Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 28.11.2017

Vermögensteuer

Die Einführung einer Vermögensteuer würde Investitionen, Beschäftigung, Ersparnis und das Wirtschaftswachstum in Deutschland dämpfen. Außerdem würde das Steuerauf­kom­men sinken, denn die Einnahmen aus der Vermögensteuer gingen einher mit größeren Verlusten bei Einkommen- und Konsumsteuern - das ist das Ergebnis des Gutachtens „Öko­nomische Bewertung verschiedener Vermö­gen­steuer­konzepte“, das das ifo Institut und die Wirtschafts­prü­fungs­gesellschaft EY für das SPD-geführte Bundeswirtschaftsminis­terium (BMWi) verfasst haben (downloadbar unter bmwi.de/...). „Die Einführung einer Vermögensteuer wirkt wie eine massive Erhöhung der Ertragssteuersätze, mit dem zusätz­lichen Nachteil, dass die Vermögensteuer auch dann gezahlt werden muss, wenn der Ertrag aus dem Vermögen negativ ist“, resümiert ifo-Präsident Clemens Fuest.

Eine Vermögensteuer würde selbst bei hohen Freibeträgen und einer Privilegierung von Unternehmensvermögen Produktion und Beschäftigung in Deutschland langfristig spürbar beeinträchtigen:
  • Bei einem Vermögensteuersatz von 1% wäre mit einer Dämpfung der jährlichen Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,3 bis 0,35 Prozent­punk­ten in den ersten acht Jahren zu rechnen. Grund ist, dass die Vermögensteuer die Investitionsanreize sowie die Anreize zur Kapitalbildung spürbar mindern würde. Dies würde sich negativ auf die Produktionskapazitäten auswirken. Ins­be­son­dere bei ausländischen Investoren ist nach Einführung einer Vermögensteuer mit einer Kapitalflucht aus Deutschland zu rechnen.

  • Bei einem Vermögensteuersatz von 0,4% auf Unternehmensvermögen, 1% auf Immobilien- und Finanzvermögen sowie einem Freibetrag von einer Million Euro (2 Millionen bei Zusammenveranlagung) würden 14 Mrd. Euro an Vermögen­steu­ern eingenommen. Dem stünden aber Verluste bei anderen Steuern in Höhe von 44 Mrd. Euro gegenüber. Das Steueraufkommen wäre damit 30 Mrd. Euro niedriger. Die Investitionen würden langfristig um knapp 9% niedri­ger ausfallen, die Beschäftigung um 1,9% und das Niveau der Wirtschaftsleistung wäre um 4,5% niedriger als ohne die Steuer.
Die Vermögensteuer beeinträchtigt Kapitaleinkommen stärker als Arbeitseinkommen. Daher würde das Verhältnis der Kapitaleinkommen einschließlich der Unternehmens­ge­winne zum Arbeitseinkommen von 36 Prozent auf 33% sinken.

Baulinks-Beiträge vom 28. November 2017

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