Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 12.07.2020

7.798.407.840 Menschen

Im weltweiten Durchschnitt bekommen Frauen heute weniger Kinder als in früher. Während eine Frau in den 1960er Jahren im Durchschnitt noch etwa fünf Kinder zur Welt brachte, sind es heute 2,4. Trotzdem wächst die Weltbevölkerung jede Sekunde um 2,6 Menschen (Geburten abzüglich Todesfälle). Zu den derzeit rund 7,79 Mrd. Menschen kommen jedes Jahr 82 Mio. Menschen hinzu, also in etwa die Bevölkerung Deutschlands. Wenn heute alle Menschen frei darüber entscheiden könnten, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen, könnten zahlreiche ungewollte Schwan­ger­schaf­ten vermieden werden. Das jährliche Bevölkerungswachstum würde sich dann um ein Viertel verringern. Das gab die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstages am 11. Juli 2020 bekannt.

Die Welt ein Dorf - heute und 2050

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 59 aus Asien, 17 aus Afrika, zehn aus Europa, acht aus Lateinamerika, fünf aus Nordamerika und einer aus Ozeanien. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 128 steigen: 69 aus Asien, 33 aus Afrika, zehn aus Lateinamerika, neun aus Europa, sechs aus Nordamerika und einer aus Ozeanien:

Ungewollte Schwangerschaften

Auch 2020 können immer noch nicht alle Frauen und Mädchen frei über ihren Körper und ihre Sexualität entscheiden. Das hat zur Folge, dass weltweit in Ent­wick­lungs­ländern zwei von fünf Schwangerschaften ungewollt sind. „Mädchen im Jugendalter zwischen 15 und 19 Jahren in Entwicklungsländern sind besonders stark davon betroffen: Jede zweite Schwangerschaft ist ungewollt. Mehr als die Hälfte dieser ungewollten Schwangerschaften führen zu Schwangerschaftsabbrüchen, von denen viele unsicher sind“, erklärt DSW-Geschäftsführer Jan Kreutzberg.

Frauen und Mädchen in Afrika südlich der Sahara werden im weltweiten Vergleich überproportional oft ungewollt schwanger. Jede zweite Frau, die dort verhüten möchte, hat nicht die Möglichkeit dazu. Weltweit betrachtet hat jede vierte Frau in Ent­wick­lungs­län­dern keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. „Viele Mädchen und Frauen haben kein Mitspracherecht, wenn es um Sex und die Zahl ihrer Kinder geht. Sie sind häufig sexueller Gewalt ausgesetzt, werden gegen ihren Willen früh verheiratet und zu Schwangerschaften gezwungen. Diese fehlende Selbstbestimmung im Bereich Fami­lien­pla­nung und in vielen weiteren Lebensbereichen führt dazu, dass viele Frauen und Mädchen in der Region mehr Kinder bekommen, als sie sich wünschen.“

Auch wenn die durchschnittliche Kinderzahl in Afrika südlich der Sahara in den ver­gan­ge­nen Jahren zurückgegangen ist, ist sie mit aktuell 4,4 Kindern pro Frau höher als der weltweite Durchschnitt (2,4 Kinder). Das führt dazu, dass die dortige Bevölkerung nach aktuellen Prognosen der Vereinten Nationen von heute rund 1,3 Mrd. Menschen auf voraussichtlich rund 2,5 Mrd. im Jahr 2050 steigen wird.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

„Gerade in Krisenzeiten wird das Recht von Frauen und Mädchen auf Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt verletzt. So auch in der aktuellen Corona-Pandemie“, sagt Herr Kreutzberg. Aus­gangs­be­schrän­kun­gen von sechs Monaten könnten in Entwicklungsländern zu 7. Mio. ungewollten Schwangerschaften führen, so UN-Schätzungen. Der jüngst vom Welt­be­völ­ke­rungs­fonds der Vereinten Nationen (UNFPA) veröffentlichte Weltbevölkerungsbericht bestätigt, dass auch schädliche Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung, Frühverheiratungen oder die Bevorzugung von Söhnen und damit einhergehende geschlechtsspezifische Abtreibungen zunehmen. „Hier unterstreicht die Pandemie einen Punkt auf dem Aufgabenzettel der Weltgemeinschaft: Der Zugang zu Gesund­heits­diens­ten und Verhütungsmitteln für Frauen und Mädchen weltweit braucht mehr Engagement - auch von deutscher Seite.“, erläutert der DSW-Geschäftsführer.

Baulinks-Beiträge vom 10. Juli 2020

Gira ermöglicht weiteren Schalterprogrammen die Aufputzmontage
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Vor zwei Jahren hat Gira mit Studio ein zur Aufputzinstallation ein­la­den­des Schalterprogramm neu vorgestellt. Möglicherweise ist Gira dabei auf den Geschmack gekommen, weitere Serien für diese besondere Art der Innen­raummitgestaltung auszurüsten. weiter lesen

Kopps Schalterprogramm HK07 mit neuem Rahmen sowie als Aufputz- und IP44-Variante
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Das universell einsetzbare HK07-Programm zählt mit seinem puris­ti­schen, dezenten Design zu den Flaggschiffen bei Kopp. In diesem Jahr rundet das Unternehmen das HK07-Programm ab: Hinzu kommen ein weiteres Rahmendesign, eine Aufputzvariante sowie eine IP44-Feucht­raum­version. weiter lesen

Berker K.1 von der Hager Manufaktur in der Farbe des Jahres 2020 „Classic Blue“
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Das K.1-Programm der Marke Berker, welches die übliche Quadratur der Schalterprogramme vermeidet, hat sich in den vergangenen 15 Jahren in der Architektur fest etabliert. weiter lesen

Lichtschalterrahmen aus z.B. Schiefer, Beton, Papier und Porzellan von Busch-Jaeger
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Neue Farben, neue Materialien und ein neuer Look: Busch-Jaeger baut zwei seiner etablierten Schalterprogramme weiter aus - nämlich Busch-axcent und Carat. weiter lesen

Jung betreibt Bluetooth Low Energy-(BLE-)Lichtschalter per Energy Harvesting von EnOcean
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Jung kombiniert bei seinen neuen batterielosen(!) Funk-Wandsendern Energy Harvesting von EnOcean mit dem drahtlosen Über­tra­gungs­stan­dard Bluetooth Low Energy (BLE). Die Wandsender sind damit kom­pa­tibel zu BLE-Produkten zahlreicher Hersteller. weiter lesen

3% höhere Baupreise für Wohngebäude im Mai 2020 gegenüber Vorjahresmonat
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Die Preise für den Neubau konventionell errichteter Wohngebäude steigen in Deutschland weiter - allerdings nicht mehr so stark wie in den drei zurückliegenden Jahren: Im Mai 2020 lagen sie um 3,0% höher als im Vorjahresmonat. weiter lesen

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