Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 5.2.2015

Energieauditgesetz

Große Unternehmen sollen verpflichtet werden, in regelmäßigen Abständen so­ge­nann­te Energieaudits durchzuführen. Dabei werden die Energiequellen und der Energie­ver­brauch eines Unternehmens überprüft und bewertet. Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie stimmte am Mittwoch dem von der Bundesregierung eingebrachten Ent­wurf eines Gesetzes zur Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie und zur Ver­schie­bung des Außerkrafttretens des §47g Absatz 2 des Gesetzes gegen Wett­be­werbs­be­schränkungen (18/3373, 18/3788) zu. Für den Entwurf stimmten die Koalitions­frak­tionen CDU/CSU und SPD, die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen waren dagegen.

Wie es im Gesetzentwurf heißt, soll die Pflicht zur Durchführung dieser Energieaudits einen gemeinsamen Rahmen für Maßnahmen zur Förderung von Energieeffizienz in der EU schaffen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Energieeffizienz in der EU bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent gesteigert wird. Wie die Bundesregierung in der Be­grün­dung des Entwurfs schreibt, sind deutsche Unternehmen weltweit Vorreiter bei der Nutzung energieeffizienter Techniken und Lösungen, um bestehende Einsparpotenziale zu identifizieren und zu heben. „Mit der Pflicht zur Einführung von Energieaudits soll diese Entwicklung verbreitert werden“, hofft die Bundesregierung. Die Steigerung der Energieeffizienz durch den smarten Einsatz von Energie diene der Versorgungssi­cher­heit und der Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung. Sie leiste gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung. Die Wirtschaft wird durch die Energieaudits mit Kosten in Höhe von 50 Millionen Euro pro Jahr belastet.
  • Der Ausschuss beschloss mit Mehrheit der Koalitionsfraktionen einen Ände­rungs­an­trag. Danach müssen Firmen, die über die Pflicht zu Energieaudits hin­aus­gehen und Energiemanagementsysteme einführen wollen, die Ener­gie­audits nicht bis zum 5. Dezember dieses Jahres durchführen. Auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmte zu, während sich die Linksfraktion enthielt.
  • Gegen die Stimmen der Opposition billigte die Ausschussmehrheit einen Ent­schließ­ungsantrag von CDU/CSU und SPD. Danach soll die Bundesregierung beim Vollzug des Gesetzes nicht auf Energieaudits in jeder Filiale von Unter­neh­men bestehen, sondern es soll die Möglichkeit geben, bei vergleichbaren Stand­orten Cluster zu bilden. Sonst könne für Unternehmen mit einer Vielzahl gleich­artiger Standorte ein unverhältnismäßiger Aufwand entstehen.
  • Abgelehnt wurde ein Entschließungsantrag von Bündnis 90/die Grünen, mit dem unter anderem das Ziel verfolgt wurde, neben großen Unternehmen auch kleine und mittlere energieintensive Unternehmen in die Auditpflicht einzu­be­ziehen.
Die CDU/CSU-Fraktion bezeichnete den Gesetzentwurf als 1:1-Umsetzung der EU-Richt­linie. In der öffentlichen Anhörung deutlich gewordene Probleme beim Vollzug seien im Änderungsantrag und im Entschließungsantrag aufgegriffen worden. Die SPD-Fraktion sagte, die Energiemanagementsysteme seien ein Plus im Vergleich zu den Audits. Deshalb sei es richtig, die Managementsysteme im Änderungsantrag als Ersatz für die Energieaudits zuzulassen.

Dagegen sprach die Linksfraktion von einer „mutlosen Pflichterfüllung“, weil der von der EU gesetzte Termin näher rücke. Bei den Audits handele es sich um reine Do­ku­men­ta­tions­pflichten, unternehmen müssten die Firmen nichts. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erklärte, bei den kleinen und mittleren Unternehmen lägen Potenziale für mehr Energieeffizienz, die genutzt werden müssten. ... Auf Baulinks jedenfalls geht es heute um Industrie- und Flachdächer mit viel Platz für Kollektoren von alternativen Energien:

Verklebter System-Dachaufbau mit Dampfsperre nach IndBauRL mit „Bondrock MV“
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Im Rahmen eines Brandversuches konnte Rockwool nachweisen, dass mit „Bondrock MV“ verklebte Dachkonstruktionen - jetzt auch inklusive Dampf­sperre - realisiert werden können, die den Brandschutzfor­de­run­gen der Industriebaurichtlinie entsprechen. weiter lesen

