Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 2.5.2018

30 Jahre Carsharing in Deutschland

1988 wurde mit „Statt-Auto“ das erste Carsharing-Projekt in Berlin initiiert - heute sind mehr als 160 Car­sha­ring-Anbieter in Deutschland aktiv. DriveNow, das Car­sha­ring-Unter­neh­men der BMW Group, zieht angesichts des 30. Jubiläums des Car­sha­rings in Deutschland Zwischenbilanz:
  • Die Nutzerzahlen beim stationsbasierten Carsharing sind kontinuierlich auf 535.000 Kunden gestiegen.
  • Mit der Entwicklung von Free-Floating-Modellen vor etwa acht Jahren hat sich dann ein massiver Wachstumsschub ergeben. So stieg die Zahl der Kunden von Free-Floating-Carsharing in nur wenigen Jahren auf 1.575.000, was etwa 75% der insgesamt über zwei Millionen Carsharing-Kunden entspricht.
Perspektivisch rechnet DriveNow damit, dass in zehn Jahren ein Drittel aller Fahrten über geteilte Mobilität erfolgt.


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Thesenpapier beleuchtet Zukunft der geteilten Mobilität

Angesichts des Carsharing-Jubiläums hat DriveNow sechs Thesen zur Mobilität der Zukunft formuliert. „Wir gehen heute aufgrund verschiedenster Indikatoren davon aus, dass in zehn Jahren etwa ein Drittel aller Fahrten über geteilte Mobilität erfolgt", so Sebastian Hofelich, Geschäftsführer von DriveNow. Diverse Studien (beispielsweise die Studie "eascy - Die fünf Dimensionen der Transformation der Automobilindustrie" von PwC, 2017) bestätigen, dass sich die starke Wachstumsdynamik beim Carsharing fortsetzt. Basierend auf der bisher erfolgten Entwicklung hätte alleine DriveNow an seinen deutschen Standorten in zehn Jahren einen Gesamtmarktanteil von ca. 10% der Personenkilometer.

Mobilität wird in den nächsten Jahren günstiger

Was den Preis von Carsharing angeht, prognostiziert DriveNow in seinem Thesenpapier langfristig eine Senkung der Kosten für die Endkonsumenten. „Insbesondere durch kontinuierliche Verbesserungen in der Flottensteuerung, bei der durch autonomes Fahren völlig neue Möglichkeiten entstehen, wird es zu einer weitaus stärkeren Aus­las­tung von Carsharing-Autos kommen. Am Ende können die Fixkosten noch stärker über die variable Nutzung umgelegt werden, was wiederum eine Senkung der Mobi­li­täts­kos­ten zur Folge hat“, erwartet Hofelich.

Folgende Thesen zur Zukunft der geteilten Mobilität hat DriveNow aufgestellt (das vollständige Thesenpapier ist als PDF-Datei downloadbar):
  • These 1: In zehn Jahren erfolgt jede dritte Fahrt über geteilte Mobilität
  • These 2: Autonome Sharing-Flotten werden den Fahrzeugbedarf in Städten signifikant senken
  • These 3: Geteilte Mobilität wird für den Endverbraucher kostengünstiger
  • These 4: Carsharing wird der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen
  • These 5: Die Automobilbranche wird sich weitaus stärker auf veränderte Anforderungen von Sharing-Flotten einstellen
  • These 6: Sharing wird für alle Bereiche der urbanen Mobilität richtungsweisend

Baulinks-Beiträge vom 2. Mai 2018

Öko-Institut fragt: Bremst Handwerkermangel die Energiewende aus?
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Mehr Fachkräfte für die Energiewende im Gebäudebereich zu gewinnen, müsse die Hauptaufgabe der Politik in den nächsten Jahren sein. An­dern­falls würden die Klimaziele für den Gebäudebestand nicht erreicht und För­der­pro­gram­me ins Leere laufen. weiter lesen

Gebäudeenergiegesetz soll nach der Sommerpause ins Kabinett gehen
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Neues VdZ-Formular zur Bestätigung des hydraulischen Abgleichs bei Nichtwohngebäuden
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Der VdZ entwickelt zusammen mit KfW und BAFA Nachweisformulare zur Bestätigung des hydraulischen Abgleichs. In diesem Rahmen ist nun ein neues Formular für die KfW-Förderung von Nichtwohngebäuden entstanden. weiter lesen

IVD plädiert für viel längere Eichfristen, um Wohnnebenkosten zu senken
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Der Immobilienverband IVD spricht sich dafür aus, die Eichfristen für Woh­nungs­was­ser­zäh­ler deutlich zu verlängern, um die Wohn­ne­ben­kos­ten zu senken. Auch wünscht sich der IVD, dass die Fristen von Warm- und Kaltwasserzählern harmonisiert werden. weiter lesen

Heiztrend 2018 von Mitsubishi Electric
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Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gründet Stabsstelle Sektorkopplung
https://www.baulinks.de/webplugin/2018/0623.php4
Die Sektorkopplung hat ein hohes Potential, die erneuerbaren Energien besser in die Energieversorgung integrieren und zu ihrer Flexibilisierung beitragen zu können. weiter lesen

Grundgesetzänderung im Sinne des sozialen Wohnungsbaus
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Das Bundeskabinett hat am 2. Mai einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes verabschiedet. Dadurch soll sich der Bund auch über 2019 hinaus an der Förderung des sozialen Wohnungsbaus beteiligen können. weiter lesen

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