Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 28.9.2012

Aufklärungsquote von Wohnungseinbrüchen hat sich 2011 leicht verbessert

Im Bundesgebiet wurden 2011 insgesamt 132.595 Wohnungseinbrüche erfasst. Das bedeutet einen Anstieg um 11.248 Fälle bzw. 9,3% (im Vorjahr 121.347 Fälle). Über ein Drittel (42,1%) aller erfassten Wohnungseinbrüche entfallen auf den Tageswohnungseinbruch (Tatzeit zwischen 6.00 Uhr und 21.00 Uhr). Im Vergleich zu 2010 (51.065 Fälle) ist ein Anstieg um 9,4 % (2011: 55.877 Fälle) zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote in Bezug auf Wohnungseinbrüche hat sich von 15,9 % (2010) auf 16,2% (2011) leicht verbessert.

2006 hat die Kölner Polizei in ihrer turnusmäßig durchgeführten Untersuchung zum Wohnungseinbruch, der „Kölner Studie“ festgestellt, dass 43,8% der Einbrecher, die im Versuchsstadium aufgaben, an vorhandenen Sicherungseinrichtungen scheiterten. Am häufigsten waren Pilzkopfverriegelungen mit 21,7% ebenso wie aufgesetzte Zusatzsicherungen mit 21,7 % der Grund für einen gescheiterten Einbruch. Auf Platz 3 folgten Überfall- und Einbruchmeldeanlagen. 2011 hat die Kölner Polizei die Untersuchung weitergeführt. Aktuelle Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

Die bayerische Polizei hat nach 2009 auch 2011 wieder die Gründe verhinderter Einbrüche analysiert. Aus diesen Untersuchungen ergab sich ebenfalls, dass mechanische Sicherungen der wesentliche Grund für das Scheitern von Einbrechern (1.195 Fälle) sind. Gesicherte Türen, Fensterzusatzsicherungen, Gitter, Einbruch hemmende Rollläden und Sicherheitsverglasungen sowie gesicherte Schaufenster trugen zum Schutz vor Einbrüchen bei. Überfall- und Einbruchmeldeanlagen sind im gewerblichen Bereich wesentlich weiter verbreitet als im Wohnbereich; sie trugen neben den mechanischen Sicherungen zur Verhinderung von Einbrüchen in 211 Fällen in Bayern bei. ... Sie merken: Wir sind weiterhin auf der Security Essen:

   

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