Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 17.5.2014

Neuer Kostenrechner Ressourceneffizienz

Im verarbeitenden Gewerbe haben die Materialkosten mit rund 45 Prozent den weitaus größten Anteil an den Gesamtkosten eines Betriebes. Einsparungen auf diesem Gebiet entlasten die Firmenkasse mitunter deutlich. Mit einem neuen Software-Tool des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) können produzierende Unter­nehmen nun ihren Materialverbrauch auf Einsparpotenziale überprüfen.

Der „Kostenrechner Ressourceneffizienz“ soll insbesondere kleinen und mittleren Unter­nehmen als Einstieg dienen, die Fertigungsprozesse detailliert zu betrachten. Das kompakte Berechnungs-Tool wird wie alle Arbeitsmittel des VDI ZRE kostenlos ange­boten.

„Besonders kleinen und mittleren Unternehmen ist oft nicht bewusst, wo die Kosten­treiber in ihrem Betrieb liegen“, sagt Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI ZRE, das im Auftrag des Bundesumweltministeriums arbeitet. „Wir haben unser Tool bewusst einfach gehalten, um den Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse näher analy­sieren wollen, den Einstieg zu erleichtern.“

Um ein möglichst umfassendes Bild von der Verteilung der Materialkosten zu ermög­li­chen, wurde der Kostenrechner in drei Module unterteilt.
  • Einen ersten Anhaltspunkt für Optimierungspotenzial liefert das erste Modul, das die Kostenstruktur des Unternehmens mit den Durchschnittswerten der Branche vergleicht. Gibt es hier starke Abweichungen, kann dies ein Hinweis auf unent­deckte Kostentreiber sein.
  • Im zweiten Schritt veranschaulicht ein Materialflusskostenrechner die Material­ströme der einzelnen Prozessschritte und führt die jeweiligen Materialverluste vor Augen. Daran wird sichtbar, an welchen Stellen es sich besonders lohnt, die Prozesse zu optimieren, um Ressourcen und damit Kosten zu sparen.
  • Neben diesen beiden Modulen beinhaltet der Kostenrechner Ressourceneffizienz einen Investitionsrechner, der die gesamten Lebenszykluskosten einer Anlage von der Anschaffung bis zur Entsorgung einbezieht.
Eine interessante Ergänzung dazu bietet möglicherweise das Visual Tree Assessment (VTA): Forscher des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben die von der Natur abgeschauten Prinzipien des Baumwuchses auf mechanische Bauteile übertragen. Durch Formoptimierung entstanden dabei leichtere und gleichzeitig haltbarere Kompo­nenten - aber lesen Sie selber:

Körpersprache der Bäume: Visual Tree Assessment (VTA) optimiert Leichtbau
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0846.php4
Bäume lügen nicht: Ihre Gestalt ist immer die Reaktion auf äußere Ein­wir­kungen oder innere Schäden und kann durch genaue Beobachtung rück­verfolgt werden. Professor Claus Mattheck und seine Arbeitsgruppe am KIT haben die Prinzipien, wie Bäume sich entwickeln und reparieren, auf die Optimierung von Bauteilen bezüglich Leichtbau und Dauerfestig­keit über­tragen. weiter lesen

„Grüne Infrastruktur“ in der neue online-Ausstellung des bdla
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0845.php4
Der Bau und der Umbau von Infrastrukturen ist eine anspruchsvolle bau­kul­turelle Herausforderung. Die online-Ausstellung des bdla zeigt gelungene Planungs- und Entwurfsergebnisse von Land­schafts­archi­tekten, in denen Infrastruktur auf Landschaft trifft. weiter lesen

Parkbügel zustimmungsbedürftige bauliche Veränderung
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0844.php4
Es ist ohne Zweifel ärgerlich für den Besitzer von Parkplätzen innerhalb einer Wohnanlage, wenn ständig andere Fahrzeuge diese Flächen bele­gen. Gleichwohl darf der Betroffene nicht zur Selbsthilfe greifen und aufklapp­bare Parkbügel anbringen lassen. weiter lesen

Bundesfinanzhof: Erd- und Pflanzenarbeiten als haushaltsnahe Dienstleistungen
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0843.php4
Haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen können nach dem Willen des Gesetzgebers bis zu einer gewissen Grenze steuerlich gel­tend gemacht werden. Und auch Erd- und Pflanzenarbeiten fallen unter diese Regelung. weiter lesen

Gealtert wirkende Mauerelemente und neue großformatige Pflastersteine von KANN
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0842.php4
Schon seit Jahren bietet KANN das Gestaltungssystem Germania antik an. Die Oberflächen der Pflaster- und Mauersteine wirken gerumpelt / gealtert, verfügen über unregelmäßige Kanten sowie gebrochene Ecken und werden in verschiedenen na­turnahen Braun- und Grautönen ange­boten. weiter lesen

Garden & Place #9 über Pflasterklinker zwischen Moderne und Kontinuität
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0841.php4
Attraktive und/oder ungewöhnliche Praxisbeispiele aus Deutschland, dem übrigen Europa und Übersee präsentiert die aktuelle Ausgabe von Wiener­bergers „Garden & Place“. Das internationale Magazin themati­siert auf 40 Seiten drei Schwerpunkte. weiter lesen

Sach(un)kundige Spielplatzprüfer
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0840.php4
Jahresinspektionen von Spielplätzen werden von so genannten „Sach­kun­digen Spielplatzprüfern“ angeboten und durchgeführt; ihre Ergeb­nisse er­scheinen manchmal jedoch mehr als zweifelhaft. Häufig führen solche „Kon­trollen“ dann zu langwierigen Diskussionen mit den Betrei­bern der Spielplätze oder zertifizierenden Stellen wie dem TÜV. weiter lesen

Playfix-Fallschutzboden von BSW für Parkour-Anlagen
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0839.php4
Parkour ist eine neue Trendsportart, bei der „Traceure“ laufen, klettern, springen oder rollen, um verschiedenen Hindernisse zu überwinden. Wäh­rend diese Sportart ursprünglich im urbanen Raum mit seinen na­tür­lichen Hindernissen ausgeübt wird, entscheiden sich heute mehr und mehr Städte für die Einrichtung von speziellen Parkour-Anlagen. weiter lesen

Leitfaden „Asphalt im Radwegebau“ wurde komplett überarbeitet
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0838.php4
Der Deutsche Asphaltverband (DAV) hat eine komplett überarbeitete Neu­auflage des Leitfadens „Asphalt im Radwegebau“ vorgelegt. Das Werk wen­det sich an Mitarbeiter in Verwaltungen, Kommunen oder Ingenieur­büros. weiter lesen

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