Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 11.4.2019

Bauindustrie zur aktuellen Enteignungsdebatte

„Enteignungen von Wohnungsunternehmen schaffen keine neuen Wohnungen. Im Gegenteil: für die voraussichtliche Entschädigung von bis zu 36 Mrd. Euro könnten über 220.000 neue Mietwohnungen auf städtischen Grundstücken und nach neuster Energieeinsparverordnung in Berlin gebaut werden. Und dies wäre der einzig richtige Weg, um die Situation für die Bürgerinnen und Bürger am Wohnungsmarkt zu ent­span­nen.“ So reagiert der Vize-Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bau­in­dus­trie (HDB), Marcus Becker, auf die anhaltende Diskussion über die Enteignung von Wohnungsunternehmen in Berlin mit mehr als 3.000 Wohnungen im Portfolio.

Anstelle einer Lösung für den Wohnungsmarkt, werde durch die Enteignungs-Debatte der Wirtschaftsstandort Berlin insgesamt geschwächt, argumentiert Herr Becker: „Wel­ches Unternehmen, auch über die Wohnungswirtschaft hinaus, sollte sich noch für Ber­lin als Investitionsstandort begeistern? Eine gute Wirtschaftspolitik, von der die Stadt und seine Einwohner profitieren, sieht anders aus.“ Der HDB-Bize weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass es nicht bei den reinen Entschädigungskosten bleibe, die allein schon höher lägen, als der Berliner Landeshaushalt für das Jahr 2019. Zu den Entschädigungen kämen noch Finanzierungskosten sowie langfristig Kosten für Betrieb, Sanierung und Instandhaltung hinzu. Marcus Becker: „Allein mit Blick auf die Schuldenlage Berlins sollten wir lieber gemeinsam an Lösungen zur Schaffung neuen Wohnraums arbeiten und nicht mit dem Gedanken spielen, den ohnehin schon klam­men Berliner Haushalt für Jahre zuzubauen.“

Der HDB vertritt deshalb die Meinung, dass gerade die Bauindustrie Lösungen anbieten könne, um kostengünstigen Wohnraum in hoher Qualität und in kurzer Zeit zur Verfü­gung zu stellen. Ein Weg sei das serielle und modulare Bauen (siehe Baulinks-Magazin dazu), mit dem gerade in Berlin gute Erfahrungen gemacht worden seien. „Serielles Bauen senkt nicht nur die Planungskosten, wir planen und bauen auch schneller, mit weniger Fehlern. Durch die industriellen und kostensenkenden Ansätze kann es auch gelingen, die Kostentreiber am Bau, die auch durch öffentliche Vorgaben entstehen, zu kompensieren", erklärt Herr Becker. Wenn die Politik nun ihren Teil dazu beitrage, in dem sie Bauland zur Verfügung stellen und Genehmigungsprozesse beschleunigen würde, müssten keine negativen Emotionen durch Enteignungsdebatten geschürt, sondern könnte alle Kraft aufs Bauen gelenkt werden.

Baulinks-Beiträge vom 11. April 2019

Sonnenschutzglas Infrastop Q 60/25 gering reflektierend und in An- und Durchsicht neutral
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0501.php4
Infrastop Q 60/25 ist ein hochselektives Sonnenschutzglas, das eine be­mer­kens­wert niedrige Reflexion aufweist. Das Glas kommt bei einer Licht­durch­läs­sig­keit von 60% im Zweifachaufbau und einem g-Wert von 27% auf eine Selektivität größer 2. weiter lesen

Neue kantige Raffstorelamelle ZL 81 von Roma mit verbesserter Abdunklung
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0500.php4
Roma hat seine Raff­store­lamellen-Auswahl erweitert: Neu im Programm ist seit April 2019 die moderne ZL 81. Die Z-Lamelle mit kantiger Pro­fil­an­sicht gefällt im geschlossenen Zustand mit ihrer neutralen, klaren Optik. weiter lesen

Warema-Raffstore ohne Führungselement an der Ecke
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0499.php4
In der modernen Architektur sind Ganzglasecken ein beliebtes stil­bil­den­des Element, um ein besonderes Raumgefühl zu erzeugen - getoppt mit über Eck öffnenden Schiebetüren. weiter lesen

MHZs neuer orkanfester Metallbehang heißt s_enro
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0498.php4
MHZ hat sein Metallbehang-Portfolio erweitert: s_enro besteht aus roll­ge­form­ten Aluminium-Mikroprofilen, die mit einem kleinen Wickelraum aus­kom­men und damit die Einbaumaße minimieren. Dank Aluminium hat der Behang auch ein recht geringes Gewicht. weiter lesen

Rollläden aus Aluminium und PVC von Aluprof erreichen Brandschutzklasse B
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0497.php4
Die Firma Aluprof hat das Feuerforschungsinstitut für Gebäudetechnik in Warschau Ende 2018 beauftragt, das Brandverhalten der eigenen Alu­mi­ni­um- und PVC-Rollläden zu überprüfen. Fazit: Beide Systeme lassen sich in hohe Brandschutzklassen einordnen. weiter lesen

Neuer Info-Flyer von Elsner Elektronik zur Gruppensteuerung von gleichartigen Beschattungen
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0496.php4
Die bequeme Bedienung der Haustechnik ist ein zentrales Element in einem Smart Home. Daher werden Rollläden, Raffstores und Co. sowie Fenster, die sich simultan bewegen sollen, gerne zu einer Steuerungs-Gruppe zusammengefasst. weiter lesen

Neuer Funk-Solarantrieb für Rollläden à la Somfy
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0495.php4
Somfy bietet künftig mit dem Solarkit Oximo 40 WireFree RTS einen Bausatz für den Renovierungsbereich an, der aus einem Solarpanel und einer zusätzlichen Batterie sowie einem Funkantrieb mit drei ver­schie­de­nen Drehmoment-Varianten besteht. weiter lesen

Fixscreen Solar: Autarke Fenstermarkise zum Nachrüsten neu von Renson
https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0494.php4
Renson kann künftig seinen bekannten Fixscreen 100 Evo mit einem PV-Modul ausstatten. Der fernsteuerbare Fixscreen 100 EVO Solar ist laut Datenblatt sturmfest und bis zu einer maximalen Größe von 10,8 m² lieferbar. weiter lesen

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