Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 1.4.2015

Treibhausgasemissionen sinken auf niedrigsten Wert seit 2010

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind 2014 gegenüber dem Vorjahr erstmals seit drei Jahren wieder gesunken. Das geht aus der Nahzeitprognose des Umweltbun­des­amtes (UBA) hervor. Die Emissionen sanken demnach um mehr als 41 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente, das ent­spricht 4,3 Prozent. Insgesamt lagen die Treibhaus­gas­emis­sionen 2014 damit bei 912 Mio. Tonnen – dem niedrigsten Wert seit 2010. Das entspricht einer Minderung um 27 Prozent im Vergleich zum internationalen Referenzjahr 1990.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks freut sich: „Der Trend weist endlich wieder in die richtige Richtung. Ein Großteil der Minderung war 2014 auf den milden Winter zurückzuführen. Aber einen Teil des Rückgangs haben wir echten Fortschritten beim Klimaschutz zu verdanken.“ UBA-Präsidentin Maria Krautzberger relativiert: „Der milde Winter und der dadurch geringere Heizenergieeinsatz können nicht darüber hinweg­täu­schen, dass wir bei der energetischen Gebäudesanierung nicht wesentlich vorangekommen sind. Die immer noch steigenden Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft und vor allem im Verkehr weisen deutlich auf die vorhandenen Defizite hin. Und die trotz massiv wachsender erneuerbarer Energien nach wie vor hohen Emissionen vor allem aus der Braunkohleverstromung zeigen, dass wir hier zusätzlichen Handlungsbedarf haben.“


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Wichtigste Ursache für den Emissionsrückgang bleibt der geringere Einsatz fossiler Brennstoffe. Dieser wiederum ist zu einem großen Teil auf die milde Witterung und den damit verbundenen geringeren Heizenergieeinsatz in Gebäuden und Haushalten zurückzuführen.

Böse Braunkohle

Besonders stark ist der Rückgang bei Erdgas und Steinkohle: Der Einsatz von Erdgas verursachte 12,9%, der Einsatz von Steinkohle 8,2% geringere Kohlendioxid­emis­sionen; die durch den emissionsstärksten Brennstoff Braunkohle verursachten Kohlen­dioxid­emis­sionen gingen dagegen vergleichsweise wenig um nur 2,2% zurück. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch nahm 2014 um 2,4 Prozentpunkte auf 27,8% zu. In erster Linie haben die erneuerbaren Energien die emissionsärmeren fossilen Brennstoffe Erdgas und Steinkohle verdrängt, während Braunkohlekraftwerke auf hohem Emissionsniveau nahezu verharren.

Zu viel Verkahr

Im Vergleich der unterschiedlichen Sektoren trug die Energiewirtschaft (allgemeine Strom- und Wärmeversorgung) mit knapp 6% Rückgang zur Treibhausgasminderung bei. Im Verkehr dagegen stiegen die Emissionen um mehr als 3%. Ursache dafür ist eine gesteigerte Verkehrsleistung sowohl im gewerblichen als auch privaten Bereich, die mit einem anhaltenden Wirtschaftswachstum und deutlich zurückgegangenen Kraftstoffpreisen einherging.

Abfall, Landwirtschaft, Industrie ... Badzimmer

Im Abfallbereich gingen die Emissionen des Treibhausgases Methan vor allem wegen des Verbots zur Deponierung organischer Abfälle 2014 um 0,6 Mio. Tonnen CO2-Äqui­va­lente zurück. In der Landwirtschaft stiegen die Emissionen des Treibhausgases Lachgas (N2O) auf Grund des erhöhten Absatzes an mineralischem Dünger leicht an. Der Anteil fluorierter Gase – so genannter F-Gase – in der Industrie blieb weitgehend konstant. Diese Treibhausgase sind unterschiedlich klimawirksam und werden zur besseren Vergleichbarkeit in CO2-Äquivalente umgerechnet. ... Und selbst im Bade­zim­mer ist hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen:

Umweltfreundlichere Kunststoff- bzw. Acryl-Wannen - gefördert von der DBU
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Jährlich werden in Europa rund drei Millionen Wannen aus Kunststoff bzw. Acryl produziert. Den meisten Menschen ist aber wohl nicht be­wusst, dass dafür sehr viel Energie gebraucht wird und umwelt- und gesundheits­schäd­liche Chemikalien eingesetzt werden. weiter lesen

Neue „Meisterstücke“ von Kaldewei: Emerso designt von Arik Levy
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Zusammen mit Arik Levy hat Kaldewei die Premium-Kollektion „Meister­stücke“ erweitert und die neue Wannen auch um Waschtische ergänzt. Die freistehende Wanne besitzt einen leicht ansteigenden Rand mit in sich verdrehten Konturen. weiter lesen

BetteLux Shape: Wannen und Becken unverkleidet getragen von Stahlrahmen
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BetteLux Shape ist ein neues Badkonzept aus Stahl/Email, das mit einem neuen Waschtisch- und Wannen-Design das Innerste nach außen kehrt. Bette hat damit die Ur-Idee von der Wanne im Rahmen zu Ende gedacht und einen Einrichtungsstil daraus gemacht. weiter lesen

Paiova 5: Zwei-in-Eins- bzw. Eine-für-Zwei-Badewanne neu von Duravit
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Das Design einer Badewanne gibt in der Regel vor, ob eher sitzend ge­badet wird oder ob im Liegen relaxt werden kann. Die Duravit-Wanne Paiova 5 von EOOS überwindet solche Vorgaben: Ihr Konzept ist ganz auf indivi­du­ellen Komfort ausgelegt. weiter lesen

Badewannen-Unikate von Villeroy & Boch dank von Hand aufgebrachter Echtholzfurniere
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Exklusiver Luxus im Bad hat einen weiteren Namen: Squa­ro Prestige von Villeroy & Boch. Von Hand aufgebrachte Echtholzfurniere veredeln frei­stehende Squaro Edge 12-Badewannen aus Quaryl zu Unikaten für luxuriöse An­sprüche. weiter lesen

Wenn eine Badewanne Nadelstreifen trägt...
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Mit der Accademia Gessato Limited Edition bereichert Teuco seine Kol­lektion um ein Unikum. So sieht also eine Badewanne aus, die Nadel­streifen trägt - mit weißen Längsstreifen auf blauem Untergrund. weiter lesen

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