Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 2.8.2016

aus der Reihe „Berufe mit Zukunft“: Ingenieurakustik

Der Siegeszug der E-Mobilität hält an. Die Anforderungen an lärmarme Konstruktionen steigen. Das Thema Psychoakustik gewinnt ebenso an Bedeutung wie die Raumakustik. All dies und noch viel mehr rückt einen noch jungen Studiengang an der Hochschule München in den Fokus von Wissenschaft und Unternehmen. Mit dem berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster „Ingenieurakustik“, der als erster und bis dato noch einziger seiner Art seit Herbst 2015 künftige Akustikexperten ausbildet, bedient man laut Prof. Stefan Sentpali „einen großen Bedarf im Ingenieurmarkt: Obwohl wir noch drei Semester auf unsere ersten Absolventen warten müssen, erhalten wir ständig Personalanfragen aus der Industrie.“

Prof. Sentpali, der gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Jörn Hübelt den neuen Masterstudiengang „Ingenieurakustik“ fachlich verantwortet, verweist auf die besonderen Chancen und Herausforderungen des Studiengangs: „Gerade die rasanten Entwicklungen in der Fahrzeugakustik erfordern im Dienste höchstmöglicher Aktualität ein permanentes Anpassen der Lehrinhalte an den Stand der Technik.“

Angewandte Forschung und solider Management-Grundstock

Schallpfadanalysen sowie Synthesen in der Maschinenakustik und Fahrzeugtechnik, aktive Geräuschkompensation mit Gegenschall, Soundgestaltung durch mechatronische Systeme in Fahrzeugen - die Studierenden setzen sich neben den Grundlagen und generellen Spezialthemen des Fachbereichs vor allem auch mit den aktuellen Trends auseinander. Besonders das macht sie interessant für gegenwärtige wie potenzielle künftige Arbeitgeber.

Dabei komme es dem Studiengang zugute, dass es als gemeinsames Angebot der Hochschulen München und Mittweida das gesammelte Wissen eines breiten Netzwerks von Akustikexperten, Dozenten und Industriepartnern bündele. „Neben dem Vermitteln der Lehrinhalten ist es uns besonders wichtig, die wissenschaftliche Vorgehensweise in der angewandten Forschung zu üben, wie es z.B. im Kolloquium wissenschaftliches Arbeiten erfolgen wird. Ebenso möchten wir einen soliden Grundstock in Management und Vertragsrecht legen“.

Die Zahl der Anmeldungen für das nächste Erstsemester im Oktober 2016 übersteigen dem Vernehmen nach die Erwartungen - und die Resonanz aus der Wirtschaft ist positiv. Zum Beispiel lobt Dr. Christian Schulze, Geschäftsführer der Gesellschaft für Akustikforschung Dresden mbH: „Insbesondere sind wir begeistert von der fachlichen Vielfalt und vor allem von der praktischen Relevanz des Studienangebots. Mit Spannung erwarten wir nunmehr die ersten Absolventen.“

Bewerbung bis 31. August 2016

Akustikingenieure sind aus keiner Branche mehr wegzudenken. Ob im Schallschutz oder in der Medien- und Tontechnik, ob in der Fahrzeug- oder Psychoakustik ebenso wie in der Bau- und Raumakustik. Firmen wie Forschung brauchen und suchen ausgebildete Akustikexperten.

Das berufsbegleitende Studium „Ingenieurakustik“ in Kürze:
  • Abschluss „Master of Science (M.Sc.)“
  • Regelstudienzeit fünf Semester (Vorleistungen z. B. aus Diplomstudiengängen können angerechnet werden)
  • Lehr-Umfang: elf Module und Masterarbeit; monatlich Präsenzveranstaltungen
  • Bewerbungsvoraussetzungen: Bachelor- oder Diplomabschluss der Natur- oder Ingenieurwissenschaften, mindestens sechs theoretische Studiensemester und mindestens 180 ECTS oder gleichwertiger Abschluss
  • Gebühren: 2.450 Euro pro Semester
  • Start Wintersemester 2016/2017

Baulinks-Beiträge vom 2. August 2016

Filigree Deco vereint Digitaldruck, Spiegelung und Transparenz in einem Designglas
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/1107.php4
Eine neue Option zur Gestaltung von Innenräumen bietet Glas Trösch mit Filigree Deco. Das Designglas kombiniert UV-Digitaldruck mit Tech­niken der Teilverspiegelung und der natürlichen Transparenz von Glas. weiter lesen

Glas lasern, anstatt es zu bedrucken, zu ätzen oder zu sandstrahlen
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/1105.php4
Gläser können auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit Mustern und Dekoren versehen werden. Weit verbreitet sind Druck-, Ätz- oder Sand­strahlverfahren. Eine interessante Alternative dazu ist die Laser-Bear­bei­tung. weiter lesen

Fluid: Neues Designglas spielt mit Transparenz und Transluzenz, Tiefe und Licht
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/1104.php4
Wellenförmig, fließend und rhythmisch strukturiert - so präsentiert sich Fluid, ein neues Designglas von Saint-Gobain Glass. Das von einem Designerteam entworfene Dekor eignet sich zur Gestaltung von Innen­räumen wie auch von Fassaden. weiter lesen

Glänzend oder matt: Neue lackierte Glasprodukte von AGC Interpane
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„Lacobel und Matelac 2020“ ist der Name des neuen Doppelsortiments lackierter Flachgläser von AGC Interpane. Wie im Namen angedeutet, sind die Designgläser in 20 aufeinander abgestimmten Farben erhältlich. weiter lesen

AGC Glass Europe: Neue „Cradle to Cradle“-Zertifizierung nach Version 3.1
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/1102.php4
Seit 2010 wurden sieben Produktserien von AGC Glass Europe mit „Cradle to Cradle“-Zertifikaten ausgezeichnet. Diese wurden jetzt nach den neuen und verschärften Anforderungen gemäß „Cradle to Cradle 3.1“ um zwei Jahre verlängert. weiter lesen

Konrad-Zuse-Medaille geht 2016 an Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz
http://www.baulinks.de/bausoftware/2016/0067.php4
Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz von der Technischen Hochschule Mittelhessen und zur Zeit Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Bausoftware (BVBS) wird in diesem Jahr mit der Konrad-Zuse-Medaille ausge­zeich­net. weiter lesen

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