Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 30.11.2015

Gefährliche Produkte 2015

Die meisten gefährlichen Produkte kamen auch 2014 aus China - allerdings dicht ge­folgt von Deutschland. Das berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeits­me­dizin (BAuA) im Informationsdienst „Gefährliche Produkte 2015. Informationen zur Produktsicherheit“. Im jährlich erscheinenden Bericht zur Produktsicherheit wertet die BAuA u.a. die Meldungen des europäischen Schnellwarnsystems RAPEX statistisch aus. 27% der erfassten mangelhaften Produkte kamen demnach aus China, wobei ihr Anteil gegenüber den Vorjahren deutlich gesunken ist. Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Anteil der aus Deutschland stammenden gefährlichen Produkte dagegen um 8% gestiegen. 2014 gab die BAuA insgesamt 209 Meldungen in das RAPEX-System der Europäischen Kommission ein. Über die statistischen Auswertungen hinaus beleuchtet der gerade erschienene Informationsdienst das Unfallgeschehen mit Geräten und Maschinen.
 
Beinahe die Hälfte der per RAPEX gemeldeten Produkte verstieß gegen das Produkt­si­cher­heits­gesetz (ProdSG).
  • Die größte Produktgruppe bildeten dabei mit 89% Fahrzeuge und deren Auf­bau­ten. Es bestand in den meisten Fällen eine mechanische Gefährdung, bei­spiels­weise aufgrund von Festigkeitsmängeln.
  • Der zweithäufigste Bemängelungsgrund waren Verstöße gegen das Lebens­mit­tel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), wobei die Be­darfs­ge­genstände für Heim und Freizeit mit 51 Prozent hier die größte Pro­dukt­gruppe bildeten. Gemeldet wurde besonders häufig Bekleidung, bei der Grenz­werte für Farbstoffe oder Chrom VI überschritten wurde.
Die Auswertung von nationalen Pressemeldungen sowie die Meldungen tödlicher Arbeits­unfälle vervollständigen den Bericht. Insgesamt gelangten 1044 regionale sowie überregionale Pressemeldungen über Unfälle, gefährliche Ereignisse, Verletzungen und Tod mit Beteiligung von technischen Geräten in die Auswertung. Wie bereits im ver­gan­ge­nen Jahr stehen Maschinen für Gewerbe und Industrie sowie Transport- und Hebemittel an der Spitze der Gefahrenstatistik. 2014 wurden der BAuA 169 tödliche Arbeitsunfälle gemeldet, die im Zusammenhang mit technischen Produkten standen. Im überwiegenden Teil der Fälle ist menschliches Fehlverhalten als Unfall­ur­sache anzunehmen. Der Bericht schließt mit Hinweisen auf die Meldeverfahren in der Europäischen Union und den amtlichen Bekanntmachungen in 2014.
 
„Gefährliche Produkte 2015. Informationen zur Produktsicherheit“ von Isabell Bentz, Annegret Bilinski, Tobias Bleyer und Jochen Blume ist über baua.de downloadbar (direkter PDF-Download). Weitere Informationen zur Produktsicherheit gibt es im Produktsicherheitsportal der BAuA unter produktsicherheitsportal.de. ... Und wir legen eine doch hoffentliche sichere Schwerpunkt-Woche zum Thema Dach ein:

„Jahrbuch Bauwerksbegrünung 2015“: Dach- und Fassadenbegrünung auf 120 Seiten
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In dem 120-seitigen Jahrbuch finden sich Kurzfassungen aller Vorträge des 13. FBB-Gründachsymposiums 2015 und des 8. FBB-Fassaden­be­grü­nungs­symposiums 2015 - sowie die Präsentation des „FBB-Gründach des Jahres 2015“. weiter lesen

Neue Planungsunterlage 2015/16 zur Dach- und Fassadenbegrünung von Optigrün
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Die aktuelle Planungsunterlage der Optigrün in­ternational AG für 2015/16 liegt vor. Sie befasst sich einge­hend mit der extensiven und inten­si­ven Begrünung von Dä­chern sowie mit Fassaden- bzw. Vertikalbegrü­nun­gen. weiter lesen

Deichgärten in Deggendorf: ein bleibender Wert der Landesgartenschau
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Eines ihrer zentralen Bauwerke der Landesgartenschau 2014 in Deg­gen­dorf war das Parkdeck am Ackerloh (Deichgärten), welches nun der Techni­schen Hochschule Deggendorf Parkmöglichkeiten bietet und von der Be­völ­kerung als Erholungsraum genutzt werden kann. weiter lesen

DBU erinnert: Förderung umweltfreundlicher Dachbegrünungen
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Dachbegrünungen wirken wie eine Klimaanlage, sind besonders in Städ­ten als Naherholungsgebiet sehr geschätzt und werden u.a. von Kom­mu­nen sowie der KfW gefördert. weiter lesen

Großteil der Bau-Investitionen von 330 Mrd. Euro floss 2014 in den Gebäudebestand
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1884.php4
Investitionen in bestehende Gebäude dominieren nach wie vor die Bau­tä­tigkeit in Deutschland. 188,5 Mrd. Euro sollen 2014 in die Erhaltung und Modernisierung des Gebäudebestandes geflossen sein. Im Woh­nungs­bau entspräche dies über 70% aller dort investierten Mittel. weiter lesen

2,5 Millionen Tonnen CO₂-Einsparungen im Gebäudebereich
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1883.php4
Die nationalen Klimaziele sind Gegenstand einer Antwort der Bundesre­gie­rung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fra­gesteller wollten u.a. wissen, welche konkreten Einsparziele im Bereich Energieeffizienz das Kabinett im Zuge des Nachtragshaushalts 2015 be­schlossen hatte. weiter lesen

Deutschlands nachhaltigstes Gebäude 2015 ist ein generalsaniertes Wohnhochhaus
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Ein generalsaniertes Wohnhochhaus im Schwarzwald erhält 2015 den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“. Die Stiftung Deutscher Nachhaltig­keitspreis und die DGNB verliehen die Auszeichnung am Freitagabend in Düsseldorf vor 1.200 geladenen Gästen im Rahmen der Gala zum Deut­schen Nach­hal­tig­keitspreis. weiter lesen

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