Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 22.3.2017

Verunreinigtes Wasser tötet Kinder

Verunreinigtes Wasser ist eine der Hauptursachen für den Tod von Kindern: Jedes Jahr sterben über 360.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren allein an Durch­fall­er­krankungen, die durch den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen verhindert werden könnten. Hinzu kommen durch ver­seuchtes Wasser verursachte Infektionen mit Parasiten und andere Darmkrankheiten. Darauf hat das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

663 Mio. Menschen haben immer noch keinen Zugang zu Wasserleitungen oder sau­be­ren Brunnen. Sie sind darauf angewiesen, ihren Bedarf an Wasser durch Seen, Bäche oder Flüsse zu decken. Diese sind jedoch immer häufiger nicht nur durch Fäkalien ver­seucht, sondern auch durch Chemikalien und Schwermetalle wie Arsen, Zyanid, Blei oder Pestizide. Schadstoffe aus der Landwirtschaft, ungeklärte Industrieabfälle und Abfallprodukte der Rohstoffgewinnung haben oft schwerwiegende Folgen für die Gesundheit insbesondere von Kindern.

terre des hommes fordert deshalb deutsche Unternehmen auf, bei ihren Zu­lieferern auf die Einhaltung hoher Umweltstandards zu achten - insbesondere in jenen Ländern, deren Regierungen dies nicht tun.

Gleichzeitig hilft terre des hommes direkt durch Projekte, in denen zum Beispiel Quell­wasser gefiltert und in Leitungen zu den Dörfern gebracht wird: www.tdh.de/wasser. Auch die terre des hommes-Gemeinschaftsstiftung unterstützt zahlreiche Wasser­pro­jekte mit ihrem Fonds „Sauberes Wasser - ein Kinderrecht“.

Baulinks-Beiträge vom 22. März 2017 (Weltwassertag)

BDEW: „Wiederverwendung von Grauwasser wäre Rückschritt ins Mittelalter“
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0458.php4
Deutschland nimmt mit seiner umfassenden Abwasserreinigung eine Spit­zenstellung in Europa ein. Gleichwohl sieht der BDEW die Empfeh­lung der Vereinten Nationen, Abwasser und Grauwasser - etwa aus der Dusche oder Waschmaschine - wie auch aufgefangenes Regenwasser wiederzuverwenden, kritisch. weiter lesen

Mikroplastik im Abwasser überfordert Kläranlagen (incl. Hinweis auf Mikroplastik-Einkaufsratgeber)
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0457.php4
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert eine drasti­sche Reduzierung der Mikroplastik-Einträge in die Hausabwässer. Laut BUND gehören städtische Abwässer und synthetische Textilien zu den Hauptquellen der Mikroplastik-Einträge in die Meere. weiter lesen

Neue Datenbank von BDEW, DVGW und VKU erfasst Nitratgehalt von Trinkwasserressourcen
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0456.php4
In der neuen Grundwasserdatenbank „Nitrat“ (GWDB-Nitrat) erfassen die Branchenverbände BDEW, DVGW und VKU bundesweit die Nitrat­belastung des Grundwassers. weiter lesen

Risikogebiete, Hochwasserentstehungsgebiete, ...: Debatte über den Hochwasserschutz
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0455.php4
Die Einführung neuer Gebietskategorien im Bereich des Hochwasser­schut­zes stößt auf ein geteiltes Echo. Dies wurde bei einer Sachverstän­digen-Anhörung des Umweltausschusses deutlich. weiter lesen

Seen des Jahres
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0454.php4
Anlässlich des Weltwassertages haben die internationale Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) sowie das Netzwerk Lebendige Seen den „Lebendigen See des Jahres 2017“ und das Umweltbundesamt (UBA) den „Gewässertyp des Jahres 2017“ gekürt. weiter lesen

Preisträger des Stockholm Water Prize 2017 ist Stephen McCaffrey
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0453.php4
Stephen McCaffrey ist der Preisträger des diesjährigen Stockholm Water Prize. Ausgezeichnet wurde er für seinen Beitrag zur Entwicklung und fort­schreitenden Realisierung des internationalen Wasserrechts. weiter lesen

Weltwasserbericht 2017: Abwasser - die ungenutzte Ressource
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0452.php4
Der diesjährige Weltwasserbericht spricht sich ganz deutlich für einen Paradigmenwechsel aus: Statt Abwasser aus Privathaushalten, Land­wirtschaft und Industrie als Problem zu betrachten, sollte es als Quelle von Rohstoffen genutzt werden. weiter lesen

Weltwassertag 2017 unter dem Motto „Wastewater“ bzw. „Abwasser“
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0451.php4
Abwasser sollte stärker als Ressource für Rohstoffe wahrgenommen wer­den und nicht nur als etwas, das „entsorgt“ werden muss. Das ist einer der Gedanken, die zur Wahl von „Wastewater“ als Motto des dies­jährigen Welt­wassertags am 22. März geführt haben. weiter lesen

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