Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 29.8.2016

E-LKW für bessere Luftqualität in den Innenstädten

Die Luft in unseren Innenstädten könnte (schon bald?) sauberer werden, obwohl der LKW-Verkehr zunimmt. Wissenschaftler der Hochschule Fulda untersuchen in einem Forschungsprojekt mit vier Praxispartnern bundesweit, unter welchen Rahmen­be­din­gungen der Einsatz von E-LKW mit einem Gesamtgewicht bis zu 18 Tonnen für Speditionen wirtschaftlich sein könnte. Denn Transportunternehmen werden vor allem dann einen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten, wenn sich der Einsatz von E-LKW im Vergleich zu den konventionellen Fahrzeugen finanziell rentiert.

Privates Kaufverhalten ist schuld

Ein effizienter Einsatz von E-LKW ist umso dringlicher, als der Internethandel stetig wächst und mit ihm auch der Verkehr in den Innenstädten. Vor allem der Stück­gut­ver­kehr ab 30 kg nimmt zu, weil immer mehr Menschen Möbel und Elektrogeräte im Netz bestellen. Die Folgen sind: mehr CO2- und Stickoxid-Emissionen, mehr Feinstaub, mehr Lärm.

„E-LKW stoßen etwa 25% weniger CO2 aus, keine Stickoxide, keinen Feinstaub und verursachen zudem deutlich weniger Lärm. Doch bislang gibt es keine praxisgerechte Kalkulationsbasis für den Einsatz von schweren E-LKW im Stückgutmarkt“, erläutert der Logistikexperte Prof. Dr. Boris Zimmermann, der das Forschungsprojekt an der Hochschule Fulda leitet. Ebenso fehle es an Ansätzen, wie sich die Batterien in diesen Fahrzeugen verwerten lassen. Über 24 Monate hinweg sollen daher die Potenziale der E-LKW in Praxisversuchen getestet und verschiedene Parameter so optimiert werden, dass sich die Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge kontinuierlich verbessert.

„Wir wollen zeigen, dass durch technische Optimierung sowie durch Verbesserung des Fahrverhaltens und der Tourenplanung die Wirtschaftlichkeit des E-LKW gegeben ist“, erläutert Zimmermann das Ziel des Projekts. „Damit wollen wir einen Beitrag leisten, die E-Mobilität attraktiver zu machen.“ Ende 2018 sollen die Projektergebnisse vorlegen. Dann werden Speditionen mit Hilfe eines in der Studie entwickelten Kal­ku­la­tionsschemas - auch ohne Praxistest - grob berechnen können, ob es Potenzial für einen E-LKW in ihrem Fuhrpark gibt.

Das Forschungsprojekt will Wirtschaftlichkeit und technische Effizienz in enger Ab­hän­gig­keit betrachten: „Beides beeinflusst sich gegenseitig“, sagt Zimmermann. Deshalb arbeitet er mit Experten aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik zusammen. Gemeinsam will das Forscherteam herausfinden, wie genau Touren­pla­nun­gen und Dispositionen angepasst werden müssen und wie ein optimiertes Fahrerprofil aussehen kann - vom Fahrverhalten bis hin zur Häufigkeit und Geschwindigkeit der Ladevorgänge. Auch auf die Fragen, wie sich Wartung und Pflege der Fahrzeuge verändern müssen und wie die Ladeinfrastruktur auszubauen ist, wollen die Wissenschaftler Antworten finden.

Mit Blick auf die technische Optimierung gilt es zu erforschen, inwieweit Kostenvorteile durch eine längere Batterielebensdauer möglich sind. Dazu will das Forscherteam untersuchen, wie sehr sich die Lebensdauer der Batterien durch Modifikation des Antriebs erhöhen lässt, und ob die daraus entstehenden Kostenvorteile groß genug sind, um die technischen Mehraufwendungen zu kompensieren. Zudem gilt es heraus­zu­finden, wie viele Kosten der Einsatz von ausgemusterten Batterien in sogenannten Second- Life-Anwendungen spart. Denn Batterien haben einen erheblichen Restwert, auch wenn sie nicht mehr für Antriebszwecke verwendbar sind. So sollen ausrangierte Batterien von E-LKW als Speicher für Strom aus erneuerbaren Energien getestet werden.

