Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 29.5.2013

Bürgerkompetenz Rechnen

Beim Umgang mit mathematischen Fragestellungen im Alltag schneiden die Deutschen nicht gut ab. Das im Mathematikunterricht Gelernte können viele im alltäglichen Leben nicht anwenden und damit auch nicht nutzen. Grafiken und Verbraucherinformationen werden nicht verstanden; zu viel Text führt zu Verwirrung oder Verweigerung. Zu vielen Deutschen mangelt es an räumlichem Vorstellungsvermögen und an der Fähigkeit, Plausibilitäten von Ergebnissen einzuschätzen - das sind zentrale Ergebnisse der Studie "Bürgerkompetenz Rechnen", die die Stiftung Rechnen gerade gemeinsam mit ihren Partnern - dem Sozialforschungsinstitut forsa, der Universität Halle-Wittenberg und der Universität des Saarlands sowie der Wochenzeitung Die Zeit - in Berlin vorgestellt hat. Untersuchungsgegenstand war die Rechenkompetenz der Deutschen im Alltag. Dazu wurden insgesamt 1.027 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren mithilfe eines bevölkerungsrepräsentativen Panels befragt. 30 Aufgaben mit Alltagsbezug waren zu lösen, die überwiegend das Niveau der 8. Klasse nicht überschreiten.

Vor allem beim Umrechnen von Maßeinheiten, beim Herauslesen von Informationen aus Texten und Grafiken sowie beim Übersetzen von Alltagsphänomenen in Rechenoperationen und umgekehrt tun sich die Deutschen schwer. Mangelnde Rechenfitness der Deutschen wird an vielen Stellen deutlich:
  • So ist beispielsweise mehr als jeder zehnte Deutsche nicht in der Lage, Hotelübernachtungen richtig zu buchen.
  • Die Hälfte der Deutschen kann nicht ausrechnen, wie sich eine geänderte Geschwindigkeit auf eine Fahrtzeit auswirkt.
  • Auch bei Grundlagen der Prozentrechnung gibt es Probleme: Rund ein Drittel der Deutschen weiß nicht, dass ein Wert, von dem man einen bestimmten Prozentsatz abzieht und danach wieder hinzufügt, kleiner ist als der Ausgangswert. Solches Nichtwissen kann beispielsweise im Kontext des Aktienhandels zu deutlichen Fehleinschätzungen führen.
"Sind Menschen nicht fit im Rechnen, hat das für die Gesellschaft wie für den Einzelnen erhebliche Nachteile", sagt Johannes Friedemann, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Rechnen. "Individuelle Lebensqualität geht verloren. Dabei ist vielen gar nicht klar, was sie verschenken und dass sie es besser hätten, wenn sie gut rechnen könnten. Klar ist: Gute Rechner haben mehr vom Leben. Das müssen wir ins Bewusstsein der Menschen bringen."

In der Studie schnitten diejenigen besser ab, die in der Schule gut in Mathe waren, als diejenigen mit schlechteren Mathenoten. Ein Hinweis auf die Bedeutung des Mathematikunterrichts beziehungsweise auf die Bedeutung guten Mathematikunterrichts.

"Die Rezeptur für mehr Rechenfitness in Deutschland besteht aus vielen Zutaten. Eine der wichtigsten Zutaten ist der Mathematikunterricht", so Friedemann. "Wir brauchen einen Mathematikunterricht, der Neugierde weckt, begeistert und Menschen für den Alltag fit macht. Ein Schwerpunkt unserer Stiftungsarbeit liegt auf diesem Gebiet - beispielsweise über das Programm Mathe.Forscher." ... Kleine Ergänzung unsererseits: Vorbilder, wie Eltern, Verwandte, Sportler, Schauspieler oder auch Politiker, sollten nicht alle naslang damit kokettieren (letztere z.B. in Talk-Shows), wie schlecht sie früher in Mathe waren!!!! Und sicher ist: Ohne Mathe wäre Architektur nicht möglich:

Konferenzzentrum in Dalian: Avantgardistische Architektur mit Aluhaut von Novelis
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Von weitem wirkt das futuristisch anmutende Konferenzzentrum von COOP HIMMELB(L)AU in Dalian wie eine überdimensionale Muschel. Für die Fassa­den- und Innenbekleidung kamen auf einer Fläche von 120.000 m² insge­samt fast 1.000 Tonnen des bandeloxierten Aluminiums J73A zum Einsatz. weiter lesen

Kalzip CC Trend - ein neues Farbsystem für matte Dachprofile und Fassadepaneele
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Weniger wirkt mehr: Mit der neuen CC Trend Farbkollektion will Kalzip neue Freiräume für eine zeitgemäße Dach- und Fassadengestaltung in Aluminium schaffen. Der matte Glanzgrad von nur drei Prozent erzeugt eine zurück­haltende Oberflächenoptik. Lichtreflexionen und Umge­bungs­spiegelungen werden deutlich gemindert. weiter lesen

„Anodized Look“ für Alucobond-Fassadenplatten: besser als eloxiert
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Bei anodisierenden Verfahren wird Metall durch „Eloxieren“ vor Korrosion ge­schützt. Das Problem eloxierter Aluminium-Werkstücke besteht je­doch da­rin, dass die schützende Schicht recht anfällig ist gegenüber mecha­nischen Einflüssen. 3A Composites geht deshalb für einen „Ano­dized Look“ seiner Alucobond-Fassadenplatten einen anderen Weg. weiter lesen

Benchmark Matrix kombiniert kreatives Fassadendesign mit 30 Jahren Garantie
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Das Fassadensystem Matrix aus der „Designwall“-Serie von Benchmark by Kingspan setzt auf glatte, ebene Oberflächen und eine markante Linienfüh­rung. Technisch bietet Matrix Brandschutzklasse A2 –s1, d0 sowie einen Zink-Magnesium-Korrosionsschutz, worauf das Unterneh­men 30 Jahre Ga­rantie gibt. weiter lesen

Vorbewittertes Titanzink von VMZINC als Neucad Kassettensystem
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„Mehr Flexibilität und mehr architektonische Gestaltungsmöglichkei­ten“ - unter diesem Motto haben sich VMZINC und die Firma Neucad zusammen­getan. Das Ergebnis dieser Allianz sind maßgefertigte Kasset­tensysteme für die Fassade in vorbewittertem Titanzink. weiter lesen

Visualisierungsservice von Rheinzink für Titanzink-Fassaden
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Mit einem neuen Visualisierungsservice für Fassaden unterstützt Rhein­zink Architekten, Handwerker und Bauherren bei der Realisierung ihrer Baupro­jekte. Benötigt wird lediglich ein Digitalfoto des entsprechenden Objekts. weiter lesen

Dokumentation des Stahl-Informations-Zentrums über Zink-Magnesium-veredelte Feinbleche
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Mit Zink-Magnesium ist ein neuer Schmelztauchüberzug für Stahlfein­bleche verfügbar, der einen deutlich verbesserten Korrosionsschutz verspricht. An­wendungsmöglichkeiten von Stahlfeinblechen mit diesem Überzug stellt das Stahl-Informations-Zentrum in der neuen Broschüre „Zink-Magnesium-veredelte Feinbleche“ vor. weiter lesen

Machbarkeitsstudie „Vertikaler Garten am Palmengarten Frankfurt“ gestartet
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Dr. Matthias Jenny, Direktor Palmengarten Frankfurt a.M. und Dr. Gun­ter Mann, Präsident der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung (FBB) haben den offi­ziellen Startschuss zur Machbarkeitsstudie „Vertikaler Garten am Palmengarten Frank­furt“ gegeben. weiter lesen

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