schwellenfreier Zugang zu Gebäuden, mindestens 90 Zentimeter breite Türen oder großflächige Toiletten und Aufzüge - wer behindertengerecht baut, muss viele Aspekte berücksichtigen. Als Orientierung für den Bau barrierefreier Gebäude kann zukünftig das neue RAL Gütezeichen „barrierefrei“ dienen.

Erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch Radonkonzentration 
Die Gesundheitsgefährdung durch das radioaktive Edelgas Radon ist deutlich höher einzustufen als bislang ange­nommen. Radon kommt in allen Gebäuden vor, kritische Werte werden besonders in Gebieten mit erhöhten Radonkonzentra­tionen im Boden erreicht - dies betrifft mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte.

GTÜ erinnert Immobilienbesitzer an die Trinkwasserkontrollfrist 31. Oktober 2012 
Mit Blick auf die am 1.11.2011 in Kraft getretene Trinkwasserverordnung erinnert aktuell die GTÜ die Immobilienbesitzer an die jährliche Trinkwasserinspektion.

5. Deutsche Wärmekonferenz am 27.11.2012 in Berlin 
Zum fünften Mal findet dieses Jahr die Deutsche Wärmekonferenz statt. Der Kongress steht unter dem Titel „Moderne Heizungs- und Klimatechnik als Schlüssel für die Energiewende“.

Qualifizierte elektronische Signatur oft unentbehrlich 
Eine schnelle E-Mail schafft klare Verhältnisse. Sei es die Ankündigung eines Liefertermins, der Hinweis auf eine Verzögerung oder die Bestätigung einer Planänderung. Aber: Der einfache elektronische Schriftverkehr ist nicht in allen Fällen ausreichend!

 

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