Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 31.10.2017

Energiekosten der deutschen Industrie steigen wieder leicht an

Die deutsche Industrie musste im Mai 2017 so wenig für Energie ausgeben wie nie zuvor seit Beginn der Berechnungen Anfang 2010. Und das obwohl die EEG-Umlage angestiegen ist und Brennstoffe zum Teil leicht teurer waren. Die Belastung der Indus­trie mit Energiekosten hat damit ein neues Mehrjahrestief erreicht. Seitdem zeigt der Energiekosten-Index (EKI) abe wieder einen leichten Aufwärtstrend. Zwar liegt er noch immer um 5,6% unter dem Stand des Vorjahresmonats Juli 2016, stieg jedoch in der Zeit von Mai bis Juli 2017 um 4,7% an - dies ergab die jüngste Auswertung des Index durch das Öko-Institut und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der European Climate Foundation.

Der Energiekosten-Index (EKI) bildet die Belastung der deutschen Industrie mit Ener­giekosten ab. Dafür werden aktuelle Energiepreis- und Konjunkturerhebungen sowie historischen Strukturdaten zugrunde gelegt. Der EKI zeigt die Energiekostensituation der Industrie auf monatlicher Basis, anders als die Statistikämter, die die entsprechen­den Kosten auf jährlicher Basis und mit deutlicher zeitlicher Verzögerung ausweisen. In der amtlichen Statistik sind zudem nur Daten bis 2014 verfügbar. Der EKI repräsen­tiert die Kosten gemessen am Bruttoproduktionswert der Industrie (Energie­stück­kosten), also die relative Kostenbelastung.

Die sinkenden Energiestückkosten ergeben sich zunächst aus den seit Juli 2016 ins­ge­samt um 2,4% gesunkenen Energiekosten, die weiterhin auf sehr niedrigem Niveau und seit Anfang 2017 unter 2,5 Mrd. Euro monatlich liegen. Die absolute Energierech­nung für die Öl- und Gasbeschaffung reduzierte sich um 13,1%, die für Elektrizität und Kohleschaffung stiegen allerdings um 2,5 bzw. 26,4%. Demgegenüber steht ein An­stieg der industriellen Produktion, deren Gesamtwert im Zeitraum Juli 2016 bis Juli 2017 um insgesamt 3,3 Prozent  zunahm.

Baulinks-Beiträge vom 31. Oktober 2017

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„Wie die Motten zum Licht“ - das ist mehr als eine Redensart: Wissen­schaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben nachgewiesen, dass künstliche Beleuchtung in der Nähe von Gewässern die Zahl und Gemeinschaften von Insekten und Spinnen stark beeinflusst. weiter lesen

„Tank- und Rastanlage der Zukunft“ prägnant und weithin sichtbar von Erco beleuchtet
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Parkhaus für ein autofreies Stadtviertel smart beleuchtet
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Teckentrup bietet neuerdings leicht zu installierende LED-Stripes pas­send zu den hauseigenen CarTeck-Garagentoren an. Damit lässt sich eine Garage hell ausleuchten, denn „viele Nutzer wollen mehr Licht in ihrer Garage.“ weiter lesen

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Schneider Electric hat seine LED-Arbeitsleuchten-Serie Thorsmann um das akkubetriebene Modell 17R erweitert. Wie die anderen Familien­mit­glieder kann die Akkuleuchte mit einer Leistung von 17 Watt in nahezu jedem Arbeitsumfeld eingesetzt werden. weiter lesen

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