Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 9.11.2015

Sicherheitslücken durch Verwertung älterer Bürotechnik

Es gibt heute wohl kein Büro mehr ohne Telefonanlage, Scanner, Drucker und Kopierer. Und weil die Bürotechnik von Jahr zu Jahr intelligenter wird, tauschen deutsche Unternehmen sie im Schnitt alle drei bis fünf Jahre aus. Was dabei nur wenigen bewusst ist: Selbst Kopierer speichern heute Unmengen sensibler Daten. Gelangen diese in die falschen Hände, kann das für den ehemaligen Besitzer sogar existenz­be­droh­liche Folgen haben, warnt z.B. Marcus Lentz von der bundesweit operierenden Detektei Lentz & Co. GmbH.

Was passiert mit einem Kopierer am Ende seines Lebenszyklus? Ob Kauf- oder Leasinggerät - häufig realisieren die Besitzer den Restwert durch einen Verkauf über ebay oder andere Plattformen für gebrauchte Güter. Für wenige Hundert Euro können Schnäppchenjäger so nicht nur ein echtes Profigerät erwerben, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Tausende Seiten an sensiblen, persönlichen Daten. „Nicht nur Scanner, sondern auch Kopierer speichern fast unendlich viele Dokumente auf einer eingebauten Festplatte ab. Wird diese vor dem Austausch nicht komplett und sicher gelöscht, ist es ein Leichtes, sie durch Unbefugte auszulesen“, warn Lentz.
 
Seiner Erfahrung nach ist das damit verbundene Risiko nur wenigen überhaupt bewusst. Auch eine Umfrage des Wirtschaftsmagazins Plusminus ergab kürzlich, dass bis zu 75% der angesprochenen Unternehmen, darunter Anwaltskanzleien, Arztpraxen und Steuerberater, beim Wechsel des Kopierers gar nicht an eine Löschung der Festplatte gedacht oder von einem möglichen Datenleck nichts gewusst hatten. Selbst die angebliche Rund-um-Sorglos-Lösung Leasing löst das Problem nicht: Der Nutzer muss die Löschung seiner Daten explizit verlangen, wenn er das Gerät tauscht. Sonst haftet er für das Datenleck - nicht der Leasinganbieter, der das Gerät weiterverkauft hat.

Bis zu 10.000 Dokumente pro Gerät

In so ziemlich jedem Unternehmen gibt es sensible und vertrauliche Daten: von Angeboten über Verträge bis hin zu Personalakten oder Konstruktionszeichnungen. Dies alles wird kopiert, gescannt, gedruckt - und dabei eben auch gespeichert. Die Festplatten moderner Kopiergeräte können bis zu 10.000 Dokumente und mehr archivieren. Eine gravierende Sicherheitslücke: Wirtschaftsspione, Betrüger und Erpresser sollen dieses Einfallstor längst erkannt haben und es zum Teil systematisch nutzen. Dabei gelten im Hinblick auf den Datenschutz für Geheimnisträger wie Ärzte, Rechtsanwälte und  Steuerberater besonders hohe Anforderungen: Sie kopieren häufig hochsensible, strengvertrauliche Daten ihrer Patienten und Mandanten – darunter Patientenakten, Strafbefehle, Steuerbescheide. Verwahren sie diese Daten nicht sicher, drohen sogar strafrechtliche Konsequenzen. Trotzdem ist das Problem auch in diesen Kreisen vielen nicht bekannt. ... Damit haken wir den Datenschutz für heute ab und starten mit Bauwerksschutz in die heutigen massiven Baulinks-Beiträge:

Risseüberbrückende Abdichtung à la Wolfin für Holzbauteile im Gründungsbereich
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1786.php4
Vorbeugenden baulichen Holzschutz gibt es fast solange wie es Holz­kon­struktionen gibt. Erfahrungen wurden von Generation zu Generation wei­tergegeben. Viele Erkenntnisse daraus sind in die DIN 68800 einge­flossen. weiter lesen

Wirklich wasserdichte weiße Wanne mit Frischbeton­verbund­system
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1785.php4
Bei weißen Wannen können Planungs- und Ausführungsfehler gravie­rende Probleme verursachen. Um diese von vorneherein auszuschließen, bietet BPA die „DualProof Flächenabdichtung“ an. Sie verbindet sich beim Beto­nieren vollflächig mit der Betonstruktur. weiter lesen

Recht auf stabile Wände: Mieter sollten Küchenschränke aufhängen können
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1784.php4
Über manches kann man im Zusammenhang mit der Ausstattung einer Woh­nung diskutieren - einige Merkmale sind aber unabdingbar, um von einer vertragsgemäßen Nutzung einer Immobilie sprechen zu können. weiter lesen

Neue KLB-Plansteine für nun 42½ und 49 cm dicke Leichtbetonwände
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1783.php4
Die Plansteine „SK08“ und „SK09“ von KLB-Klima­leichtblock werden jetzt auch im 42,5- und 49,0-cm-Format angeboten. Für monolithische Außen­wände mit U-Werten herunter bis 0,15 W/m²K sind die Mauerstei­ne mit Stecklingen aus Steinwolle gefüllt. weiter lesen

Bisotherm hat seinen Planungsordner aktualisiert
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1782.php4
Die Bisotherm GmbH hat seinen für Architekten, Bauingenieure, Trag­werks­planer, Bauunternehmen und Bauträger konzipierten Planungs­ord­ner über­ar­beitet und erweitert. Er umfasst Mauerwerk, Verblendsteine, Schorn­stei­ne, Trockenschüttungen, Wandheizung, Gründachsubstrat bis hin zu Win­terstreu. weiter lesen

Gefüllter Mauerziegel „Unipor WS08 Coriso“ mit verbesserten Schallschutzwerten
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1781.php4
Der vergleichsweise schlanke Mauerziegel „Unipor WS08 Coriso“ ist seit Anfang 2015 auf dem Markt und bricht laut aktuellen Prüfungen von der HFT Stuttgart seinen eigenen Schallschutz-Rekord. weiter lesen

Poroton-Deckenrandschalen (DRS) erleichtern sichere Ausführung des Deckenauflagers
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1780.php4
Da die Wärmedämmeigenschaften von Beton begrenzt sind, muss bei Be­tondecken am Wand-Decken-Knoten bauphysikalisch für Ausgleich gesorgt werden - beispielsweise mit Poroton-Deckenrandschalen - Sys­tem­ele­men­ten zur wirtschaftlichen Herstellung der Deckenabmauerung bei monolithische Ziegelkonstruktionen. weiter lesen

Neue Broschüre zur Bemessung von Kalksandstein-Mauerwerk nach Eurocode 6
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1779.php4
Mit der Einführung des Eurocodes 6 in Kombination mit den nationalen An­hängen zur Bemessung von unbewehrtem Mauerwerk ergaben sich einige Neuerungen. Zur schnellen Übersicht und praktischen Anwen­dung gibt es aktuell von Unika eine Broschüre zur Bemessung von Mauerwerksbauten aus Kalksandstein nach Eurocode 6. weiter lesen

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