Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 15.6.2014

Niedrige Energiekostenlocken Chemie- und Stahlunternehmen in die USA

Günstige Preise für Öl und Gas machen eine Produktion in den USA für energieintensive Industrien aus Deutschland immer attraktiver. Unternehmen wie Bayer, BASF und Wa­cker Chemie expandieren bereits stärker in die Vereinigten Staaten oder prüfen Inves­titionsmöglichkeiten in Amerika, ebenso europäische Stahlunternehmen wie Arcelor­Mit­tal und Voestalpine. Ein Anreiz für die deutsche Chemiebranche, ihre Produktion zu verlagern, ist der rund 60% günstigere US-Gaspreis. Niedrige Energiekosten sollen die amerikanische Industrie wieder wettbewerbsfähig machen und die Arbeitslosenquote verringern.

Aktuelle Erhebungen von KPMG zeigen, dass die Energiepreise in den USA mittelfristig niedrig bleiben dürften und für Branchen mit hohem Energiebedarf aus Europa ein günstiges Produktionsumfeld beibehalten wird. So bleibt Erdgas aus unkonventionellen Quellen laut dem „KPMG Outlook 2014“weiter günstig. Nach Angaben der amerika­ni­schen Energiebehörde EIA sorgt die ausgebaute Förderung dafür, dass die Vereinigten Staaten etwa bis zum Jahr 2017 vom Erdgasimporteur zum Nettoexporteur werden. Ab diesem Zeitpunkt werde die einheimische Förderung den Verbrauch übersteigen.

Erdöl und Erdgas im Überfluss

Außerdem glauben laut dem „KPMG Energy Industry Outlook Survey 2014“ knapp drei Viertel der befragten Experten an einen unabhängigen US-Energiesektor bis 2030 - das sind 11 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor (62%) und 21 Prozentpunkte mehr als 2012 (52%). Parallel zur steigenden Förderung von Schiefergas und -öl in den USA erhöhen sich auch die US-Raffineriekapazitäten spürbar. Günstige Energie und niedrige Rohstoffpreise sowie das seit 1973 bestehende Exportverbot für US-amerikanisches Rohöl sind die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung. Dieses steigende Angebot drückt auf die Gewinnmargen im europäischen Downstreamgeschäft.

„Ein weiterer Indikator für die fortschreitende Wettbewerbsfähigkeit der amerika­ni­schen Mineralölindustrie ist die allmähliche Verringerung der Kaufpreisspanne zwischen der US-amerikanischen Erdöl-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) und seinem europäischen Pendant Brent“, kommentiert Michael Salcher, Partner und Head of Energy & Natural Resources bei KPMG. Als eine weitere Auswirkung der Entwick­lun­gen im US-amerikanischen Raffineriemarkt sieht er konstante Kraftstoffpreise: „Der Kapazitätsausbau in den USA gepaart mit einem Überangebot auf dem europäischen Markt sollte mittelfristig für stabile Preise an Deutschlands Zapfsäulen sorgen - vor­aus­gesetzt die globalen Rahmenbedingungen bleiben gleich.“ ... Das hört sich so an, als gäb' es Erdöl und Erdgas dauerhaft im Überfluss. Trotzdem: Es ist und bleibt enorm unnachhaltig, diese endlichen Rohstoffe zu verbrennen oder zu verfahren. Stattdes­sen streiten wir uns um die Besteuerung einer - nach menschlichen Maßstäben - un­end­lichen Energie:

Reaktionen auf den möglichen Fall der Bagatellgrenze bei der EEG-Umlage
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Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zur EEG-Novelle haben Union und SPD laut Medienberichten eine Einigung bezüglich der Regelungen zum Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom gefun­den. weiter lesen

DETAIL Preis 2014 sucht zum sechsten Mal innovative Details
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Bereits zum 6. Mal lobt das Architekturfachmagazin DETAIL zusammen mit der BAU 2015 den DETAIL Preis 2014 aus. Gesucht werden archi­tektonisch anspruchsvolle und bereits realisierte Projekte. weiter lesen