AGI veröffentlicht Arbeitsblatt B 13 „Sicherheitsaspekte - Industriedächer“
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Der Arbeitskreis Industriedächer der AGI hat mit dem Arbeitsblatt B 13 einen Leitfaden für die Planung, Konstruktion, Ausführung und Nutzung der sicherheitsrelevanten Gebäudeausstattung für flache und flachge­neig­te Industriedächer entwickelt. weiter lesen

Das Plus der neuen Tectofin RV-Dachbahn von Wolfin ist eine Glasvlieseinlage
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Tectofin RV plus ist eine mit einem 200 g Polyestervlies kaschier­te Dach- und Dichtungsbahn aus hochpolymerem Kunststoff und Acryl­syn­these­kautschuk. Das Plus bei der neuen Tectofin Generation ist die mittige Ein­lage aus einem leistungsfähigen Glasvlies. weiter lesen

Selbstklebende FDT-Flachdachbahn mit Brandschutzlage ohne offene Flamme verlegbar
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Mit Rhepanol hsk hat FDT eine neue Variante ihrer Premiumdachbahn Rhe­panol vorgestellt. Die selbstklebende Bahn lässt sich komplett ohne offene Flamme verarbeiten. Für eine wirtschaftliche Verarbeitung wird die Dach­bahn exklusiv in 1,50 m Breite angeboten. weiter lesen

Neuer Sprühkleber macht Firestone EPDM Dachbahnen auch für kleinere Dachflächen interessant
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/0205.php4
Mit Bonding Adhesive BA-2012 S hat Firestone einen neuen, sprühbaren Kontaktkleber für RubberGard EPDM Dachbahnen vorstellt, der sich für Arbeiten auf kleineren Dachflächen von niedrigen Gebäuden und an Hoch­zügen anbietet. weiter lesen

Neues System zur vollflächigen Verklebung von Flachdachbahnen von Soudal
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Soudal hat sein Sortiment für den Dachprofi um ein neues System zur voll­flächigen Flachdachverklebung erweitert. Mit Soudatherm Roof 360 M las­sen sich vlieskaschierte Dach- und Abdichtungsbahnen auf unter­schiedli­chen Untergründen verkleben. weiter lesen

Leckageortung und Funküberwachung am Flachdach mit Wireless Monitoring von Sika
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Mit Roof Control bietet Sika bereits seit geraumer Zeit ein System zur punktgenauen Ermittlung von Undichtigkeiten auf Flachdächern an. Ab sofort ist das System als kompaktes Set erhältlich und kann optional um Wireless Monitoring ergänzt werden. weiter lesen

Gründach-Inventarisierung aus der Luft beim 2. Fachseminar Dachbegrünung für Kommunen
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Wie viele Gründächer existieren bereits in Deutschlands Städten? Und wel­che Dächer bieten Potenzialflächen für den Ausbau der grünen Infrastruk­tur? Gemeinsam mit dem DLR und Partnerstädten hat der Deutsche Dach­gärtner Verband ein fernerkundliches Verfahren ent­wickelt, um diese Fra­gen beantworten zu können. weiter lesen

Planerseminar „ÖkoEnergetische Gebäudehülle 2015“ in vier Städten
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Die Firmen BASF, Jet Tageslicht & RWA, Optigrün, Swisspor und Vedag laden Planer, Generalunternehmer, Bauherren und Verwaltungen zu vier kostenfreien Planerseminaren im Jahr 2015 ein. weiter lesen

ZinCo Gründach-Seminare 2015: in 15 Städten im Februar und März
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ZinCo will mit der diesjährigen Seminarreihe Architekten und Verarbeiter nicht nur fachlich von der Gründach-Idee überzeugen, sondern im Herzen begeistern. Die Seminare, für die keine Teilnehmergebühren anfallen, finden in 15 Städten jeweils von 14:00 bis 17:30 Uhr statt. weiter lesen

Bilfinger bekommt zwei neue Vorstände - aus der TV-Branche und aus Skandinavien
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Wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz in seiner am 6.2. erscheinenden Aus­ga­be berichten wird, erhält der Mannheimer Bau- und Dienst­leis­tungskonzern Bilfinger zwei neue Vorstände. weiter lesen

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