Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 12.6.2016

Macht Montagsmüdigkeit den Wochenstart gefährlich?

Montags passieren bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin mehr Unfälle als an den übrigen Wochentagen - das zeigen Zahlen der Berufs­genossenschaft für Gesund­heits­dienst und Wohl­fahrtspflege (BGW). Dafür verantwortlich könnte u.a. die sogenannte Montags­mü­dig­keit sein.

2015 wurden der BGW aus ihren Mit­glieds­be­trie­ben mehr als 20.000 Arbeits- und Wege­un­fälle gemeldet, die sich an einem Montag er­eig­neten. Damit lag der Wochen­beginn wie in den Jahren zuvor in dieser Unfallstatistik ganz vor­ne. Darauf folgten der Dienstag mit rund 19.300 und der Mittwoch mit rund 19.200 Un­fällen. Im weiteren Wochenverlauf gingen die Zahlen noch weiter zurück. Berücksichtigt wur­den Unfälle, die mehr als drei Tage Arbeits­un­fähig­keit nach sich zogen.

Faktor Montagsmüdigkeit

Besonders hoch waren die Unfallzahlen am Montagmorgen und -vormittag - nicht nur auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch im Berufsalltag selbst. „Das deutet darauf hin, dass sich hier die sogenannte Montagsmüdigkeit bemerkbar macht“, erklärt Jutta Lamers, Präventionsleiterin der BGW. „Viele Menschen schlafen am Wochenende später und länger als unter der Woche. Dadurch verschiebt sich die innere Uhr. Der Körper gerät dann unter Umständen in Startschwierigkeiten, wenn der Tag wieder früher beginnen soll. Erschwerend kommt für manche hinzu, dass sie gerade am Sonn­tag­abend schlecht einschlafen können. Entweder, weil sie einfach noch nicht müde sind - oder weil der bevorstehende Wochenanfang sie innerlich unruhig macht.“

Um nach Wochenenden und Feiertagen ausgeruht ins Arbeitsleben zurückzukehren, empfiehlt die BGW:
  • Einen relativ gleichmäßigen Schlafrhythmus anstreben. „Dazu gehört, dass man unter der Woche jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit zu Bett geht und die Schlafenszeit am Wochenende höchstens zwei Stunden nach hinten schiebt“, erläutert Lamers. „Außerdem schläft man am Wochenende am besten nur unwesentlich länger als sonst. Das setzt natürlich voraus, dass man auch unter der Woche genügend Nachtruhe bekommt.“
     
  • Den Sonntagabend gelassen angehen. „Wer vor dem Wochenstart schlecht einschläft, sollte gerade am Sonntag tagsüber auf genügend Bewegung achten, die den Körper fordert und müde macht“, rät die Expertin. „Helfen können auch ein ausgedehnter Spaziergang am Abend oder persönliche Entspannungsrituale wie Lesen oder Musikhören.“
     
  • Am Montag möglichst entspannt in den Tag starten. „Gerade am ersten Morgen der Woche gönnt man sich und anderen am besten etwas mehr Zeit“, so Jutta Lamers. "Der Körper braucht an diesem Tag tendenziell etwas länger, um hochzufahren. Es lohnt sich, darauf zu Hause, auf dem Weg zur Arbeit und auch im Betrieb Rücksicht zu nehmen. Hilfreich ist zum Beispiel eine flexible Zeit für den Dienstbeginn. Wo sich das nicht einrichten lässt, kann man stattdessen vielleicht die Aufgaben am Montagmorgen etwas entzerren."
In diesem Sinne(?) sieht unser Wochenstart-Programm folgendermaßen aus:

Marketing für Architekten und Ingenieure
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Die Autorin des Fachbuches „Marketing für Architekten und Ingenieure “ möchte Architekten und Ingenieure motivieren, ihre persönlichen Leis­tun­gen und Kompetenzen kundenorientiert und nachdrücklich zu ver­mitteln. weiter lesen

IVD-Erschwinglichkeitsindex: Wohneigentum erschwinglich wie nie
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Die Preise für Immobilien sind in den letzten Jahren immer weiter ge­stie­gen. Dennoch ist Wohneigentum wohl noch nie so erschwinglich gewesen wie aktuell, denn immerhin erreicht der Erschwinglich­keits­index vom IVD zur Zeit mit 140,42 einen Höchststand. weiter lesen

Bericht vom Fassadentag Berlin 2016: Planen und Gestalten zwischen EnEV und Teilhabe
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Identitätsstiftende Baukultur ist wesentlich für die Gestaltung sozial­räum­licher Strukturen in all ihrer Diversität - darin waren sich die 150 Teilneh­mer des Fassadentags Berlin „Stadt (mit-)bestimmen - Fas­sa­den­lösungen für die Zukunft“ einig. weiter lesen

Natureplus-Fachtagung diskutierte nachhaltige Qualität und graue Energie von Baustoffen
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Zukunftsfähiges Bauen funktioniert nur mit nachweislich nachhaltigen Baustoffen - das ist ein Fazit der Fachtagung „Mit welchen Produkten bauen wir unsere Zukunft?“, die Natureplus am 6. Juni 2016 ge­mein­sam mit der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin veranstaltet hat. weiter lesen

Jahreskongress der Fensterverbände 2016 unter dem Motto „Herausforderung Europa“
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Zum Jahreskongress der Fensterverbände, der am 2. und 3. Juni 2016 in Palma de Mallorca stattfand, kamen 170 Teilnehmer. Auf der Agenda stan­den die supranationalen Rahmenbedingungen von Wirtschaft und Politik ebenso wie aktuelle Branchenthemen in Deutschland. weiter lesen

3. AktivPlus Symposium am 29. Juni 2016 im Rahmen der CEB in Karlsruhe
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Am 29. Juni findet im Rahmen der Clean Energy Building (CEB) in Karlsruhe das dritte AktivPlus-Symposium unter dem Motto „AktivPlus - Projekte. Praxis. Potenziale.“ statt. weiter lesen

Infotag Masterstudium Architektur an der Hochschule Bochum am 15. Juni
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Am 15. Juni 2016 um 11 Uhr wollen vier Professoren der Hochschule Bochum über die vier Masterstudiengänge AMM Architektur Media Mana­gement, Projektentwicklung, Städtebau NRW und Angewandte Nach­hal­tig­keit informieren. weiter lesen

Masterstudiengang „Projektmanagement“ berufsbegleitend an der Hochschule Augsburg
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In fünf Semestern berufsbegleitend zum Master: Dies macht das Insti­tut für Bau und Immobilie an der Hochschule Augsburg seit knapp 20 Jahren möglich; und dazu zählt auch der Masterstudiengang „Projekt­ma­na­ge­ment“, der sich an Architekten und Ingenieure richtet. weiter lesen

BIM in 90 Minuten auf der „F!T - ON TOUR“-Stadion-Roadshow
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Sechs Unternehmen - Dr. Schiller & Partner, Gripsware, LA Concept, Leica Geosystems, MWM und Steinel - laden Architekten, Ingenieure sowie ausführende Unternehmen des Bauhaupt- und Bauneben­ge­wer­bes zur „F!T - ON TOUR“-Roadshow ein. weiter lesen

Neue Markenpositionierung bei Saint-Gobain
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Auf der Hauptversammlung am 2. Juni hat Saint-Gobain sein neues Logo enthüllt. Es ist eine Neuinterpretation der Brücke, die als Logo die Saint-Gobain-Gruppe über 40 Jahre repräsentiert hat, kombiniert mit einer Skyline, mit der Lebensräume dargestellt werden sollen. weiter lesen

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