Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 21.02.2020

IG BAU fordert u.a. 6,8% mehr Knete für Bauarbeiter

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat die Forderung für die rund 850.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe aufgestellt. Danach sollen...
  • die Einkommen um 6,8% steigen - mindestens jedoch um 230 Euro als soziale Komponente,
  • Wegezeiten zur Baustelle entschädigt werden und
  • Auszubildende aller Ausbildungsjahre 100 Euro im Monat mehr erhalten.
Am Donnerstag hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft das Forderungspaket mit großer Mehrheit abgesegnet. Die Auftakttarifverhandlung findet am 19. März 2020 in Berlin statt. Der letzte Tarifvertrag wurde Ende 2018 geschlosssen - siehe und Bei­trag „Schlichterspruch im Bauhauptgewerbe: lange Laufzeit und viel Geld“ vom 12.5.2018 und Baulinks-Magazin „Baulöhne, Tarifverträge und Nachwuchs“.

Ausgleich für Wegezeiten im „Wettbewerb um die besten Köpfe“

„Unsere Kollegen und Kolleginnen fahren oft stundenlang zur Baustelle und von dort wieder zurück. Sie haben keinen Einfluss darauf, ob es zehn, hundert oder zweihundert Kilometer sind. Bisher erhalten sie dafür aber keinen müden Cent oder einen anderen Ausgleich. Das ist eine ungerechte Benachteiligung gegenüber stationär Arbeitenden, die endlich abgeschafft werden muss“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Carsten Burckhardt. „Wegezeiten müssen fair entschädigt werden. Nicht zuletzt macht das die Branche auch im immer härter geführten Wettbewerb um die besten Köpfe attraktiver.“

Zur Erinnerung: Der Fachkräftemangel betrifft sämtliche Qualifikationsstufen am Bau. Trotz guter Ausbildungslage schafft es die Branche nicht, ihre Fachkräfte zu halten. Sie wandern in andere Berufe ab. Das liegt nicht zuletzt an der oft viel besseren Bezah­lung in anderen Wirtschaftszweigen - siehe auch Beitrag „Abwanderung von Fachkräften aus der Bauwirtschaft: Was tun?“ vom 1.10.2018.

„Wir sehen einen ungebrochenen Bauboom. Die Auftragsbücher sind voll und es kommen immer mehr hinzu, da die Politik inzwischen begreift, dass sie Investitionen stärker fördern muss“, sagte Carsten Burckhardt. „Die Beschäftigten fordern deshalb zu Recht eine faire Beteiligung am Boom. Schließlich ermöglichen sie ihn durch ihre Leistung erst. Wenn der Bau wieder Konjunkturlokomotive ist, ist es nicht zu viel verlangt, dass die Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen diese Entwicklung in ihren Portemonnaies spüren.“

Baulinks-Beiträge vom 20. Februar 2020



Sanibroy SFA erschließt sich den Markt der zentralen Unterflur-Hebeanlagen
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Bei Kleinhebeanlagen ist die Marke Sani­broy SFA längst etabliert. Mit „Sanifos“ hat das Unternehmen vor 2 Jahren dann erstmals in Deutsch­land zentrale Unterflur-Hebeanlagen vorgestellt und sich damit dem Bereich der Entwässerung kompletter Objekte zugewandt. weiter lesen

Druckerhöhungsanlagen von Wilo mit thermischer Desinfektion - ergänzend zur chemischen
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Wilo etabliert die thermische Desinfektion von Trinkwasser-Druck­er­hö­hungs­an­lagen fest in seine Produktionsprozesse: „Wilo-ThermoDes“ um­fasst die Reinigung von Druckerhöhungsanlagen sowohl im Werk als auch am Einbauort. weiter lesen

Scala1: Neues Hauswasserwerk von Grundfos kommuniziert via Bluetooth und hört auf Sensoren
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Nach der Vorstellung des Hauswasserwerks Scala2 vor 3 Jahren erwei­tert Grundfos die Reihe nun um das Scala1. Dank Outdoor-Schutzklasse IPx4D (Spritzwasser aus allen Richtungen) lässt sich das Gerät direkt und ohne zusätzliche Einhausung im Freien aufstellen. weiter lesen

Neue AF/ArmaFlex-Formteile von Armacell versprechen erhebliche Montagezeitersparnisse
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Armacell erweitert sein Sortiment an vorkonfektionierten AF/ArmaFlex-Formteilen. Die hochflexiblen, industriell gefertigten T-Stücke und Bögen versprechen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen, denn sie lassen sich nicht nur leicht anlegen. weiter lesen

Eine Frage des Schutzziels: Muss im Brandschutz eigentlich immer abgeschottet werden?
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Im Bereich der Leitungsanlagen ist die brandschutztechnische Ab­schot­tung klar geregelt: Gemäß §40 Abs. 1 MBO in Verbindung mit der MLAR ist es erforderlich, brennbare Leitungen mit einem Durchmesser ≥32 mm abzu­schotten, sofern an das durchdrungene Bauteil Anforderungen hinsichtlich des Feuerwiderstandes gestellt werden. weiter lesen

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