Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 6.8.2015

Erste Genfer Atomkonferenz vor 60 Jahren

Vor 60 Jahren fand vom 8. bis 20. August 1955 unter Federführung der Vereinten Nationen (VN) die ersten Genfer Atomkonferenz (International Conference on the Peaceful Uses of Atomic Energy) statt. Die Konferenz stand ganz im Zeichen der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Die Teilnehmer diskutierten unter dieser Leitidee ein breites Themenspektrum ...
  • von der Reaktorforschung und -technologie,
  • über Gesundheits- und Sicherheitsaspekte
  • bis hin zu den weltweiten Anforderungen an die Energieversorgung und den Beitrag, den die Kernenergie dazu leisten kann.
Für die erste Atomkonferenz wurden von 38 Regierungen nicht nur über 1.000 Paper eingereicht; mit mehr als 1.400 Teilnehmern war sie zum damaligen Zeitpunkt auch eine der größten Veranstaltungen der VN.

In Deutschland, in dem erst nach der Erklärung zum Verzicht auf nukleare Bewaffnung in den Pariser Verträgen von 1954 und mit der Westintegration eine Perspektive für Kernforschung entstanden ist, hatte die Konferenz erhebliche Konsequenzen. Angesichts des technisch-wissenschaftlichen Rückstands in der Kerntechnik waren Wissenschaft und Politik stark motiviert, diesen aufzuholen und die Technik auch in Deutschland zu nutzen. Damit begann in Deutschland eine bemerkenswerte industrielle Erfolgsgeschichte der Kerntechnik: Bis Oktober 2014 wurden laut Deutschem Atomforum (DAtF) 5.000 Terawattstunden aus Kernenergie erzeugt. Weiter rechnet das DAtF vor, dass damit unter Berücksichtigung der deutschen Erzeugungsstruktur von 1961 bis heute der Ausstoß von rund fünf Milliarden Tonnen CO2in die Atmosphäre vermieden werden konnte.

„Atoms for Peace“

Die Atomkonferenz 1955 war auch eine Reaktion auf die „Atoms for Peace“-Rede des damaligen amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower vor den VN im Jahr 1953, in der er seine Vorstellungen und Pläne zur friedlichen Nutzung der Kernenergie erläuterte. Im Vordergrund stand das Ziel, die Kernenergie in den Bereichen Landwirtschaft, Medizin und zur Stromerzeugung nutzbar zu machen. Dazu regte Präsident Eisenhower die Schaffung gemeinsamer Kooperationsstrukturen unter dem Dach einer internationalen Atomenergie-Agentur an. Im Jahr 1954 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen einen Beschluss, der die Gründung der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEA) und die Durchführung einer internationalen technischen Konferenz, der ersten Genfer Atomkonferenz, vorsah. ... Gleichwohl steigen wir mit alternativen Konzepten zum Atomstrom in die heutigen Baulinks-Beiträge ein:

Erstes Mehrfamilienhaus mit „Passivhaus Plus“-Zertifikat steht in Innsbruck
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1350.php4
Als weltweit erstes Mehrfamilienhaus wurde ein Gebäude der Wohnbau­ge­sell­schaft „Neue Heimat Tirol“ mit einem „Passivhaus Plus“-Zertifikat aus­gezeichnet. Grundlage dafür war die Einhaltung des Passivhaus-Standards. weiter lesen

Erstes „AktivPlus“-Fertighaus: Evolution Stuttgart von Bien-Zenker
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1349.php4
Evolution Stuttgart heißt ein neues Musterhaus von Bien-Zenker: Als ers­tes Fertighaus wird es nach den Regeln des „AktivPlus“-Labels zer­tifiziert. Entwickelt wurde das Effizienzhaus 55 zusammen mit Velux. weiter lesen

Firmengruppe Werner Sobek steigt beim Start-up alphaEOS ein
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1348.php4
Das Stuttgarter Start-up alphaEOS entwickelt eine selbstlernende Hei­zungssteuerung, die eine Senkung des Energieverbrauchs von Häusern, Wohnungen und Büros um bis zu 40% verspricht. Das System will damit ähnlich effektiv sein wie eine viel aufwändigere Gebäudedämmung. Nun beteiligt sich die Werner Sobek an alphaEOS. weiter lesen

Reorganisation von GEA bzw. GEA Heat Exchangers - von 1920 bis heute
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1347.php4
2010 wurden die 9 GEA-Divisionen in 5 Segmente aufgeteilt – der größte Bereich war GEA Heat Exchangers, der 2014 ver­äußert wurde. Im Oktober 2014 wurde der Verkauf rechts­wirksam, und die GEA Heat Exchangers Group wurde in 3 eigenständige Unternehmen aufge­teilt, die jetzt ihren Außenauftritt verändern. weiter lesen

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