Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 20.5.2014

„Sechs Bundesländer benachteiligen Bauen mit Holz“

Mehrere Bundesländer benachteiligen Holz als Bau- und Werkstoff ganz erheblich - zu dieser Erkenntn kommt das „Bundesländerranking bei der Holzverwendung im Bauwesen“ des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) auf Basis einer Studie des Thünen-Instituts in Hamburg. Das Institut für Holzforschung hatte im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft im vergangenen Jahr die Lan­des­bauordnungen (LBO) der Bundesländer mit der Musterbauordnung verglichen und hinsichtlich der Verwendungsmöglichkeit von Holz im Bauwesen analysiert.

Das Bundesländerranking des DHWR legt offen, welche Landesbauordnungen die Ver­wendung von Holz als Bau- und Werkstoff begünstigen oder behindern. Platz eins des DHWR-Länderrankings belegt Baden-Württemberg. Das Land habe nicht nur die Musterbauordnung aus dem Jahr 2002 vorbildlich umgesetzt, es habe darüber hinaus die technischen Möglichkeiten, die der moderne Holzbau bietet, in seiner eigenen LBO bereits berücksichtigt und setze Standards für andere Bundesländer. Das traditionell dem Holzbau verbundene Bundesland weist zudem die höchste Holzbauquote - siehe auch zur Erinnerung Baulinks-Beitrag „Holzbauquote von Deutschlands Wohngebäuden lag 2012 bei 15,2 Prozent“ vom 19.5.2014.

Die Bundesländer Niedersachsen, Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz und vor allem Brandenburg sowie Nordrhein-Westfalen kommen bei der Bewertung weniger gut weg. Sie haben dem DHWR zufolge die Hemmnisse im Bauen mit Holz in ihren LBO nur unzur­eichend abgebaut. So könnten beispielsweise Gebäude in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg nur bis zum zweiten Geschoss ohne Sondergenehmigung aus Holz ge­baut werden. In NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, entfielen zwischen 2010 und 2012 nur knapp elf Prozent der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf Holzbauten. Der deutsche Durchschnitt wird aktuell vom DHWR mit rund 17 Prozent angegeben.

DHWR fordert die Überarbeitung der Landesbauordnungen (LBO)

DHWR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge: „Holz hat als Bau- und Werkstoff große ökologische sowie klimapolitische Vorteile gegenüber anderen Materialien und leistet als nachwachsender Rohstoff einen wesentlichen Beitrag zur ressourcenschonenden und nachhaltigen Entwicklung des Bauwesens. Jedes Bundesland, das sich für die Verwendung von Holz im Bau einsetzt, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“ Der DHWR fordert die Landesregierungen deshalb auf, den technologischen Entwick­lun­gen im Bauen mit Holz Rechnung zu tragen und ihre LBO zu novellieren. ... Ganz ohne Holz geht es bei uns heute jedenfalls nicht:

Wasserbeständiger Laminatboden neu von BerryAlloc
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BerryAlloc hat Anfang des Jahres sein neues Riviera-Laminat vorge­stellt. Der Bodenbelag mit wasserabweisender Imprägnierung namens „HydroPlus“ ist in vie­lerlei Farben sowie Motiven verfügbar und soll dank zusätzlicher Deckschicht relativ robust und pflegeleicht sein  - wodurch er sich auch in Küche und Bad einsetzen lasse. weiter lesen

„Formpark“ - und das kreative Spiel mit der Holzbodenverlegung beginnt
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„Formpark“ heißt die Neuheit der Bauwerk Parkett GmbH, die einen enor­men Variantenreichtum für Holzböden birgt: Durch die Kombination von zwei Parkettformaten und drei Farben ergeben sich Hunderte ver­schiede­ner Verlegemöglichkeiten. weiter lesen

Eichedielen im Used Look neu von Hain: roh ist eben in
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Wie ein guter Wein „reift“ auch ein echter Naturholzboden mit den Jah­ren: Die glanzvolle Frische nach der Verlegung wird mit der Zeit durch charak­tervolle und lebendige Ausstrahlung ersetzt. Hain bietet vor die­sem Hinter­grund neue Oberflächen in „Rohoptik“ an, die aussehen, als würden sie bereits eine Lebensgeschichte erzählen. weiter lesen

Hain erweitert seine Präsenz im Oberschleißheimer Parkett/Hotel-Kompetenz-Zentrum
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Die Parkettmanufaktur Hain hat seine Präsenz im Oberschließheimer Ho­tel-Kompetenz-Zentrum erheblich erweitert: In fünf neuen Musterräu­men zeigt der Naturholzspezialist Landhausdielen, mit denen das Unter­nehmen seine Marktposition als Anbieter hochwertig veredelter Natur­holzböden im exklu­siven Objektbau unterstreichen möchte. weiter lesen

„Europarquet“ soll Prüfmethoden für Oberflächen- und Verklebungsqualität entwickeln
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Am 18. Februar 2014 startete in Dresden das Forschungsprojekt „Euro­par­quet“. Damit sollen reproduzierbare und einheitliche Prüfmethoden in Bezug auf die Oberflächen- und Verklebungsqualität sowie die Klimabe­ständigkeit von mehrschichtigen Parkettböden entwickelt werden. weiter lesen

Forschungsprojekt „Parkettkleber“ untersucht Verhalten von Parkett bei Renovierungen
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/0865.php4
Am 1. März 2014 startete das Forschungsprojekt „Parkettkleber“, in des­sen Fokus das Verhalten von Parkett bei Renovierungen mit wasser­basier­ten Beschichtungen steht. weiter lesen

Merkblatt: Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen für Bodenbelag- und Parkettarbeiten
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Im Februar 2014 hat die Technische Kommission Bauklebstoffe im In­dus­trieverband Klebstoffe eine aktualisierte Neuauflage des TKB-Merk­blatts 8 „Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen für Bodenbelag- und Par­kettarbeiten“ veröffentlicht. weiter lesen

Pallmann X-Light verspricht Parkettrenovierung incl. Versiegelung über Nacht
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Bei manchen Objekten muss es schnell gehen mit den Parkettarbeiten - so wie z.B. in Ladengeschäften oder öffentlichen Einrichtungen. Als Lösung dafür hat Pallmann das X-Light-System vorgestellt, das mit ultraviolettem Licht die Versiegelung aktiv aushärtet. weiter lesen

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