Allerdings: Allein in Hessen sind im Verteil- und Stückgutverkehr rund 3.000 LKW mit bis zu 18 Tonnen Gesamtgewicht eingesetzt. Würden die Studienergebnisse dazu führen, dass alle hessischen Stückgutunternehmen 5 bis 20% ihrer Fahrzeuge durch E-LKW ersetzen, könnten damit die CO2-Emissionen in Hessen im Straßengüterverkehr um 0,1 bis 0,5% gesenkt werden.

Baulinks-Beiträge vom 29. August 2016

Ambitioniertes Wendemagazin: „Die Philosophie des Fensterbauens“ von Finstral
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„Die Philosophie des Fensterbauens“. Schon das Motto soll deutlich ma­chen, dass es Finstral - einem europaweit agierenden Fensterhersteller aus Südtirol - in seinem neuen Magazin um mehr geht als um das eige­ne Produktportfolio. weiter lesen

Neues W 77 Alu-Fenstersystem von Heroal: schlank, dämmend, einbruchsicher
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Mit dem W 77 hat Heroal ein Aluminium-Fenstersystem vorgestellt, das mit einer Bautiefe von 77 mm vergleichsweise hohe Wärmedämmwerte er­reicht. In der HI-Version sei beispielsweise ein KfW-55-tauglicher Uw-Wert von 0,72 W/m²K möglich. weiter lesen

Web-basiertes Planungswerkzeug für Fenster neu von Veka
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Mit FSP WinDoPlan hat Veka auf der Fensterbau Frontale ein Online-Tool vorgestellt, das die detaillierte Konstruktion von Fenstern und Türen unterstützt, alle Nachweise verfügbar macht und zudem einen direkten Draht zum Support des Systemgebers bietet. weiter lesen

Profine lanciert neues 88 mm-Profilsystem - u.a. via Kneer - mit rund 20 Hauptprofilen
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/1257.php4
Die Profine Gruppe hat damit begonnen, das auf der Fensterbau Fron­tale vorgestellte „System 88“ im Markt einzuführen. Die Firma Kneer zählt zu den Profine-Partnern, die das System bereits in ihr Programm aufge­nom­men haben. weiter lesen

Erstes zertifiziertes „Orkanfenster“ mit 1.500 Pascal von Mabo Fenster und Türen
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Die MABO Fenster und Türen GmbH bietet seit diesem Jahr ein „Orkan­fenster“ an, das effektiven Schutz bei extremen Wind- und Witterungs­ver­hältnissen wie Orkan und Starkregen verspricht. weiter lesen

Für's Objektgeschäft: Inoutics Fensterprofilsystem Eforte nun auch nur mit Anschlagdichtung
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Inoutics 84 mm-Premiumsystem ist als Eforte AD auch nur mit An­schlag­dich­tungen erhältlich - also mit zwei anstatt drei Dichtungs­ebe­nen. Ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen und mit einer herkömmlicher Ar­mie­rung kommt es auf einen Uf-Wert von 0,98 W/m²K. weiter lesen

Oknoplast führt 10-Jahres-Garantie ein
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Oknoplast produziert nach aktuellen EU-Richtlinien sowie länderspe­zi­fi­schen Vorgaben. Außer durch ein eigenes Prüflabor wird das Unter­neh­men regel­mä­ßi­g fremdüberwacht. Vor diesem Hintergrund hat Okno­plast jetzt eine 10-Jahres-Garantie auf den Großteil seiner Produkte eingeführt. weiter lesen

Bei Internorm ist bis zum 25. November 2016 jedes dritte Glas gratis
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Wer sich bis 25. November 2016 für Fenster von Internorm entscheidet, erhält einen Abschlag auf die 3-fach-Verglasung LIGHT oder auch auf die Spezialbeschichtung SOLAR+ und zahlt nur den Preis für eine 2-fach-Verglasung. weiter lesen

44. Rosenheimer Fenstertage 2016 treffen auf 50-jähriges ift-Jubiläum
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Seit dem ift-Gründerjahr 1966 wurden viele technische Entwicklungen vom ift Rosenheim initiiert und deren praktische Umsetzung begleitet. Auf den diesjährigen Rosenheimer Fenstertagen Mitte Oktober soll aber nicht eine nostalgische Rückschau im Fokus stehen... weiter lesen

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