Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 8.8.2013

Ist "Made in Germany" in Gefahr?

Die Europäische Kommission weist Medienberichte über angeblich von ihr geplante Einschränkungen bei der Verwendung des "Made in Germany"-Labels zurück. Weder wolle die Kommission die Herkunftsbezeichnung abschaffen noch erschweren. Im Gegenteil: Durch die im Februar vorgelegten Vorschläge zur Produktsicherheit werde das Label "Made in Deutschland" gestärkt und in der gesamten EU rechtlich besser geschützt. In dem Gesetzespaket heißt es dazu: "Bei Produkten, die in der EU hergestellt worden sind, ist als Ursprung entweder die EU oder ein bestimmter Mitgliedstaat anzugeben." (Artikel 7, Verordnungsentwurf über die Sicherheit von Verbraucherprodukten).

Genauer: die Herkunft eines Produktes ist das Land, wo die letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung stattfindet. Eine Tasche, die also in Deutschland aus importiertem Leder zu einer fertigen Tasche verarbeitet wird, gilt dann als "Made in Germany". Die Vorschläge der Kommision sollen also sicherstellen, dass ein Produkt "Made in Germany" auch wirklich in Deutschland produziert worden ist.

Zurzeit gibt es kaum gemeinsame Regeln zur Herkunftskennzeichnung, so dass Unternehmen als Herstellungsort ihres Produkts angeben können, was sie wollen. Aber Unternehmen, die in der EU produzieren, sollten ihre Kunden über die Herkunft ihrer Produkte informieren können und gegen falsche Herkunftsangaben ihrer Wettbewerber geschützt sein. Deutschland hat keine bindende Gesetzgebung zur Nutzung von "Made in Germany". Die Verantwortung liegt zurzeit bei den Herstellern. Das OLG Düsseldorf hat aber 2011 ausgeführt dass Kunden erwarten dass mit "Made in Germany" und "Produziert in Deutschland" gekennzeichneten Waren maßgeblich in Deutschland hergestellt werden. Die Vorschläge der Kommission sind in diesem Sinne.

Herkunftskennzeichnung war schon immer ein schwieriges Thema im Binnenmarkt. Viele Mitgliedstaaten haben versucht, Regeln zur nationalen Herkunftskennzeichnung einzuführen. Von daher gibt es einen klaren Bedarf seitens der Mitgliedstaaten, die Herkunftsbezeichnung klar zu regeln. Auch das Europäische Parlament hatte eine Gesetzesinitiative zum Thema Herkunftsbezeichnung gefordert. Außerdem führt das Fehlen von Regeln zu vielen Missbräuchen im Binnenmarkt.

Die EU Kommission versteht den Vorschlag als eine praktische Lösung für ein schwieriges Problem. So sollen nationale Hindernisse unterbunden werden, die auf unterschiedlichen Regeln zur Herkunftsbezeichnung herrühren, und Unternehmen vor unlauterem Wettbewerb schützen. Der Vorschlag werde keine Zusatzkosten für Unternehmen zur Folge haben und sie frei von zusätzlichen Bürokratiekosten. Und Qualitätskennzeichnung falle nicht in den Wirkungsbereich des Vorschlags. Der Vorschlag betreffe nur reine Verbraucherprodukte. ... Mit so Einigem "Made in Germany" machen wir hier auch weiter:

Neue Zustandsanzeigen für Hörgeschädigte von Siedle für barrierefreie Zugänge
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Siedle hat die Zustandsanzeigen für Hörgeschädigte überarbeitet und das Einsatzspektrum erweitert. Damit soll nun auch Siedle Access die gängigen Handicap- und Gleichstellungsgesetze sowie die Normen für barrierefreies Bauen in Europa erfüllen. weiter lesen

Dr. Hahn bietet Leistungserklärungen in allen EU-Sprachen an
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Weit über 2.000 Dokumente stehen Systemgebern, Türenherstellern und Baubeschlaghändlern seit dem 1. Juli 2013 im Dr. Hahn Kundenportal zur Verfügung. weiter lesen

Verdeckt liegender Türantrieb mit „Push-to-Open“-Funktion für Haus- und Zugangstüren
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Nahezu unsichtbar und geräuschlos erlaubt der Türantrieb systeQ GO das berührungslose Öffnen und Schließen. Der Antrieb lässt sich verdeckt im Türblatt integrieren - eventuell auch nachträglich. Auch ein manuelles Öff­nen der Tür per „Push-to-Open“ sei jederzeit möglich. weiter lesen

Offene Fluchtwege mit Freilaufzylindern nach FZG Richtlinie
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Im Unterschied zum herkömmlichen Schließzylinder, dreht der Schließbart des Freilaufzylinders auch dann noch frei, wenn der Schlüssel nach dem Verriegeln abgezogen wurde. So ist gewährleistet, dass sich allein durch das Betätigen der inneren Türklinke die Tür zum Flüchten öffnen lässt. weiter lesen

Mit UD und TDU vervollständigt CES seine konventionellen Schließsysteme
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Mit dem bis 2029 patentierten Schließsystem UD bietet CES für den Woh­nungsbau ein auf Sicherheit fokussiertes Schließsystem. Das Schließsys­tem TDU für den gehobenen Objektbau wiederum ist gleich zweifach ge­schützt. weiter lesen

Schlüssellose Tür-Bedienung mit dem 3-Fallen-Automatic-Türschloss Z-TA von Maco
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Für die neue Türschlossgeneration Maco Protect Z-TA braucht der Nutzer keinen Schlüssel mehr: Die Eingangstür fällt in das Türschloss und ist ein­schließlich des Sperrriegels ohne Schlüsselbetätigung automatisch verrie­gelt. weiter lesen

Neue FUHR-Broschüren stellen Verriegelungslösungen werkstoffbezogen vor
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FUHR bringt eine neue Broschüren-Reihe heraus, in der erstmals werkstoff­bezogene Systemlösungen vorgestellt werden. Der Prospekt für Alumini­um-­Türen machte den Anfang. weiter lesen

Burg gründet B-Smart-Lock-Familie für elektronische Schließsysteme
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Burg erweitert sein Portfolio im Bereich des elektronischen Schließens. Die neu geschaffene Produktfamilie B-Smart-Lock kombiniert unterschiedliche Schließ­lösungen des mittelständischen Unternehmens aus Wetter unter einem Dach. Jedes Produkt verspricht Mehrwerte für verschiedene Ein­satzmöglichkeiten. weiter lesen

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