Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 24.02.2020

Bots verfassen jeden vierten Klimaleugner-Tweet

Ein Viertel der Tweets zum Thema Klimawandel sollen nicht von Menschen stammen, sondern werden von automatisierten Bots verbreitet. Diese digital erzeugten Nach­rich­ten neigen deutlich dazu, die zunehmende Zerstörung der Umwelt durch den Menschen zu leugnen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Brown University.

„Bots immer in Schwärmen“

„Bots erkennt man an verschiedenen Merkmalen: Sie sind beispielsweise immer zur gleichen Tageszeit aktiv und posten immer die gleiche Anzahl von Tweets. Bei Inhalten sind sie empathielos, sie reagieren auf nichts, sondern verbreiten nur durchgetaktete Nachrichten. Außerdem enthält ihr Profil keine nachvollziehbaren, persönlichen Infor­ma­tionen. Eine weitere typische Eigenschaft von Bots ist, dass sie meistens allem voran einander folgen und gegenseitig ihre Reichweite verstärken, sie treten immer in Schwärmen auf“, erklärt Kommunikationsexperte Christian Scherg im pressetext-Interview.

Die Forscher haben eigenen Angaben zufolge 6,5 Mio. Tweets analysiert, die rund um den 1. Juni 2017 verfasst wurden, als US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus dem Übereinkommen von Paris ankündigte. Dabei verwendeten die Forscher ein Tool der University of Indiana namens „Botometer“, das die Wahrscheinlichkeit, dass hinter einem Tweet ein Bot steckt, misst. Ein großer Anteil der Tweets, die Trumps Entscheidung, aus dem Klimaabkommen auszutreten, applaudierten, stellten sich als automatisch generiert heraus. Übrigens: Man kann mit dem „Botometer“ im Batch-Betrieb auch leicht (seine eigenen) Follower testen - sehr interessant.

„Vertrauen wird erschüttert“

Bei den Bots handelt es sich um Software, die eigenständig Postings erstellen sowie Postings von anderen Accounts liken oder retweeten können. Dabei geben sie sich als menschliche Twitter-User aus. Bots waren in dem untersuchten Zeitraum für etwa 25% der Tweets zum Thema „climate crisis“ verantwortlich. Bei anderen Themen war die Zahl sogar höher, beispielsweise bei „Fake Science“ (38%).

Die Forscher warnen vor der Verbreitung von Fake News durch Twitter-Bots. Über die Existenz des Klimawandels sei sich die Wissenschaft relativ einig. „Es ist nicht nur gefährlich, dass Menschen diese Fehlinformationen glauben könnten, sondern auch dass deren bloße Existenz das Vertrauen von Menschen in akkurate Informationen erschüttern kann“, zitiert der "Guardian" Studienleiter Thomas Marlow.

Baulinks-Beiträge vom 24. Februar 2020

117 Seiten über Flucht- und Rettungspläne
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0266.php4
Im Brand- und Gefahrenfall sind Flucht- und Rettungswege die wich­tigs­ten Bereiche eines Gebäudes. Um ihre Funktion im Notfall erfüllen zu können, müssen sie gut geplant, ausgeführt und betrieben werden. weiter lesen

Deutscher Ingenieurbaupreis 2020 ausgelobt
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Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesbauministerium, und Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, haben im Rah­men der bautec in Berlin den Deutschen Ingenieurbaupreis 2020 ausgelobt. Einsendeschluss ist der 28. April 2020. weiter lesen

Europäische Bauproduktion Ende 2019 niedriger als Ende 2018 ... in Summe aber im Plus
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0264.php4
Im Dezember 2019 sank zwar im Vergleich zum Vorjahres-Dezember die Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 3,7% und in der EU27 um 2,6%. Gegenüber 2018 stieg aber 2019 insgesamt die Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 1,8% und in der EU27 um 2,4%. weiter lesen

Daikin verstärkt Präsenz in Deutschland
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0263.php4
Im April 2020 sollen die Vertriebs-, Marketing- und Serviceleistungen von Daikin und Rotex endgültig zusammengeführt und in der Daikin Air­co­ndi­tioning Germany GmbH gebündelt werden. weiter lesen

Cemex will Klima global besser schützen und spätestens 2050 klimaneutralen Beton anbieten
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0262.php4
Cemex hat eine neue Klimastrategie veröffentlicht. Darin formuliert das Unternehmen seine Vision für eine CO₂-neutrale Wirtschaft. Bei Cemex zeigt man sich davon überzeugt, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist. weiter lesen

Kebony meldet 35% Umsatzwachstum in Deutschland und baut Vertriebsteam aus
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0261.php4
2019 verzeichnete Kebony, norwegischer Hersteller von technisch modi­fi­zier­tem Holz, 35% Umsatzwachstum in Deutschland. Um der Nach­fra­ge nach dem umweltfreundlich hergestellten Holz gerecht werden zu können, hat sich Kebony Verstärkung geholt. weiter lesen

Alwitra mit neuer Doppelspitze
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0260.php4
Nach der Veräußerung von Alwitra an Naxicap Partners sind künftig Jörg Hausmann und Stefan Rehlinger für den Trierer Flachdachspezialisten Alwitra verantwortlich. weiter lesen

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