Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 01.03.2021

Arme Kunst

2019 waren rund 123.300 Personen in einem Beruf der Bildenden Kunst tätig. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis des Mikrozensus ermittelt hat, waren das 0,3% der erwerbstätigen Bevölkerung. Zur Berufssparte zählen u.a. bildende Künstler und Kunsthandwerker, aber auch Fotografen sowie kunsthandwerkliche Metallgestalter. Diese Ergebnisse sind Teil des neuen Spartenberichts Bildende Kunst, der eine Bestandsaufnahme des Bereichs Bildende Kunst und Design in Deutschland bietet.

Frauen in der unteren Einkommensklasse deutlich überrepräsentiert

Mehr als ein Drittel der Erwerbstätigen (36%) in der Bildenden Kunst hatte 2019 ein monatliches Nettoeinkommen von weniger als 1.100 Euro. Ein weiteres gutes Drittel (38%) befand sich in der Einkommensklasse 1.100 Euro bis unter 2.000 Euro netto im Monat. Auf monatlich mehr als 2.000 Euro netto kam lediglich rund ein Viertel (26%) der Erwerbstätigen. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlech­tern: So waren 60% der Erwerbstätigen in der untersten Gehaltsklasse Frauen, ihr Anteil an den Erwerbstätigen in der Bildenden Kunst insgesamt betrug aber lediglich 53%.

Erwerbstätige im Bereich Bildende Kunst mehrheitlich selbstständig beschäftigt

Erwerbstätige in Berufen der Bildenden Kunst sind meist selbstständig tätig: Mehr als zwei Drittel (67%) aller Erwerbstätigen in diesen Berufen im Jahr 2019 waren Selbstständige. Dieser Anteil lag damit deutlich höher als in der gesamten Erwerbsbevölkerung (rund 10%).

Neben der Bildenden Kunst behandelt der neue Spartenbericht auch die Bereiche Design sowie Kunsthandel und Kunstvermittlung, in denen 2019 etwa 167.500 bzw. 23.300 Personen tätig waren. 2019 hatten 45% der Erwerbstätigen im Bereich Design ein monatliches Nettoeinkommen von mehr als 2.000 Euro. Anders als in den Berufen der Bildenden Kunst generierten Erwerbstätige im Design also häufiger höhere Einkommen. Darüber hinaus war im Bereich Design mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen abhängig beschäftigt (54.%).

Baulinks-Beiträge vom 28. Februar 2021

Pelletmarkt (Pellets und Geräte) in Deutschland zieht spürbar an
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2020 könnte in Deutschland als Trendwende für den Pelletmarkt in die Geschichte eingehen. So stieg die Pelletproduktion erstmals auf über 3 Mio. Tonnen (t), und auch am Heizungsmarkt ging es deutlich aufwärts. weiter lesen

Geschäft mit Gebäudearmaturen im Corona-Jahr weiter auf Wachstum gepolt
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Im April und Mai 2020 hatten die Hersteller von Gebäudearmaturen zwar mit deutlichen Umsatz­rück­gän­gen zu kämpfen, anschließend schwenkte sie jedoch unmittelbar auf einen Erholungskurs ein und erreichte insgesamt ein Umsatzplus von 2%. weiter lesen

Flamco, Meibes und Simplex nach Neustrukturierung zusammen unter einem Dach, einem Flamco-Dach
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Die drei Schwesterunternehmen Flamco, Meibes System-Technik und Simplex Armaturen & Systeme wurden neu aufgestellt: Ab dem 1. April 2021 bilden sie unter der Dachmarke Flamco eine Einheit. weiter lesen

thyssenkrupp Elevator heißt jetzt TK Elevator und launcht TKE als neue globale Marke
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thyssenkrupp Elevator wurde als Ergebnis des Eigentümerwechsels Mitte 2020 in TK Elevator umbenannt. Mit TKE wurde zudem eine neue Marke eingeführt und als Premium-Marke positioniert. weiter lesen

BuGG Gründach des Jahres 2020: Copenhill
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Wenn kreative Menschen über Gewohntes hinausdenken, kann sich selbst eine Müllverbrennungsanlage in eine attraktive Freizeitattraktion verwandeln: Das von der Bjarke Ingels Group geplante Amager Ressource Center in Kopenhagen („Copenhill“) ist ein phänomenales Beispiel dafür, was begrünungstechnisch auf Dächern möglich ist. weiter lesen

Oliver Gaida wird neuer Vertriebsleiter bei FDT Flachdach Technologie
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Die FDT Flachdach Technologie besetzt die Stelle des Vertriebsleiters zum 1. März 2021 neu: Oliver Gaida steuert künftig nun die nationalen Vertriebsaktivitäten des Mannheimer Unternehmens. weiter lesen

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