DETAIL und Sto-Stiftung fördern auch 2014/2015 Architekturstudenten
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Auch 2014/2015 fördern DETAIL und die Sto-Stiftung besonders enga­gier­te und talentierte Architekturstudenten, die sich im Masterstudium befin­den oder dieses im Oktober 2014 beginnen. weiter lesen

Magnetisch gesteuerter Sonnenschutz gewinnt Velux International Design Award
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In der Design Academy Eindho­ven wurde am 22. Mai 2014 der Velux Inter­national Design Awardverliehen. Der Dachfensterhersteller hat­te Design­studenten aus ganz Europa da­zu aufgerufen, ihre Ideen zur zu­künftigen Gestaltung und Bau­weise von Sonnenschutzelementen von Dachfenstern einzu­reichen. weiter lesen

Neubau für die Sammlung des Vitra Design Museums
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Das Vitra Design Museum verfügt über eine der weltweit größten Mö­bel­design-Sammlungen mit mehr als 6.000 Möbeln, über 1.000 Leuchten und mehreren Nachlässen bedeutender Designer - wie z.B. Charles und Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Bislang war die Samm­lung nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. weiter lesen

Vier deutsche Betonverbände vertreten im BIBM den deutschen Betonfertigteilbau in Europa
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Um die Interessen des deutschen Betonfertigteilbaus in Europa besser bün­deln und wirksam vertreten zu können, engagieren sich vier Landes- bzw. Regionalverbände im BIBM, dem europäischen Betonfertigteilver­band. weiter lesen

20 Milliarden Euro Sanierungsrückstand bei deutschen Hochschulgebäuden
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Die Bundesländer investieren seit vielen Jahren deutlich weniger in die In­frastruktur von Universitäten und Fachhochschulen, als es für deren Erhalt notwendig wäre. Was für viele Lehrende und Studierende zur alltäglichen Erfahrung gehört, bestätigt eine aktuelle Studie. weiter lesen

Architekten geben der Bauqualität gute Noten
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Trotz Hauptstadtflughafen und Elbphilharmonie ist die Qualität am deut­schen Bau - nach Ansicht von 180 befragten Architekten - zwischen 2003 und 2013 deutlich besser geworden. Zu diesem Ergebnis kommen erste Vorabergebnisse aus der aktuellen Jahresanalyse von BauInfo­Consult. weiter lesen

aktualisiert: Kostenlose Handwerkervertrags-Muster von ZDB und Haus & Grund
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Haus & Grund und ZDB haben ihre gemeinsam herausgegebenen Hand­wer­kervertrags-Muster an die Gesetzesänderungen angepasst, die am 13. Juni 2014 in Kraft getreten sind. Ab diesem Stichtag steht dem Ver­braucher nämlich bei Vertragsabschlüssen mit einem Handwerker in bestimmten Fäl­len ein Widerrufsrecht zu. weiter lesen

Leitfaden des Landes Baden-Württemberg für die nachhaltige Beschaffung
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Ob Bürobedarf, Baumaterialien oder Kantinenbetrieb - wie Kommunen künf­tig umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte bei Ausschrei­bungen berücksichtigen können, erklärt ein neuer Leitfaden zur nach­haltigen öf­fent­lichen Beschaffung von Kommunen. weiter lesen

Roto behauptet sich gegen den Markt
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Trotz „eher noch steigender Marktrisiken“ will die Roto Frank AG auch 2014 auf Wachstumskurs bleiben. Nach Aussage des Vorstandes recht­fer­tigt der bisherige Jahresverlauf „alles in allem“ die Zuversicht des international tä­tigen Bauzulieferers „in eigener Sache“. Bereits 2013 sei es ihm gelun­gen, sich besser als die Märkte und die Wettbewerber zu behaupten. weiter lesen

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