Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 19.10.2020

Roboter ja, menschlich nein

(pte) Menschen bevorzugen es, wenn Roboter, mit denen sie zusammenarbeiten sollen, nicht allzu menschlich aussehen. Das hat eine Umfrage in 11 Ländern im Rahmen des EU-Projekts SIENNA ergeben. „Die meisten Menschen sind Robotern und KI gegenüber aufgeschlossen, aber sie geben sich abweisend gegenüber Robotern mit menschlichen Eigenschaften“, fasst SIENNA-Projektkordinator Philip Brey, Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Twente.

52% der 11.000 Befragten gaben an, dass sie nicht wollen, dass Roboter am Arbeits­platz oder in der Öffentlichkeit aussehen wie Menschen - oder sich so verhalten. Nur für 29% wäre das okay. Menschlichen Robotern am aufgeschlossensten sind Süd­korea­ner (52%), am wenigsten Akzeptanz gibt es in Frankreich (17%).

Vier von fünf Befragten gehen davon aus, dass KI und Robotik ihr Land in den kom­men­den 20 Jahren deutlich verändern werden. Annähernd ein Drittel fürchtet aller­dings diesbezüglich negative Auswirkungen, doch immerhin 46% glauben an positive. Unter Franzosen tun das nur 31%, was sie zu den größten Pessimisten macht. Am optimistischten sind Koreaner (61%) sowie Niederländer (55%). Eine verbreitete Sor­ge ist, dass die Technologien einen Kontrollverlust über das eigenen Leben bedeuten (55%). Nur etwas mehr als ein Achtel glaubt dagegen, dass sie mehr Kontrolle haben werden.

Nur keine Robo-Romanzen

Auf recht breite Ablehnung stieß unter den Umfrageteilnehmern in Brasilien, Deutsch­land, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Polen, Spanien, Schweden, Süd­afri­ka, Südkorea und den USA die Vorstellung von Roboter-Romanzen. Lediglich 12% fanden, es sei „akzeptabel“, einen Roboter als romantischen Partner, also Freund oder Freundin, zu haben. Dagegen lehnten fast sechs von zehn diese Idee scharf ab, wei­tere 15% tendenziell. Selbst unter den sonst als für so ziemlich alles aufgeschlossen geltenden Niederländern können sich nur 30% mit der Idee von Roboter-Romanzen anfreunden.

Baulinks-Beiträge vom 18. Oktober 2020

EU plant „Renovierungswelle“
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1709.php4
Die Europäische Kommission hat ihre Strategie für eine „Renovie­rungs­wel­le“ zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden veröf­fent­licht. Die Kommission beabsichtigt, die Renovierungsquote in den nächsten 10 Jah­ren mindestens zu verdoppeln und durch Reno­vie­run­gen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz zu sorgen. weiter lesen

eCO₂learn Infobase: Bauprodukte und -wissen zu Cradle-to-Cradle smart vernetzt
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1708.php4
Ressourcenschonende Materialkreisläufe, rückbaubare Gebäude­struk­tu­ren und Recycling geraten im Bauwesen zunehmend in den Fokus, vor allem nach „Cradle-to-Cradle“ konstruierte und zertifizierte Baustoffe. weiter lesen

Wettbewerb „Future Heat Pump“ an der FH Aachen: Wärmepumpe neu gedacht
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1707.php4
Warum sollten auf einer Wärmepumpe nicht Pflanzen wachsen? Wie lassen sich Wärmepumpen in ein umfassendes Haus-Energie-Mana­ge­ment inte­grieren? Fragen wie diese wurden im Rahmen des Studie­ren­den-Wett­be­werbs „Future Heat Pump“ beantwortet. weiter lesen

Warema beteiligt sich an Homee
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1706.php4
Warema beteiligt sich mittels Novaco Invest, einer 100-prozentigen Toch­ter, zu 33% an dem Smart Home-Anbieter Homee. Damit will der Sonnen­schutz­her­stel­ler die weitere Entwicklung des Homee-Systems für Lösungen rund um smarte Steuerungssysteme stärken. weiter lesen

Familienunternehmen Salamander stellt Weichen für eine wachstumsstarke Zukunft
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1705.php4
Die Salamander Industrie-Produkte GmbH hat ihre Finanzierung für die nächsten fünf Jahre gesichert und an die Wachstumsstrategie ange­passt. Die Unternehmensgruppe sieht sich damit grundsolide aufgestellt und bestens für die Zukunft ausgerichtet. weiter lesen

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