Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 30.6.2017

Smartphone kann Hand- und Armnerven schädigen

10 Jahre iPhone haben ihre Spuren hinterlassen. Nutzten 2012 noch 1,06 Mrd. Men­schen weltweit die Vorteile der mobilen Kommunikation, hatte sich ihre Anzahl in den vier Jahren bis 2016 auf 2,1 Mrd. verdoppelt. Wie US-amerikanische Marktforscher erhoben haben, surfen, liken und texten wir inzwischen durchschnittlich 145 Minuten pro Tag. Das belastet nicht nur Augen und die Konzentrationsfähigkeit, sondern stellt auch hohe Anforderungen an die Motorik der Arme und Hände. Immerhin berühren Smartphone-Nutzer ihren Touchscreen im Durchschnitt 2.617 Mal pro Tag. Intensive Nutzer bringen es sogar auf täglich 5.427 - oder auf das Jahr hochgerechnet rund zwei Millionen - Fingerkontakte.

Smartphones gehen auf den Mediannerv

Türkische Forscher haben untersucht, ob diese extreme Fingerakrobatik negative Aus­wirkungen auf die Nerven der Hände und Arme haben kann. „Der Mediannerv ist hauptverantwortlich für die Muskelbewegungen, die wir bei der Benutzung von Smart­phones ausführen“, erklären Dr. Faik Ilik von der Universität in Baskent und Dr. Huse­yin Buyukgol von der Karatay Universität. „Wir wissen, dass die häufige Wiederholung von bestimmten Bewegungen zu einem Karpaltunnel-Syndrom führen kann und wollten herausfinden, ob die Smartphonenutzung einen solchen Effekt hat.“ Dafür teilten die Wissenschafter insgesamt 62 Studienteilnehmer in drei Gruppen ein:
  • 22 nutzten ein herkömmliches Mobiltelefon ohne Computerfunktionen,
  • 19 pflegten einen moderaten und
  • 22 weitere einen intensiven Umgang mit einem Smartphone.
Danach wurden die Probanden gebeten, allfällige Schmerzen oder sonstige Probleme auf einer visuellen Skala (VAS) und mit einem speziellen Fragebogen zur Erfassung von Beschwerden der Arme, Schultern und Hände (Quick DASH - Disabilities of the Arm, Shoulder, Hand) zu bewerten. Zusätzlich wurde die Leitfähigkeit der Armnerven mit elektrophysiologischen Messungen erhoben.

Das auf dem 3. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) in Amsterdam präsentierte Ergebnis werden nicht alle Handynutzer „liken“. „Es hat sich gezeigt, dass die Nutzung eines klassischen Mobiltelefons nur selten negativen Einfluss auf die Sensorik des Mediannervs oder die motorische Leitfähigkeit hat“, so Dr. Ilik. „Die intensive Verwendung eines Smartphones kann aber den Mediannerv ungünstig beeinflussen.“ So stuften Mobiltelefonbenutzer ihre Beschwerden mit einen Q-Dash-Score von durchschnittlich 16,63 ein. Moderate Smartphone-Nutzer lagen etwas darunter, während Hardcore-Nutzer einen Wert von 19,80 erreichten. Zudem lag die motorische Leitfähigkeit bei den Vielsurfern rund zehn Prozent unter dem Wert der moderaten Nutzer.

Um auszuschließen, dass individuelle Faktoren die Ergebnisse verfälschten, verglichen die Studienautoren aber nicht nur die Teilnehmergruppen untereinander, sondern erhoben auch die Unterschiede zwischen der gerätehaltenden und der anderen Hand. Auch dabei zeigte sich das gleiche Bild: So lag die Nervenleitfähigkeit der dominanten Hand bei den Heavyusern rund zwölf Prozent unter dem Wert der weniger strapazierten Hand.

Baulinks-Beiträge vom 30.6.2017



Neue MH-Ventil-Serie von Watts Water regelt konstanten Durchfluss automatisch
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Für einen effizienten Betrieb von Flächenheizungssystemen sollten die Parameter optimal abgeglichen sein. Mit einer statischen Abgleichein­richtung wird das Heizsystem auf den höchsten Bedarf ein­gestellt. Eine dynamische Abgleicheinrichtung erlaubt optimale Heizleistungen bei wechselnden Betriebsbedingungen. weiter lesen

Oventrop „Unidis“: Verlegung von Flächenheizungen ohne Verteiler und Fremdenergie
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Mit dem Unidis-System erweitert Oventrop sein Cofloor-Programm. Kennzeichnendes Merkmal ist ein Verlegekonzept für Flächenheizungen und -kühlungen, das ohne Vor- und Rücklaufverteiler auskommt. weiter lesen

Es geht auch schick: RTL-Box mit Echtglasabdeckung und Aluminiumknopf
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RTL-(Return Temperature Limiter-)Boxen werden zumeist dort einge­setzt, wo neben einem Heizkörper zusätzlich eine Fußbodenheizung in­stalliert wird. Über einen integrierten Rücklauftemperaturbegrenzer las­sen sich die hohen Heizkörper-Wassertemperaturen auf ein geeignetes Temperaturniveau für die Fußbodenheizung begrenzen. weiter lesen

Smatrix Style: flacher Funk-Raumthermostat von Uponor für Räume mit Heiz- bzw. -kühlflächen
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Mit Smatrix Style hat Uponor einen eleganten, sehr flachen Raumther­­mostat als Komponente des Smatrix-Regelungssystems vorgestellt. Er hat die Aufgabe, nicht nur die Temperatur der Luft, sondern auch den Anteil der Wärmestrahlung zu messen. weiter lesen

Danfoss Icon: Dezenter Temperatur-Regler im Lichtschalterdesign für Fußbodenheizungen
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Danfoss hat mit Icon eine neue Serie stylischer Design-Thermostatreg­ler für Warmwasser-Fußbodenheizungen auf den Markt gebracht. An­ge­boten werden sie in drei unterschiedlichen Versionen. weiter lesen

Flamco, Meibes und Simplex bündeln ihre Kompetenzen
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Die Marken Flamco, Meibes und Simplex machen gemeinsame Sache: Die Schwesterunternehmen, die zur niederländischen Aalberts Indus­tries N.V. gehören, bündeln ihre Kompetenzen und bieten künftig ihre Produkte für eine effiziente Gebäudetechnik aus einer Hand an. weiter lesen

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