Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 18.11.2013

Deutschlands großer Streitatlas

Die Berliner sind die streitlustigsten Deutschen. Pro hundert Einwohner gab es in der Bundeshauptstadt 2012 insgesamt 26,2 Streitfälle. Während sich also in Berlin mehr als jeder Vierte zankte, war es im friedfertigsten Bundesland Bayern nur etwa jeder Sechste. Das ergab die Auswertung von mehr als einer Million Streitigkeiten von Privatpersonen aus der gesamten Bundesrepublik durch die Advocard Rechtsschutz­versicherung. "Die Deutschen gelten ja gemeinhin als besonders konfliktfreudig. Wir wollten mit 'Deutschlands großem Streitatlas' einmal genauer analysieren, wo und wie die Deutschen streiten und ob es in den letzten zehn Jahren Veränderungen gegeben hat", erklärt Peter Stahl, Sprecher des Vorstands, die Idee.

Zwei von drei Streits gehen auf das Konto der Männer

Für Gesprächsstoff dürfte unter anderem sorgen, dass Männer deutlich häufiger einen Streit vom Zaun brechen als Frauen: 68,1% aller Aus­ein­andersetzungen gingen 2012 von ihnen aus, 2002 lag ihr Anteil mit 70,6% noch höher. "Bei den Gründen für Aus­ein­andersetzungen sind sich beide Geschlechter relativ ähnlich - bis auf eine fast schon klischeehafte Ausnahme: Männer streiten sich öfter um ihr liebstes Kind, das Auto. Bei Frauen geht es dagegen häufiger um die eigenen vier Wände", erläutert Christian Vogl, Advocard-Vorstand Vertrieb und Marketing. Der Anteil der männlichen Streits im Be­reich "Verkehr & Mobilität" - oft rund um Verkehrsunfälle und Vertragsstreitigkeiten - liegt mit 29,1% deutlich höher als bei den Frauen mit 21,8%. Dafür sind Aus­ein­andersetzungen im Bereich "Wohnen & Miete" bei Frauen mit 16,9% häufiger als bei den Männern mit 12,6%. Am häufigsten aber streiten beide Geschlechter um Alltagsthemen: In 37% aller Streitfälle geht es um Privates.

Rechtsstreits dauern immer länger - und es wird teurer

Ein Drittel der Auseinandersetzungen dauert länger als ein Jahr. "Wir beobachten hier seit 2009 wieder eine deutlich steigende Tendenz. Gleichzeitig nehmen die Streitwerte weiter zu", erklärt Vogl weiter. Bei über einem Drittel der Streitigkeiten geht es um mehr als 2.000 Euro, in etwa elf Prozent der Fälle sogar um mehr als 10.000 Euro. "Damit gewinnt eine umfassende Absicherung durch eine Rechtsschutzversicherung an Bedeutung", stellt Vogl fest.

Die Analyse der Altersstruktur zeigt, dass im vergangenen Jahr über die Hälfte aller Streitereien von 36- bis 55-Jährigen geführt wurden (54,4%). Immerhin noch neun von 100 Streithähnen sind mit mehr als 66 Jahren im Rentenalter. "Mit dem Alter kommt offenbar die Milde. Dafür werden junge Menschen zunehmend streitlustiger", berichtet Vogl. Denn im Zehn-Jahres-Vergleich zeigt sich: Junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren sind immer öfter in einen Rechtsstreit involviert. Lag ihr Anteil an den Streitigkeiten 2002 noch bei 3,1%, so kletterte dieser Wert in 2012 auf 19,5%. ... Und Streitpotential gibt es auch durchaus bei den heutigen Baulinks/Bauletter-Beiträgen:

GdW-Umfrage erwartet, dass Mietpreisbremse Investitionen abwürgt
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Der Neubau von Wohnungen wird zurückgehen und die Mietpreisbremse wird ihr Ziel, das Angebot an preisgünstigen Wohnungen zu vergrößern, nicht erreichen - das ist das Ergebnis einer Ad-hoc-Umfrage des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen bei den von ihm vertretenen Wohnungsunternehmen. weiter lesen

DAI: Wohnungen bauen, statt Märkte (per Mietpreisbremse) regulieren
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2058.php4
Als politisch populäres Instrument für bezahlbarer Wohnraum gilt die so genannte Mietpreisbremse, mit der man der Wohnungsnot gerade in Ballungszentren begegnen möchte. Eine Deckelung der Mieten ist aber aus Sicht des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) nur das Behandeln eines Symptoms, nicht jedoch der Ursache. weiter lesen

Mit Hausverkauf und Leibrente den Ruhestand absichern
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2057.php4
Immobilien können altersbedingt oder aus finanziellen Gründen für Rent­ner zur Last werden. Es ist jedoch möglich, aus dem Eigenheim bis zum Lebensende dank Leibrente ein regelmäßiges Einkommen zu erzielen, ohne es weiter besitzen und unterhalten zu müssen. weiter lesen

Wohntraumstudie 2013: Deutsche besorgt über hohe Immobilienpreise
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2056.php4
Jeder zweite Deutsche (52%) glaubt, dass die hohen Kaufpreise und eine starke Nachfrage die Suche nach dem Traumhaus erschweren. Das zeigt die „Wohntraumstudie 2013“ von Interhyp. Für die Studie wurden in einer bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung 1.769 Bundesbürger befragt. weiter lesen

vdp-Indizes III/2013: Preise für Wohnimmobilien steigen um 4,9%, Büroimmobilien um 6,9%
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2055.php4
Die Preise für selbstgenutzte Wohnimmobilien sind auch im dritten Quar­tal 2013 gestiegen: Der Index für selbstgenutztes Wohneigentum erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,8%.Der Kapital­wertindex für Büroimmobilien kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 6,9%. weiter lesen

VBI-Planerkonjuktur: Ingenieure fürchten Preisdruck und Kampf um die besten Köpfe
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2054.php4
VBI-Mitgliedsunternehmen rechnen mit guter Jahresbilanz 2013. Stag­nierende Gewinne trotz steigender Umsätze trüben gute konjunkturelle Stimmung in der Branche ein. weiter lesen

Die neuen Siemon-Einzelbewertungstabellen zur HOAI 2013 - aktuell gratis downloadbar
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2053.php4
Möglicherweise waren sie nie wertvoller als heu­te - gemeint sind die Siemon-Einzelbewertungstabellen zur HOAI 2013 für Architekten und Ingenieure. Warum? Weil die HOAI 2013 neue Grundleistungen in den Leistungsphasen ein­geführt und die Honorargewichtung der einzelnen Leistungs­phasen fundamental geändert hat. weiter lesen

Sto-Stiftung fördert Weiterbildung zum „Effizienzhaus-Handwerker“
http://www.baulinks.de/webplugin/2013/2052.php4
Damit die Energiewende erfolgreich sein kann, hat die energetische Gebäudesanierung eine tragende Rolle zu übernehmen. Und so sollen Maler und Stuckateure, denen bei der energetischen Sanierung eine Schlüsselfunktion zukommt, auch 2014 vom Engagement der gemein­nützigen Sto-Stiftung profitieren. weiter lesen

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