Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 5.8.2015

Maßnahmen gegen Meeresmüll

Die G7-Staaten konkretisieren ihren Aktionsplan gegen die Vermüllung der Meere. Bei einem Treffen vom 3.-5. August in Berlin sollen praktische Maßnahmen erarbeitet werden, durch die die Abfall-Einträge vom Lande und auf See verringert werden. Außerdem geht es um die Beseitigung der aktuellen Abfälle in den Meeren.

zur Erinnerung: Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben anlässlich ihres Gipfels Anfang Juni 2015 in Elmau einen G7-Aktionsplan zur Bekämpfung der Vermüllung der Meere beschlossen und sich ausdrücklich zu konkreten Maßnahmen verpflichtet. Staatssekretär Jochen Flasbarth hat am 3.8. in Berlin einen Workshop im Rahmen des Follow up zu den Elmau-Beschlüssen eröffnet. „Die Meeresvermüllung ist eines der sichtbarsten Zeichen nicht-nachhaltiger Wirtschafts- und Lebensweisen!“ sagte er zu den Teilnehmern des Workshops.

100 bis 142 Millionen Tonnen Meeresmüll

Zurzeit sollen schätzungsweise 100 bis 142 Millionen Tonnen an Abfällen die Meere verschmutzen. Es handelt es sich vor allem um Verpackungsmaterialien sowie um Abfälle aus Fischerei und Schifffahrt. Etwa Dreiviertel davon bestehen aus Kunst­stof­fen. Jährlich kommen derzeit bis zu 10 Millionen Tonnen hinzu.

Staatsekretär Flasbarth: „Das Thema ‚Meeresmüll‘ drängt schon seit langem auf die Agenda des Meeresschutzes, national wie international. ...  Wir streben jetzt ein Bündel konkreter Umsetzungsschritte an, mit deren Hilfe wir die Weltmeere vor noch stärkerer Belastung durch Unmassen von Müll, insbesondere Plastikmüll, bewahren können. Am Ende brauchen wir eine klare Roadmap.“ ... Da sind wir mit unseren heutigen Beiträgen rund um die solare Wärme schon ein Stückchen weiter:

„SolnetBW“: Studie empfiehlt, Wärmenetze mit mehr Sonnenenergie zu speisen
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1346.php4
In Baden-Württemberg könnten Nah- und Fernwärmenetze bis zu einem Anteil von 15% mit Sonnenenergie versorgt werden. Um den Anteil der solarthermischen Wärme zu steigern, müssten allerdings Bekanntheit und Wissen um die Technik verbessert werden. weiter lesen

BINE-Projektinfo: Neues Zeolith speichert mehr Wärme
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1345.php4
Hydrophile Zeolithe verfügen über nahezu ideale Eigenschaften für den Einsatz in Wärmespeichern. Sie speichern die Wärme fast verlustfrei, sind umweltfreundlich und kostengünstig. Das BINE-Projektinfo „Wärmespeicher in Form gebracht“ (07/2015) stellt ein optimiertes Herstellungsverfahren für Zeolith-Wärmespeicher vor. weiter lesen

Kunststoffkollektoren ökologisch und ökonomisch deutlich besser
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1344.php4
Die Forschungsgruppe „Gebrauchsdaueranalyse“ des Fraunhofer ISE hat die Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz von Kollektoren aus Kunststoff­ma­te­rialien unter­sucht. Vieles spricht demnach für Kunststoffkollektoren. weiter lesen

Ratiotherm startet Produktion von solarthermischen Kollektoren
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1343.php4
Ratiotherm aus dem oberbayerischen Dollnstein hat ihr Angebot für die regenerative Wärmegewinnung weiter ausgebaut. Seit Mitte 2015 pro­duziert das Unternehmen seine eigenen Kollektorserien sowohl für Schräg- als auch für Flachdach-Anlagen. weiter lesen

Thermische Solaranlagen weiterhin gefragt als Öko-Wärme­lieferant
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1342.php4
Solarthermie hat unter den Heizenergien im Neubau die Nase vorne. Von den rund 216.000 im Jahr 20014 errichteten Wohnungen nutzen knapp 70.000 Wohnungen Solarenergie für die Wassererwärmung und rund 38.000 Wohnungen zur Heizungsunterstützung. weiter lesen

Consense ist Geschichte
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1341.php4
Die Messe Stuttgart und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) haben sich darauf verständigt, die bislang gemeinsam aus­ge­rich­tete Consense nicht weiterzuführen. weiter lesen

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