Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 6.11.2014

Abschaffung der Sommerzeit

Der Petitionssauschuss des Deutschen Bundestages zeigt Verständnis für Forderungen nach Aufhebung der zweimaligen Zeitumstellungen in Sommer- und Winterzeit. Zu­gleich verweist er darauf, dass eine Änderung nur im europäischen Rahmen möglich sei. Während der Sitzung am 5.11. beschloss der Ausschuss daher einstimmig, da­hin­gehende Petitionen sowohl den Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu über­weisen als auch dem Europäischen Parlament zuzuleiten.

Die Petenten führen zur Begründung ihrer Forderung nach Aufhebung der Zeitum­stel­lung auf, dass die ursprünglich verfolgten energiepolitischen Ziele, insbesondere die erwarteten Energieeinsparungen, nicht erreicht worden seien. Vielmehr erzeuge die Umstellung höhere Kosten für Staat und Wirtschaft und sei mit zahlreichen Nachteilen für Mensch und Tier verbunden. So führe die zweimalige Zeitumstellung zu erheblichen biorhythmischen Störungen. Außerdem seien Konzentrationsschwächen, Schlafstö­run­gen und eine Häufung von Verkehrsunfällen nach der Zeitumstellung die Folge.

Wie aus der Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses hervorgeht, wurde die Sommerzeit in Deutschland 1980 zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit im Som­mer eingeführt. Mit einer EU-Richtlinie seien die Regelungen zur Sommerzeit ab 2002 „dauerhaft, EU-weit und für alle Mitgliedstaaten verbindlich“ eingeführt worden. Die Harmonisierung der Sommerzeit, so heißt es weiter, habe insbesondere ein reibungs­loses Funktionieren des Binnenmarktes sicherstellen sollen. Ausdrücklich hervor­zu­heben sei, dass die Richtlinie den Staaten kein Wahlrecht lasse.

Lezter Bericht - von 2007! - bestätigt positive Wirkung der Sommerzeit

Der Petitionsausschuss weist darauf hin, dass eine Initiative zur Änderung der Rechts­lage „nur im Wege einer Initiative auf europäischer Ebene zielführend ist“. Zwar habe die Europäische Kommission in ihrem letzten Bericht vom 23. November 2007 zu den Auswirkungen der Zeitumstellung, die positive Wirkung der aktuellen Regelung be­stä­tigt. Zudem hätte seinerzeit keiner der Mitgliedstaaten eine Änderung der geltenden Regelung gefordert. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, eine europäische Bür­ger­initiative mit dem Ziel einzuleiten, die Zeitumstellung abzuschaffen, heißt es in der Vorlage.

„Bilanz der Sommerzeit“

In diesem Zusammenhang macht der Petitionsausschuss auch darauf aufmerksam, dass vom Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ein TAB-Forschungsprojekt „Bilanz der Sommerzeit“ beschlossen worden sei. Hintergrund des­sen sei, dass sich viele Rahmenbedingungen für die Bewertung der Zeitumstellung seit dem Bericht der EU-Kommission 2007 zum Teil verändert hätten. Zentrale Frage­stel­lung des Projektes sei, „ob gegenüber der Einschätzung der EU-Kommission von 2007 eine substanzielle Neubewertung der Auswirkungen der Sommerzeit angezeigt ist“. ... Die heutigen Baulinks-Beiträge tangieren diese Fragen allerdings nur unwesentölich, denn gelüftet werden muß so oder so. Allenfalls gilt es, die Systemzeit umzustellen:

Kompendium der Lüftungs-und Klimatechnik von Prof. Dr.-Ing- Helmut E. Feustel
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1851.php4
Für Ingenieure der Lüftungs- und Klimatechnik sind fundierte Kenntnisse der technisch möglichen Zustandsänderungen feuchter Luft unver­zicht­bar, um diese in Programmen der Automatisierungs- und Simulations­technik hinterlegen zu können. weiter lesen

Neue Lüftungsgeräte-Generation von Wolf für Volumenströme von 4.800 bis 9.000 m³/h
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1850.php4
Über die Jahre hat Wolf mit Kompakt-Lüftungsgeräten, Großraumlüf­tungs­systemen und Wohnungslüftungen ein abgestimmtes Lieferpro­gramm ent­wickelt. Hinzu kommt nun mit dem CRL ein neues „Comfort-Kompakt-Lüf­tungsgerät“. weiter lesen

Neue Lüftungsgeräte von Daikin für Luftvolumenströme zwischen 500 und 25.000 m³/h
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1849.php4
Daikin hat ein neues Lüftungsgeräte-System zur Regelung von Tempe­ratur, Luftfeuchtigkeit und-qualität in Bürogebäuden, Schulen, Hotels, Sport­zentren und anderen Gewerbebauten vorgestellt. weiter lesen

Dezentrale Lüftungsgeräte von Benzing für Luftmengen bis ca. 550 m³/h
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1848.php4
Die Benzing-Wandeinbaugeräte der Reihen WRGW 250 und 550 ermögli­chen die dezentrale Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung für größere Luftmengen bis ca. 550 m³/h. Zudem ist spe­ziell mit dem WRGW 550 EV ein Gerät mit Nachheizfunktion verfügbar. weiter lesen

Dezentrales Lüftungssystem von bluMartin mit dezentem Auftritt in der Fensterlaibung
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1847.php4
Um vermeiden zu können, dass Zu- und Ablufthauben dezentraler Lüf­tungsgeräte Fassaden die ungestörte Großzügigkeit rauben, hat blu­Mar­tin für das dezentrale Lüftungssystem „freeAir 100“ eine Einbaulö­sung für Fensterlaibungen entwickelt. weiter lesen

Kompakte Infos zur „kontrollierten Schalldämmlüftung“ von Lunos
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1846.php4
Während mangelnder Wärmeschutz „nur“ Geld kostet, kann schlechter Schallschutz auf's Gemüt gehen und sogar krank machen. Darum ste­hen Schallschutzmaßnahmen schnell auf der Agenda, wenn u.a. Ver­kehrs­pro­jekte Menschen auf die Pelle rücken. weiter lesen

Neue Steuereinheit und Funkfernbedienung für Meltem-Lüftungsgeräte
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1845.php4
Zur Bedienung seiner dezentralen Lüftungsgeräte der Serie M-WRG hat Meltem mit InControl eine neue kabelgebundene Steuereinheit vorge­stellt. Und darüber hinaus gibt es eine bequem zu handhabenden Funkfern­be­dienung. weiter lesen

TaHoma Connect, Somfys internetbasierte Haussteuerung, kann auch dezentral lüften
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/1844.php4
TaHoma Connect ist um eine Komponente reicher: Neben Sonnen­schutz, Fenstergriffen, Beleuchtung und Gefahrenmeldern lässt sich jetzt auch das dezentrale Lüftungsgerät DL 50 WE von Glen Dimplex einbinden. weiter lesen

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