Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 29.7.2015

Innovationszentren anstatt herkömmliche F&E-Strukturen

Digitale Innovationen werden immer wichtiger, jedoch tun sich führende Unternehmen damit weiterhin schwer. 38% der 200 führenden Unternehmen haben weltweit physische Inno­va­tions­zenten in Technik-Ballungsräumen gegründet, um tra­di­tio­nelle Wege herkömmlicher Forschungs- & Entwicklungs-(F&E-)Ansätze zu verlassen. Das zeigt die aktuelle Studie „The Innovation Game: Why and How Businesses are Inves­ting in Innovation Centers“ der Altimeter-Gruppe und Cap­ge­mini Consulting. Die Studie beschreibt, dass große tra­di­tio­nelle Unternehmen zu schlecht gerüstet sind, um sich der Herausforderung des „digitalen Darwinismus'“ zu stellen. Mit den Innovationszentren soll ein Ökosystem gefördert werden aus ...
  • Start-ups,
  • Risikokapital-Anlegern,
  • Inkubatoren und
  • akademischen Institutionen.

Berlin und München unter den Top 10

Mit jeweils fünf Innovationslaboren zählen Berlin und München zu den Top 10-Städten, die weltweit die meisten Labore aufweisen. Für die Studie wurden Innovationszentren der 200 größten Unternehmen aus den Sektoren Automotive, Finanzdienstleistungen, Konsumgüter & Handel, Produktion und Telekommunikation untersucht. Zusätzliche Erkenntnisse ergaben sich aus qualitativen Befragungen von Innovations-Verant­wort­lichen der Unternehmen.

Brian Solis, Principal Analyst der Altimeter-Gruppe, erklärt dazu: „Nie zuvor waren Innovationen für die global größten Unternehmen wichtiger und schwieriger. Wenn Innovationen kontinuierlich ausbleiben, müssen einst bedeutende Unternehmen feststellen, dass ihre bislang bewährten Innovationswege in eine Sackgassen führen. Es ist an der Zeit, innovativ zu sein oder unterzugehen!“

Steffen Elsässer, Senior Vice President bei Capgemini Consulting ergänzt: „Viele Unternehmen gingen in den letzten Jahren das Thema Innovation durch Part­ner­schaften oder Zukauf von Start-ups an. Dies ist allerdings zu kurz gegriffen, da es im Innovationsprozess auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen internem sowie externem Wissen und Ideen ankommt. Innovationslabore bieten daher eine gute Plattform, um die notwendige Start-up-Mentalität zu etablieren und Konzepte bis zur Marktreife zu begleiten.“


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Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • 38% der 200 führenden Unternehmen haben weltweit Innovationszenten in Technik-Ballungsräumen gegründet.
  • In den USA und Europa gibt es mit jeweils 29% die meisten Innovationszentren, gefolgt von Asien mit 25%.
  • Das Silicon Valley ist das attraktivste Gebiet für die Ansiedlung von Inno­va­tions­zentren.
  • 61% der untersuchten Unternehmen unterhalten mindestens ein Zentrum im Valley. Es bilden sich jedoch immer mehr Ballungsräume heraus
  • Berlin und München sind unter den Top-zehn-Städten mit jeweils fünf Inno­va­tions­zentren.
  • Die beliebtesten Forschungsgebiete sind aus dem Bereich eta­blier­ter Tech­no­logien, wie zum Beispiel Mobility (63%) und Big Data/Analytics (51%).
  • Weniger reife Technologien, u.a. 3D-Druck (5%), Virtual Reality (13%) und Robotics (13%), sind aktuell von geringerer Priorität.
  • Die Durchdringung der Sektoren variiert signifikant. Mit 58% hat die pro­du­zie­ren­de Industrie klar die Führung inne, im Finanzsektor haben trotz des großen digitalen Drucks nur 28% ein Innovationszentrum.
  • Innovation Center sind hilfreich, um Ideen zu generieren und implementieren. Sie sind attraktiv für bestehende und neue Mitarbeiter und können die Zusammenarbeit mit Start-ups fördern.
Die Studie ist downloadbar unter de.capgemini-consulting.com > Publikationen (direkter PDF-Download), und wir wenden uns mit einem Schuß digitaler Welt wieder der Wärmetechnik zu:

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