Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 28.10.2013

vom Luxus zum Standard

Was vor 50 Jahren noch kostbarer Luxus war, ist inzwischen für die meisten Haushalte zum Standard geworden: Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, konnten sich Anfang der 1960er Jahre nur 13% der Haushalte im früheren Bundesgebiet sowohl einen Kühlschrank, als auch einen Fernseher und eine Waschmaschine leisten. Heute gehören diese drei Geräte, plus Telefon, bereits in 90% der rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland zur Standardausstattung. Das ist eines der neuesten Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) vom Jahresanfang 2013.

Während im Vergleich der einzelnen Gebrauchsgüter nahezu 100% der Haushalte heute über Telefone und Kühlschränke sowie 95% über Fernsehgeräte verfügen, waren diese Geräte vor 50 Jahren bei weitem nicht in jedem Haushalt vorhanden:
  • Ein Telefon besaßen lediglich 14% der Haushalte,
  • ein TV-Gerät 34% und
  • einen Kühlschrank gab es nur in jedem zweiten Haushalt (52%).
  • Radios (79 %), Staubsauger (65 %) und mechanische Nähmaschinen (47 %) waren dagegen Anfang der 1960er Jahre am weitesten verbreitet.
Was Anfang der 1960er Jahre als Neuheit galt, wurde inzwischen vom Zeitgeist überholt und den technischen Innovationen der Gegenwart abgelöst. Damals gab es in 13% der Haushalte eine Küchenmaschine; heute steht in 71% der Haushalte eine Mikrowelle. Einen Plattenspieler besaßen Anfang der 1960er Jahre knapp 18% der Haushalte. Anfang 2013 waren CD-Geräte bereits in 85% der Haushalte vorhanden. Vor 50 Jahren verfügten 42% der privaten Haushalte über einen Fotoapparat, heute sind es mit 84% doppelt so viele Haushalte und 73% können digital fotografieren.

In den vergangenen 50 Jahren haben sich auch die Haushaltsstrukturen deutlich verändert: Während heute 75% der Haushalte Ein- oder Zweipersonenhaushalte sind, traf das Anfang der 1960er Jahre nur auf 46% der Haushalte zu. Besonders stark setzte sich in diesem Zeitraum der Trend zum Alleinleben durch: Seit Anfang der 1960er Jahre hat sich der Anteil der Einpersonenhaushalte von damals 19% auf heute 40% mehr als verdoppelt.

Anfang 2013 wohnten in Deutschland gut 22,8 Millionen Haushalte zur Miete, während rund 17,2 Millionen Haushalte im eigenen Heim lebten. Damit lag die Wohneigen­tümer­quote bei 43%. Mieterhaushalte setzten sich im Schnitt aus 1,7 Personen und Eigentümerhaushalte aus 2,4 Personen zusammen. Pro Kopf stand Mietern durchschnittlich eine Wohnfläche von 40 Quadratmetern und Eigentümern von 50 Quadratmetern zur Verfügung.

Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, kurz EVS, feiert dieses Jahr gleich zwei runde Jubiläen: Seit 50 Jahren misst sie im früheren Bundesgebiet und seit 20 Jahren in Gesamtdeutschland alle fünf Jahre die Lebensverhältnisse der privaten Haushalte. Dieses Jahr haben sich wieder knapp 60.000 Haushalte freiwillig am ersten Teil der EVS-Befragung zur Wohnsituation und Ausstattung der Haushalte mit Gebrauchsgütern beteiligt. ... Apropos Zeitgeist: Der spiegelt sich auch in der aktuellen Elektroinstallationstechnik wider:

USB/Bluetooth-Dockingstation erweitert das Gira Unterputz-Radio RDS
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Wer Musik liebt, verwies früher stolz auf seine bunte Plattensammlung - gemessen in „Regalmetern“. Heute findet dasselbe Repertoire Platz im Speicher von handlichen Smartphones oder MP3-Playern - gemessen in Gigabytes. Da ist es aus Gira-Sicht nur logisch, das Unterputz-Radio RDS um eine Dockingstation zu erweitern. weiter lesen

USB-Ladestationen als fester Bestandteil der Elektroinstallation
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Mit der „Schuko USB-Steckdose“ hat Busch-Jaeger ein Elektroinstalla­tions-Produkt auf den Markt gebracht, das konsequent auf den digita­len Life­style abgestimmt ist. Darüber hinaus gibt es einen USB-Netzteil- und einen USB-Ladestation-Einsatz. weiter lesen

Elektroinstallation als Einfallstor für Zugluft und Schimmel vermeiden
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Hilfe, es zieht ... und zwar aus der Steckdose! Viele Betroffene sind über­rascht, dass auch die Elektroinstallation für unangenehme Zuger­scheinun­gen und Energieverluste verantwortlich sein kann. „Eigenheim­besitzer müs­sen in jedem Fall für eine dichte Gebäudehülle sorgen“, betont Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. weiter lesen

Ratgeber „ABC Elektroinstallation“ vom Bauherren-Schutzbund downloadbar
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Die zunehmende elektrische Ausstattung von Gebäuden verlangt nach einer wachsenden Zahl von Stromanschlüssen. Um nicht mit Verlegen­heitslösungen wie Verlängerungsschnüren und Steckdosenleisten rum­han­tieren zu müssen, empfiehlt sich eine gründliche Bedarfsermittlung und Planung. weiter lesen

CuTouch: Hygienisch optimierte Lichtschalter von Jung und Türbeschläge von FSB
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Für die Übertragung von Krankheitserregern reicht es schon aus, eine kon­taminierte Oberfläche zu berühren - allen voran die von Lichtschal­tern und Türbeschlägen. Vor diesem Hintergrund haben Jung und FSB einige ihrer Produkte mit der antimikrobiellen Kupferlegierung der Marke CuTouch von Diehl Metall ausgerüstet. weiter lesen

Treppensteighilfe StairWalker sorgt laut Studie für weniger Stürze und hält fit
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Im Rahmen einer Studie wurde der medizinische Mehrwert des Stair­Walkers von ThyssenKrupp Encasa untersucht. Demnach sorge die regelmäßige Nut­zung der Treppensteighilfe für weniger Stürze auf der Treppe, gebe Sicherheit im alltäglichen Leben und verbessere die Mobi­lität. weiter lesen

ThyssenKrupp Encasa optimiert seinen Privataufzug HE3
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ThyssenKrupp Encasa ist u.a. mit seinem HE3 einer der führenden An­bieter von Privataufzügen in Deutschland. Nachdem der HE3 serien­mäßig mit Schiebetüren ausgestattet wurde, die mehr Sicherheit und einen höheren Bedienkomfort versprechen, ist der Lift nun mit einem neuen hydraulischen Antriebssystem ausgestattet worden. weiter lesen

Dictator bringt seinen Homelift DHM 500 auf den neuesten Stand
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Dictator hat seinen Homelift DHM 500 einem Facelift unterzogen. Zum einen wurden die Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG umgesetzt; zum anderen sind die Möglichkeiten zur kundenbe­zogenen, maßgeschneiderten Auslegung verbessert worden. weiter lesen

Personenlifte vor Gericht
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Viele benutzen ihn täglich und machen sich in der Regel keine Gedanken darüber: Der Aufzug gehört in vielen Bürohäusern und Wohngebäuden schlicht­weg zum Alltag. Was die wenigsten Menschen wissen dürften: Es gibt in Deutschland auch eine umfangreiche Rechtsprechung zum Thema - hier zusammengestellt vom Infodienst Recht und Steuern der LBS. weiter lesen

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