Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 22.1.2020

Zur Erinnerung: Eisblumen

Vor der Zeit der doppelt- und dreifach verglasten Fenster fand man Eisblumen recht häufig in der kalten Jahreszeit. Die vergängliche Kunst mit der Anmutung von Federn, Farnblättern, Bäumen oder Blumen ist aber noch nicht gänzlich ausgestorben und taucht zuweilen auch heute noch an Autoscheiben oder Flachdachfenstern auf.


Fotos © Wetteronline

Stichwort: Resublimation

Damit sich Eisblumen bilden, bedarf es verschiedener Faktoren. Grundlegend sind die Temperatur und der Feuchtigkeitsgehalt der Luft, die zur sogenannten Resublimation führen.

Eisblumen entstehen vorzugsweise an der Innenseite einfach verglaster Fenster­schei­ben, wenn die Außentemperatur unter 0°C sinkt. Zur Erinnerung: Die Luft kann umso weniger Wasser aufnehmen, je kälter sie wird. Wenn also die warme Raumluft in die Nähe einer kalten (Fenster-)Fläche kommt, übersättigt die Luft und die Feuchte setzt sich als Beschlag ab. Liegt dabei die Oberflächentemperatur (der Fensterscheibe) unter 0°C, kann das gasförmige Wasser unmittelbar gefrieren. Das Wasser setzt sich dabei also nicht in flüssiger Form auf der Scheibe ab, sondern direkt im festen Zustand als Eis - diesen Vorgang nennt man Resublimation.

Wachstum der Eisblume

Die Bildung einer Eisblume beginnt immer an einem Kristallisationskern. Auf einer Fensterscheibe können dies feine Schmutzpartikel, die Oberflächenbeschichtung oder Kratzer sein. An diesen lagert sich das gefrorene Wasser aus der Luft an. Die Partikel bilden nun den Ausgangspunkt für die weiteren Verzweigungen und Verästelungen der Eisblume. Mehr und mehr Eismoleküle lagern sich an. Die Gebilde aus Eis wachsen zusammen, verzweigen sich schließlich weiter und lassen so die besonderen Muster der Eisblumen entstehen. Manchmal kann man in den floralen Formen die Wisch­mus­ter vom Fensterputzen oder die Scheibenwischerbewegung wiedererkennen. Oft schei­nen die Gebilde aber auch rein zufällig zu entstehen.

Welche Gestalt die Eisblume annehmen wird, lässt sich nach heutigen Erkenntnissen nicht vorhersagen. Eisblumen sind ebene Kristalle. Ihre Formen beruhen wie bei einer Schneeflocke auf einer hexagonalen Symmetrie. Interessant ist, dass bei den Eis­blu­men die Gestalt eines kleinen Teiles so ist wie die des großen - es besteht als eine sogenannte Selbstähnlichkeit. Da ihr Gebilde demnach auch nie fertig sein kann und deshalb unvollkommen ist, beschreibt man sie in der Mathematik auch als Fraktal.

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