Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 28.07.2021

Tarifverhandlungen vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10-stündigen Verhandlung sei es aber u.a. gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. So sollen die Themen Mindesturlaubsvergütung und Erschwerniszuschläge als erstes verhandelt werden, gefolgt von den Punkten Mindestlohnstruktur und Weiterentwicklung der Wegezeitentschädigung. Am Ende wird über die Tariferhöhung verhandelt. Die IG BAU fordert immer noch u.a. 5,3% mehr Lohn und Gehalt - siehe auch Baulinks-Beitrag vom 18.4.2021. Verhandelt werden soll an weiteren zwei Terminen, der letzte soll Mitte/Ende September sein.

„Wir haben in den konstruktiven Gesprächen neben der Einigung auf Themen und Termine bereits einzelne Punkte sondiert. Dieses gilt es bei den kommenden Verhandlungen fortzuführen und inhaltlich zu konkretisieren,“ erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz, der zugleich Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe ist, zum Abschluss des gestrigen Tages.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Runden bis Ende September eine Einigung erzielen können,“ ergänzte Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

„Wir freuen uns darüber, dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nun ernsthaft und konstruktiv mit uns über das gesamte Paket sprechen wollen“, sagten die IG BAU-Verhandlungsführer Bundesvorsitzender Robert Feiger und Vorstandsmitglied Carsten Burckhardt. Sie zeigten sich verhalten optimistisch, dass man am Ende auch zu einem guten Ergebnis kommen werde. „Nach wie vor steht im Raum, dass wir bei einer Nichteinigung die Schlichtung anrufen. Und wenn die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sich nicht genug auf uns zubewegen, könnte am Schluss immer noch der Arbeitskampf stehen. Die Beschäftigten in der Baubranche haben gerade jetzt in der Pandemie-Phase gezeigt, was sie leisten können. Deswegen haben sie sich auch einen ordentlichen Tarifabschluss verdient.“

Baulinks-Beiträge vom 27. Juli 2021

Fränkische erweitert Kabu-IN Familie um Dichtungen mit 4 und 6 Kabeldurchführungen
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Fränkische bietet neue Kabu-IN-Varianten an, welche die Durchführung von 4 oder 6 Kabeln sicher abdichten. Außerdem ist jetzt zusätzlich zu den Nennweiten 75, 110 und 160 ist die Innendichtung auch in der Größe 63 verfügbar. weiter lesen

Rundum geschützte Elektroinstallation per Gießharzversiegelung
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Outdoorinstallationen stellen die Gehäuse elektrischer Betriebsmittel vor besondere Herausforderungen. Dazu zählen UV-Strahlung, extreme Temperaturen, Staub, mechanische und chemische Belastung und/oder Feuchtigkeit. weiter lesen

Hochbelastbare Einhausung von PUK für kabellose Ladestationen von Wiferion
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Transport-Roboter, die sich an Induktionstankstellen selbst aufladen, sind in der Logistikbranche bereits etabliert. Zum Schutz der kabellosen Lade­sta­tion sieht die Pohlcon-Marke PUK das Wireless Charging Pro­tec­tion System vor. weiter lesen

Schuko-Steckdose für E-Bikes und E-Roller im WG 800-Aufputz-Programm von Jung
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1142.php4
Jung hat eine spezielle Schuko-Steckdose zur Aufladung von elektrisch betriebenen Zweirädern im WG 800-Aufputz-Programm. Das Beschrif­tungs­feld (22 x 48 mm) zeigt unmissverständlich an, dass diese Auf­putz-Steckdose E-Bikes und E-Rollern vorbehalten ist. weiter lesen

TÜV: „Ladesäulen für Elektrofahrzeuge mindestens jährlich prüfen lassen“
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Mit der steigenden Zahl an Elektrofahrzeugen kann auf ein wachsendes Netz an Lademöglichkeiten zurückgegriffen werden: Ende März 2021 zählte die Bundesnetzagentur in Deutschland fast 32.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte, Tendenz steigend. weiter lesen

Marktübersicht Ladesysteme
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1140.php4
Die Elektromobilität schafft den Durchbruch: Sowohl die führenden Automobilhersteller als auch die Autokäufer setzen zunehmend auf elek­tri­sche Fahrzeuge. Die Entwicklung der Ladetechnik folgt diesem Boom: Allein die öffentliche Ladeinfrastruktur in Europa ist 2020 um 35% gewachsen. weiter lesen

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