Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 3.11.2019

Handy-Nutzung schadet nicht nur dem Rücken

Durchschnittlich verbringen US-Erwachsene mehr als dreieinhalb Stunden pro Tag damit, auf ihr Smartphone zu schauen. Dieses Hinunterschauen oder krumme Sitzen kann laut einer Studie von Orlando Health nicht nur zu chronischen Schmerzen in Rücken, Nacken und Knien führen, sondern auch ernsthaftere gesundheitliche Folgen haben. Dazu gehören Durchblutungsstörungen, Sodbrennen und Verdauungsprobleme.

Unwissen weitverbreitet

Die landesweite Erhebung hat jedoch gezeigt, dass sich zu wenige US-Amerikaner Gedanken über die gesundheitlichen Folgen dieser Fehlhaltungen machen. Laut Nathaniel Melendez vom National Training Center befindet sich der Körper nicht nur jedes Mal, wenn auf das Handy geschaut wird, in einer nicht optimalen Position. Das gelte auch für das Lesen eines Buches, das Arbeiten am Tisch oder auf das entspannte Liegen auf dem Sofa.

Laut Melendez ist es den Menschen nicht bewusst, welcher Belastung sie ihrem Körper aussetzen, wenn er nicht richtig ausgerichtet ist. Gleichzeitig sei vielen nicht bewusst, wie sehr Ausgleichsübungen und tägliche Anpassungen bei der Linderung von Schmer­zen und Haltungsproblemen den Zustand verbessern können.

Für die Umfrage wurde ermittelt, wie sehr sich die Studienteilnehmer Gedanken über mögliche gesundheitliche Folgen der Nutzung von Mobiltelefonen machen. Zu den Folgen können Belastungen der Augen und des Karpaltunnels gehören. Nur 47% der Befragten gaben an, dass sie sich mitunter Gedanken über eine schlechte Haltung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit machten. Als Experte sieht Melendez eine schlechte Körperhaltung sofort. Die Fehlhaltung werde mit kurzen Schritten, gerun­de­ten Schultern sowie einem Gehen kompensiert, bei dem Kopf und Nacken nach unten geneigt sind.

Bereits eine leichte Fehlhaltung kann für eine große Belastung sorgen. Jeder Inch, also 2,54 cm, die der Kopf vor dem Körper, wie bei dem Blick auf das Handy, entfernt ist, wirke sich wie zusätzliche 45 kg aus, die auf den Schultern lasten. Ist der Kopf vier Inches vom Körper entfernt, so entspricht das einem Kind, dass diese Zeit auf den Schultern getragen wird.

Baulinks-Beiträge vom 3. November 2019

KfW Award Bauen 2020: Bewerbungsphase gestartet
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Die Bewerbungsphase für den KfW Award Bauen 2020 ist gestartet. Bis zum 5. Februar 2020 können sich private Bauherren oder Bauge­mein­schaf­ten bewerben, die in den vergangenen fünf Jahren ein Neubau-Projekt umgesetzt oder ein bestehendes Ein- oder Mehrfamilienhaus erweitert, umgewidmet, modernisiert oder belebt haben. weiter lesen

Verbraucherzentrale RLP: Baubeschreibungen und Bauverträge oft ungenau, unverständlich,...
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Seit dem 1. Januar 2018 sind Bauunternehmen gesetzlich verpflichtet, Bauherren eine ausführliche Baubeschreibung auszuhändigen. Außer­dem gibt es gesetzliche Regelungen zu einem neuen Ver­brau­cher­bau­ver­trag. weiter lesen

Heizspiegel 2018/2019 berücksichtigt erstmals Wärmepumpen
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700 Euro - so hoch waren die durchschnittlichen Heizkosten in einer 70 m² großen Vergleichswohnung im vergangenen Jahr. Vor allem auf­grund des Sanierungsstandes gibt es jedoch große Unterschiede. weiter lesen

VBI kritisiert GEG: „Monopol der Verbraucherzentrale bei Energieberatung“
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1. Architektentag Fenster + Fassaden am 23.1.2020 in Berlin
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Nach aktuellen wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen hat die Gebäudehülle einen großen Einfluss auf die Lernbedingungen, vor allem auf Akustik, Tageslicht und Luftqualität. Planung, Ausschreibung und Aus­führung insbesondere auch von Fenstern und Fassaden sind daher anspruchsvolle Aufgaben. weiter lesen

512 Seiten Lehmbaukultur - von den Anfängen bis heute
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Aus Lehm sind schon die ersten Städte gebaut, und bis heute gibt es viele Lehmbau-Beispiele auf der ganzen Welt. Nur wurden die Poten­ziale von Lehm - vor allem auch die ökologischen - mit der Zeit aus den Augen verloren. weiter lesen

„Xund-E-Protect“: Neue Mobilfunk-Abschirmtechnik von Baufritz
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Das 5G-Netz soll den Weg in eine extrem schnelle Datenübertragung ebnen, was aber wohl zu einer weiteren Erhöhung der Strah­lungs­be­las­tung führen wird. Wissenschaftler wie auch die WHO warnen schon vor unbekannten gesundheitlichen Langzeitwirkungen. weiter lesen

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